ist es wirklich wahr das bei arbeitslosen die wahrscheinlichkeit am höchsten ist an depressionen zu erkranken weil sie nicht wissen wie sie die viele zeit die sie haben nützen sollen und dann durch zuviel langeweile eher an depressionen leiden?
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SASUSISASUSI
Hallo - ich wünsche dir nichts schlechtes, aber du müßtest mal in folgene Situation kommen. Familie - Haus - Familienangehörige sind krank (kleine Rente) Das Geld reicht hinten und vorn nicht aus. Die Nebenkosten liegen bei ca. 250 Euro bekommst aber nur 80 Euro. Reparaturen stehen an ---- Gehst auch arbeiten für 160 Euro oder so und bekommst doch nichts zusammen. ------------------------------------------------------------------------------------
Es baut sich in deiner Brust ein Druck auf. Der nimmt dir die Luft zum Atmen. Du bekommst einen Tunnelblick und siehst kein rechts und kein links und keinen Ausweg.
Ich kann davon ein Lied singen. Zum Glück habe ich echte gute Freunde, die mich von schlimmeren abgehalten haben.
-----------------------------------------------Das war vor 5 Jahren, seit dem habe ich einen guten Job und kann meine Familie ernähren und das Haus halten.
Langeweile haben die Arbeitslosen nicht, sie sind auf Jobsuche. Ein kleiner Prozentsatz - ich schätze 2% können oder wollen nicht - aber ansonsten wollen alle arbeiten - auch wenn sie darin nur eine Bestätigung bekommen: "Das hast du gut gemacht!"
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physicusphysicus
Depressionen durch Langeweile? Wie zynisch! Die wissen nicht, wie sie überleben sollen/können/dürfen und werden ständig von widerwärtig bornierten Staatsdienern gegängelt! Das ist Folter und keine Langeweile! Daran sind schon viele zerbrochen (Selbstmord, Dunkelziffer erschreckend)...
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MetalrocktMetalrockt und wie nennt mann leute die zuviel langeweile haben? wieso wird langeweile immer so runtergespielt, kann zuviel langeweile nicht ebenfalls zu psychischen erkrankungen führen?
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physicusphysicus Ich wehre mich lediglich gegen die Unterstellung, dass Arbeitslose Langweile haben. Das ist schlichtweg bösartig!
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SASUSISASUSI Gratuliere bin deiner Meinung
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LeaMagSteineLeaMagSteine
ja. das ist echt so. musste vorhin politik und wirtschaft lernen. und das ist echt so, weil die immer unter druck stehen und sich niemals entspannen, weil sie eine ungewisse zukunft haben.
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RockergirlRockergirl
ich würd sagen die sin mehr depressions- und abhängungsgefährdet
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physicusphysicus Das kommt der Realität näher!
wieso ist der zweite teil falsch?
Weil Depressionen nicht durch zuviel Freizeit oder Langeweile ausgelöst werden.
aber zuviel langeweile kann kopfschmerzen auslösen die wiederum zu depressionen führen können oder nicht?
Welch zynischer Wortwechsel...
Unfug!
In der Tat sind langzeitarbeitslose Menschen deutlich häufiger von Depressionen betroffen als der arbeitende Teil der Bevölkerung. Das hängt aber nicht mit Langeweile oder Kopfschmerzen zusammen, sondern damit, dass in den Gesellschaften der Industrienationen das Sozialprestige, das Rollenverhalten, das soziale Umfeld mit seinen Kontakten, ja die Wertigkeit eines Menschen an sich von Arbeit und Einkommen abhängig gemacht wird.
Wer also langzeitarbeitslos ist, hat kaum noch Sozialprestige, verliert die meisten sozialen Kontakte, kann sein angestrebtes Rollenverhalten nicht mehr erfüllen (etwa als Ernährer der Familie) und fühlt sich insgesamt zunehmend wertlos. Und das alles kann in vielen Fällen Depressionen hervorrufen.
Wenn das jetzt die aktuelle Interpretation von "Langeweile" ist: UNFUG!
Vielleicht versuchen wirs mal mit ein paar Erkenntnissen der Sozialwissenschaften. :-)
da ist aber auch vorallem die ignorante selbstverliebte gesselschaft schuld das menschen sich wertlos fühlen die lange keine arbeit haben.
Auch wenn das ein wenig vereinfacht ist, würde ich dem trotzdem mal im Großen und Ganzen zustimmen.