wtf001 am 19.06.2009 um 1:14 Uhr
theoretisch muss niemand arbeitslos sein, theoretisch.
man kann schulische Abschlüsse nachmachen um sich zu verbessern, man könnte noch studieren. und so weiter ...., das verbessert alles die Qualifikationen...
aber wieso gibt es soviele Jugendliche und Junge Erwachsene, die sich nicht weiterbilden oder kein Job oder Ähnliches annehmen?
es gibt immer Möglichkeiten, es gibts Minijobs, wovon ich eher abrate. es gibts Weiterbildungsmöglichkeiten, theoretisch gibts immer was zu tun?
aber es gibts aber auch Leute, die einfach darauf keine Lust haben.
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Das ist so ein Krampf, was Du da schreibst. kopfschüttel

ich schreib und schreib bewerbungen, bin bereit eine umschulung zu machen und bin auch bereit, einen höheren schulabschluss zu machen, aber das arbeitsamt genemigt mir nichts.
Denise180685 am 19. Juni 2009 01:22 kenn ich leider nur zu gut

In der Frage steckt eine Behauptung, die absolut nicht zutrifft.
Tatsächlich ist es so, dass selbst wenn sich alle Arbeitslosen (die natürlich genauso unterschiedlich sind wie alle Menschen), perfekt verhalten würden; jede Weiterbildungsmöglichkeit nutzen, sich Tag und Nacht bewerben usw. - selbst dann würde sich nichts ändern an dem Missverhältnis zwischen offenen Stellen und Arbeitssuchenden. Die Anzahl der Arbeitssuchenden übersteigt nunmal die Anzahl der Stellen.
Wäre es nicht vielleicht ein Ausweg, wenn Arbeitnehmer ein paar von ihren Arbeitsstunden abgäben? Aber dann müsste man von seinem Gehalt auch was abgeben - dann ist den meisten Arbeitnehmern doch lieber, dass es so bleibt wie es ist und man ungehemmt auf den Leidtragenden der Arbeitsmarktsituation, den Arbeitslosen herumhacken kann.
Siam1 am 19. Juni 2009 01:34 Däumchen für Deine Antwort.
..."Wäre es nicht vielleicht ein Ausweg, wenn Arbeitnehmer ein paar von ihren Arbeitsstunden abgäben?" Ein Bekannter von mir arbeitet bei "Armaturen Grohe". Trend, immer mehr Leihzeitarbeiter, Festangestellte mussten über die Feiertage auch arbeiten. (auf sog. freiwilliger Basis. Der A. nehmer hat gar nicht die Möglichkeit von seinen Überstd. etwas abzugeben, weil die Firmen keine neue A.pätze schaffen wollen. Leider.
Denn es gibt viele studierte Arbeitslose. Ein Diplom rettet dich auch nicht vor Arbeitslosigkeit.

auch wenn du 1000 weiterbildungen machst, wenn in deinem gebiet keiner eingestellt wird, kriegste keinen job...
40 millionen jobs--45 millionen menschen...das beachtest du nicht
Denise180685 am 19. Juni 2009 01:22 dh und nicht jeder bäcker kann als arzt arbeiten nur als beispiel

Deine frage konnte ich gerade nicht rauslesen...
und die mähr von arbeit für alle ist einfach nur ... will ja noch weiter hier bleiben
Also zu meinem Teil im Moment: Ich bin arbeitslos und wenn sich nicht bald etwas findet, werde ich wohl HartzIV beziehen müssen. Wie kam ich in diese Situation: Ich war Außendienstler, allerdings aus gesundheitlichen Gründen (Epilepsie = Fahrverbot) verlor ich diese Stelle letzten August.
Seit dem versuche ich wieder in meiner vorherigen Stelle als Filialleiter Fuß zu fassen. Leider werden derzeit kaum Fachkräfte gesucht und da immer erst ein "Gesunder" eingestellt wird, sind meine Chancen nicht wirklich glänzend.
Also ich kann für mich nur das Fazit ziehen: Mich traf keine Schuld und ich werde nicht nachlassen, nach Stellen zu suchen. Allerdings habe ich mich auch schon auf eine längere Wartezeit eingerichtet, bis die Talsohle endlich durchschritten ist.
Nur am Rande: Fies, das mit der Epilepsie und den Folgen. Tut mir leid, so was zu lesen. Hoffentlich findest du einen neuen Arbeitsbereich.
Nie aufgeben - ich bin erst 30. Da kommt noch so viel. Danke für Dein Mitleid.
Gute Einstellung!

ich habe studiert und bin arbeitslos,irgendwann fehlt auch das geld für weiterbildungen und das amt unterstützt diesbezüglich nicht, natürlichgibts auch faule, die den finger nicht aus dem po bekommen

Die Antwort hat so wenig Aussage, dass sie einfach stimmt :)
aber ich glaube nicht das es allzuviele sind die gerne vom staat leben...musste das auch ne zeitlang..man weiß mit dem tag nix anzufangen das geld ist seeehr knapp...also bei aller faulheit da geh ich lieber arbeiten

Theoretisch- BWL erstes Semester - ist in dieser Gesellschaftsordnung grundsätzlich immer eine gewisse Arbeitslosigkeit vorhanden. Vollbeschäftigung heißt nciht, daß jeder arbeiten geht!
Man kann sich auch weiterbilden bis zum Geht-Nicht-Mehr und bekommt keine Arbeitsstelle.
Man kann auch eben noch der Ober-Super-Höchstqualifizierte gewesen sein.
Dann fliegt man raus.
Dann interessiert diese Qualifikation niemanden mehr.
Das ist der Alltag.
Und Gott sei Dank gibt es die. Würden alle, die keine Arbeit haben, ums Verrecken eine haben wollen, dann dürften hier wohl auch die Vorstädte brennen. Arbeit für alle gibt es nun einmal nicht. Vollbeschäftigung gilt nicht umsonst als Utopie und wurde, soweit ich nicht falsch informiert bin, nur einmal sehr vorübergehend und durch besondere Umstände erreicht.

ein leidiges Thema

pauschalisieren ist generell schlecht !!

Habe beide Parteien im Bekanntenkreis...

ich bin davon überzeugt das man arbeit findet,man muss nur flexibel und nicht auf eine arbeitsrichtung fokussiert sein.
Denise180685 am 19. Juni 2009 01:24 ah ja, also kann ein gelernter frisör auch als bäcker arbeiten, auch wenn das amt keine umschulung bezahlt, selbst bei einer 2. ausbildung ist man allein auf weiter fluhr
Mit Überzeugung hat das nix zu tun, sondern mit harten Fakten.
Hinjah am 19. Juni 2009 01:33 das hab ich nicht gesagt,man kann auch als frisör andere arbeiten machen wofür man keine spezielle qualifikation braucht.sich aber sachen aneignen kann die einen weiterbringen.

Bloß zu faul, richtig zu schreiben.
.
Fakt ist, es gibt nicht genug gute Stellen für unsere aufstrebenden Arbeitssuchenden.
Die vielleicht zwei Millionen Unwilligen gibt es auch in Zeiten der Vollbeschäftigung.

..."Man kann sich auch weiterbilden bis zum Geht-Nicht-Mehr ..." Und woher das Geld nehmen???,wenn die eigenen Unkosten weiterlaufen und manche sowieso schon wenig verdienen. (Auch zahlt das Arbeitsamt nicht jedem Weiterbildungen, Umschulungen.../z.Z schreiben sie rote Zahlen.)
Auf Deine Frage, so wie sie gestellt ist, kann man keine befriedigende Antwort geben.
critter am 19. Juni 2009 02:03 Und was nutzt das ständige Weiterbilden? Es gibt einfach nicht mehr genug Arbeit für jeden, schon gar nicht Vollzeitbeschäftigung. Immer mehr Maschinen nehmen den Menschen die Arbeit ab. Vor ungefähr 100 Jahren begann es, dass die Menschen immer geringere Wochenarbeitszeiten hatten. Es kann einfach leider nicht mehr jeder so beschäftigt werden, dass er davon ausreichend leben kann. Wir müssen Angst haben, dass es nur noch auf ein Existieren hinausläuft. "Existenzminimum"
Siam1 am 19. Juni 2009 02:41 Hallo critter, siehe auch mein Kommentar unter @unterheinmueck. Was besorgniserregend ist, wenn man mal die Statistiken liest: immer mehr Frauen haben Minjob-Teilzeitjobs.
(ehrenamtlich... schön!)
Siam1 am 19. Juni 2009 04:58 Aktuelle Nachrichten>>>Auf der anderen Seite leben mehr als 2,5 Millionen Kinder in Deutschland von Sozialtransfers. Tendenz steigend. Einem Teil von ihnen geht es gesundheitlich schlechter als ihren Altersgenossen. Und zahlreichen Kindern droht zusätzlich zur materiellen die kulturelle Verarmung
Soweit zum Thema Weiterbildungsmöglichkeiten...

Viele wollen einfach nicht, weil es ja besser ist vom Staat zu leben und andere versuchen alles um an Arbeit zu kommen und haben einfach keine Chance dabei.

weil man kann sich immer fortbilden und besser werden, wenn man sich anstrengt...
mitschüttel