Frage von antworten2005,

Arbeitslosengeld! Überstunden?Dringend????

Ich habe diesen Monat mein letzten lohn bekommen mit einem teil des urlaubs und der weihnachtsgeldes, ab mai bin ich arbeitslos und bekomme allerdings erst nächsten monat meine überstunden ausbezahlt ,warum auch immer.

werd das mit meinem arbeitslosengeld verrechnet die überstunden oder das urlabs-weihnachtsgeld? oder darf ich das behalten

Hilfreichste Antwort von andreas124,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bei Alg 1 wird überhaupt nichts angerechnet, bei Alg 2 dagegen schon.

Kommentar von antworten2005,

DANKE

Antwort von Vermieterheini1,

Antwort zu ausgezahlte Überstunden:

Meiner Meinung nach sind ausgezahlte Überstunden für den Anspruchszeitraum bzw. den Beginn von ALG1 unerheblich.

Die Auszahlung von Überstunden führt meiner Meinung nach zu einem minimal höheren ALG1, da dieser Betrag in den Durchschnitt des (arbeitslosen)versicherungspflichtigen Arbeitslohnes der letzten 12 Monate (bzw. der letzten 24 Monate) einfließt.

Antwort von Vermieterheini1,

Antwort zu ausgezahlter Urlaub:

Für die Anzahl der Tage des ausgezahlter Urlaubs besteht kein Anspruch auf ALG1 !!!

Quelle:

http://blankenburg-frank.de/arbeitsrecht/urlaubsabgeltung-fuhrt-zum-ruhen-des-ar....

Urlaubsabgeltung führt zum Ruhen des Arbeitslosengeldes!

1.März 2012 Wenn das Arbeitverhältnis beendet ist und der Arbeitnehmer nicht alle Urlaubsansprüche während des Arbeitsverhältnisses in natura einbringen konnte, müssen die nicht genommenen Urlaubstage gem. § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz finanziell abgegolten werden, was in der Regel mit der letzen Gehaltsabrechnung geschieht.

Vielen Arbeitnehmern ist aber nicht bewußt, dass eine Urlaubsabgeltung gem. § 143 II SGB III dazu führt, dass für die Zeit des abgegoltenen Urlaubs der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht, d.h. der Arbeitnehmer erhält kein Arbeitslosengeld. Wenn also z.B. noch 20 Tage Urlaub abzugelten sind, erhält der Arbeitslose für 20 Tage kein Arbeitslosengeld. Ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht nach § 5 Abs.1 Nr. 2 SGB V aber während dieser Zeit auch kein Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenversicherung, d.h. der Arbeitslose muss sich gegebenenfalls freiwillig gesetzlich versichern um den Krankenversicherungsschutz nicht zu verlieren.

Um sozialrechtliche Nachteile zu vermeiden sollte daher der Arbeitnehmer versuchen, seine bestehenden Urlaubsansprüche noch während der Kündigungsfrist in natura einzubringen, um eine Urlaubsabgeltung zu vermeiden, sofern eine Arbeitslosigkeit droht.

Antwort von Maehlissa888,

Ich glaube soweit ich das weiss bekommst du das Geld ganz bin mir aber nicht sicher

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