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Arbeitslos, keine Krankenversicherung und Vorbestraft- Welchen Weg kann mann dann noch gehen?

Frage von Selina25w Selina25w

Hallo,

ich befinde mich momentan in einer ausweglosen situation. Seit einigen Monaten bin ich bereits mit einem jungen Mann zusammen, den ich sehr gern habe. Stück für Stück rückt er mit neuen Sachverhalten auf, mit denen ich vollkommen überfordert bin. Mein Freund ist 25, hat keine Ausbildung, war bereits mehrfach im Gefängnis, hat keine Krankenversicherung, zudem hat er Hausverbot bei der Agentur für Arbeit. Das sind alles extrem viele Punkte, die offensichtlich gegen Ihn sprechen. Dennoch muss es einen Ausweg geben, in dem mein Freund wieder auf die Beine kommt.

Nun zu meiner Frage: Wie stehen die rechtlichen Bedingungen, wenn man Arbeitslos ist und in den letzten 7 Jahren nicht versichert war, schulden hat ect.? Wie sollten die ersten Schritte aussehen. Zumindest das er eine Krankenversicherung bekommt.

Mit Bestem Gruß

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Antworten (6)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Geronimo1978 Geronimo1978

    Tja, nicht leicht. Hausverbot bei der Agent. f. Arb. heißt ja wohl, daß er "ein wenig unkonventionell" dort aufgetreten ist. Bleibt nur der schriftliche Weg. Zwecks Krankenversicherung (KV) rate ich, sofort mit der AOK Kontakt aufzunehmen. KV ist in der BRD Pflicht, kann teuer werden, wenn man keiner KV angeschlossen ist. Hat er während der Zeit im Knast dort gearbeitet? Dann hat er auch Ansprüche auf AloG/Hartz IV. Nützlich wäre auch mal ein Gang zur Bürgerberatung und/oder zum Sozialamt (abhängig vom Wohnort). Dort gibt's bestimmt auch Hilfe i. S. Schuldenberatung. In Berlin z. B. sind die Bewährungshelfer/Soziale Dienste der Justiz entsprechende Anlaufpunkte. Mein Rat: Stolz und aggressives Auftreten sind meist kontraproduktiv. In den saueren Apfel beissen und mal kleine Brötchen backen. Bringt mehr, ehrlich. Ach ja, und noch was: keine Situation ist ausweglos, Hilfe gibt's immer (und sei es auf 'GUTEFRAGEN.net'!!) Gruss, Geronimo

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    Antwort von Curt50 Curt50

    Hallo Sellina, die Frage ist erst einmal, liebt er Dich oder nutzt er die Situation aus? Wenn er Dich liebt dann wird er alles tun um wieder Fuß zufassen. Die Antwort von "lenzing42" ist genau die richtige. Er muß sich beraten und helfen lassen. Viel Glück.

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    Antwort von FragMich24 FragMich24

    Frage: Was will er in seinem Leben ändern ? Bei allem das Du es gut mit ihm meinst, es kommt darauf an, das er sein Leben endlich verantwortlich übernimmt. Dann klappts auch.

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    Antwort von Selina25w Selina25w

    Herzlichen Dank für eure Beiträge. Ja mei, was soll ich sagen. Ich liebe ihn, ich weiß dass das auf gegenseitig beruht. Um ehrlich zu sein, unsere beziehung ist/war von Anfang an, unter schlechten Sternen geboren. Ich komme aus einer sehr wohl situierten Familie, Studiere (momentan im ausland) habe eine Karriere und natürlich eine Zukunft in Aussicht. Ich bin ehrlich, ich möchte das nicht aus Spiel setzen, meine liebe zu ihm ist groß, aber sie überbrückt bestimmte fassaden nicht. Ich sah mich heute gezwungen mit ihm darüber zu reden, denn er kann mir nichts, rein gar nichts, bieten. Ich spreche nicht mal von Materiellen Gütern, sondern von Sicherheit. Ein ist absolut essensziell, ich bin eine Frau und ich brauche Sicherheit. Von liebe und Luft kann ich nicht leben und zudem keine Familie ernähren gar sich selbst. Das reicht mir nicht, und zudem kommt wirklich kein bisschen input seinerseits. Nichts.. ich bin die, die ständig sich aufrappelt und motiviert, irgendwann reißt der strick!! Leider hat er sich heute von mir getrennt. Anscheinend ist im bewusst geworden, dass er es nicht schafft und sein Stolz lässt es nicht zu, das er sich hilfe holt. Das find ich soooo unfair. Ach mensch, ich bin so traurig.

    Dennoch, liebsten Dank an alle...

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    Antwort von Michel76 Michel76

    An seiner Stelle würde ich einen Rucksack packen und losziehen. Irgendwo wird er sein Glück finden. Das aber ganz bestimmt nicht mehr in Deutschland.

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    RatgeberHelden Antwort von lenzing42 lenzing42

    Da solltet ihr euch bei der Diakonie oder der Caritas beraten lassen.

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