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Arbeitsloser Maurer ohne Plan

Frage von Freak83 Freak83

Ich versuche einem Freund bei seinem beruflichen Weg zu helfen - was nicht so einfach ist.

Kurz zur Situation: B. ist 25 Jahre. Er hat nach dem Realschulabschluss (recht schlecht) eine Ausbildung zum Maurer abgeschlossen. Allerdings nur, weil sein Vater wollte, dass er was handwerkliches lernt. Er selbst ist eher intellektuell und diskussionsfreudig, was ihm weder bei seiner Ausbildung noch bei der Arbeit geholfen hat :)

Er hat dann einige Zeit auf dem Bau gearbeitet, war aber immer geistig unterfordert.

Dann hat er seinen Meister versucht - ist beim ersten Mal durchgefallen in einer Prüfung, hat im Folgejahr die Anmeldefrist verpasst und hat dann den Abschluss geschafft. Seitdem arbeitet er immer mal wieder auf dem Bau oder als Hausmeister irgendwo. Ist aber sehr unglücklich damit.

Für eine Umschulung ist er zu jung, sagt das Amt. Noch eine Ausbildung ist schwierig, da er Meisterbafög zurückzahlen muss und alleine wohnt.

Was fällt euch da ein?

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Antworten (7)

  • 1
    Antwort von carina007 carina007

    der muss seinen beruflichen Weg selbst finden und wie man sieht hat er seinem Vater oder Eltern zuliebe diese Ausbildung gemacht worauf er überhaupt keinen Bock hatte. Der Schuss geht dann oft nach hinten los und daneben.

    Für ihn wäre es jetzt vielleicht mal sinnvoll zu überlegen was er vielleicht mit seinem Hobby verninden könnte und daraus eine Artr Berufung für die Zukunft zu machen. Das würde aber auch heißen sich ein neues Ziel zu setzen, seinen Hintern in Bewegung zu bringen und auch dort bei seinem Traum anzukommen.

    Bei uns in der Stadt gibt es von der ARGE so ein Berufsinformationszentrum. Dort kann man sich einen Termin geben lassen und es werden Wege aufgezeigt wie man auch seinen Traum verwirklicht.Er kann dort unter anderem Tests machen und die werden soweit mir bekannt ist auch psychologisch ausgewertet.Es werden dann Vorschläge gemacht welche Berufe eventuell für seine Bagabung im Vordergrund stehen und dann kann er sich entscheiden.

    Obwohl ich immer persönlich besser finde sich an seinem Hobby zu orientieren und da was draus zu machen. Beruf kommt nun mal von Berufung und man will ja schließliche morgens aufstehen und gerne zur Arbeit gehen oder?

    Viel Glück für diesen Freund.

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Diese Antwort finde ich super.

    Es ist nur sehr schwer, ihn aus seinem Loch zu ziehen. Zumal seine Eltern immer noch sehr großen Einfluss auf ihn haben. Er arbeitet immer mal wieder als ungelernte Kraft, bekommt dafür recht viel Geld, aber wird - wenn die Auftragslage schlecht ist - natürlich auch als erstes entlassen. Und in der Zwischenzeit bekommt er seinen Po nicht hoch um sich umzuorientieren.

    Er hat mir mal gesagt, er traut sich das nicht zu. Er sei dumm etc. Von seinen Freunden haben viele studiert und er nicht mal Abi.

    Ich hoffe immer noch, dass er irgendwann mal sein Leben selbst in die Hand nimmt - aber ich warte da schon 5 Jahre drauf.

    Kommentar von Minerva1234 Minerva1234Minerva1234

    Das Problem ist, dass sich die meisten Hobbies nicht wirklich zum Beruf machen lassen. Wenn jemand z.B. gerne singt, dann wird er nicht gleich zum Superstar und leben kann er davon in der Regel nicht. ..... Im Prinzip stimmt es schon, dass man etwas machen sollte, was einem Freude bereitet, aber mal ehrlich: oft entscheidet man sich in sehr jungen Jahren für eine Ausbildung/ ein Studium ohne wirklich viel Ahnung von der Welt zu haben (man ist ja noch Schüler, wohnt bei den Eltern, man verändert sich auch noch stark in den darauf folgenden Jahren) und stellt dann später fest, dass es doch nicht so ganz das richtige war. Und dann den Job zu wechseln ist aus finanzieller Sicht oft einfach unmöglich, wenn man nicht irgendwas auf der hohen Kante liegen hat....... Ich kann mir nicht vorstellen, dass die meisten Leute in ihrem Traumjob arbeiten, dafür sind doch die meisten Berufe doch irgendwie zu langweilig, aber man braucht eben das Geld, hat finanzielle VErpflichtungen, eine Familie zu ernähren....

  • 1
    Antwort von Minerva1234 Minerva1234

    Ich denke, dass er um glücklich zu werden den Beruf wechseln sollte. Jemand, der gerne geistig arbeitet fühlt sich auf dem Bau natürlich nicht wohl. Ich würde zu einer weiteren Ausbildung raten, Bafög muss ja nicht sofort und erst bei einem bestimmten Gehalt zurückgezahlt werden, wenn ich mich nicht irre (also wenn er in der Ausbildung ist wohl eher nicht). Eventuell kann er versuchen neben dem Job das Abi nachzuholen oder sogar zu studieren (über Fernstudium). Aber wenn der Schulabschluß schon schlecht war wird es hier eventuell sehr schwierig. Ich musste leider auch schon feststellen, dass es einem nicht leicht gemacht wird den Beruf zu wechseln, selbst wenn man eigentlich noch jung ist. Eventuell kann er sich beraten lassen. Wüßte er denn einen Beruf, der ihm wirklich Spaß machen würde. Dann müsste man nur überlegen, wie man diesen erreichen kann.

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Hm. Weiß nicht, ob das beim MeisterBaföG auch so ist?!

    Danke für die Antwort. Ich bin auch der Meinung, dass er den Job wechseln muss.

    Kommentar von Minerva1234 Minerva1234Minerva1234

    ich bin von Studentenbafög ausgegangen und habe geschätzt, dass es hier ähnlich sein wird, bin mir aber nicht sicher. Einfach mal informieren

  • 1
    Antwort von sony1249 sony1249

    arbeiten gehen bis das mit dem bafög geklärt ist und dann nächste ausbildung die er möchte und nicht sein vater... und mal ehrlich wenn er so inteligent ist warum ist dann sein abschluss so schlecht und warum fällt er bei der prüfung durch?

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Weil er ziemlich faul war ;o) Und tatsächlich hängen schulische Leistungen nicht immer mit Intelligenz zusammen.

    Kommentar von Minerva1234 Minerva1234Minerva1234

    manchmal ist man ja auch nur faul, wenn einen etwas nicht interessiert und kann bei einer anderen Tätigkeit voll aufblühen.

  • 1
    Antwort von DerCowboy DerCowboy

    Bewirbt er sich denn um eine Meisterstelle?

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Hat er einige Male, wurde aber aufgrund seines Alters abgelehnt.

    Das kann ich mir sogar gut vorstellen, wenn ein Typ Anfang 20 den Altgesellen erzählen will, wies läuft..

    Kommentar von DerCowboy DerCowboyDerCowboy

    Vielleicht wäre es ja was für ihn, als Dozent an einer Berufsschule o.ä. zu arbeiten?

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Das wäre super, denke ich. Hmm..

  • 1
    Antwort von faband faband

    mirr faellt dabei ein, dass er anscheinend auch wenig lust hat,

    ueberhaupt zu arbeiten....

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Das kann ich nicht beurteilen

  • 1
    Antwort von MUMay MUMay

    Er soll auf Wanderschaft gehen. Vielleicht bekommt er hier die "Liebe" zum Beruf.

    www.rechtschaffene-maurer.de

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Die Idee finde ich gut. Ich kann mir das bei ihm nur überhaupt nicht vorstellen.

    Kommentar von MUMay MUMayMUMay

    Er soll mal auf einen Gesellenabend gehen und einen Eindruck machen. Einfach mal kontaktieren und nachfragen wo die nächste Anlaufstelle / Gesellschaft ist.

  • 0
    Antwort von zj1000 zj1000

    war aber immer geistig unterfordert

    gerade das ist völlig unglaubwürdig. Auf dem Bau fehlen überall Leute die den Kopf auch zum Denken gebrauchen. Solche Leute sind dort schnell in Spitzenpositionen. Deshalb ist diese Aussage völlig daneben.

    Kommentar von Freak83 Freak83

    Sehe ich anders. Eigentlich hat er während der Ausbildung den ganzen Tag nur stupide Arbeiten verrichtet.

    Kommentar von zj1000 zj1000zj1000

    Das liegt dann zu 95 % an ihm.

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