Frage steht oben. Ich habe die Erfahrung gemacht, das Arbeitslose sozusagen als As*is angesehen werden oder man ihnen Sprüch wie, "Geh mal arbeiten" oder " Such die einen Job" zu wirft. Meistens werden Arbeitslose alle in einen "gleichen Topf " geworfen, warum ist das so und wie kommt man darauf ? Kann man das schon als allg. Mentalität der Gesellschaft betrachten ??
Antworten (18)
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4Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
MichaelSelmMichaelSelm
Zum einen sind die Menschen zu uninformiert. Und zum anderen sind sie nicht bereit sich eingehend zu informieren. Und diese beiden Faktoren zusammen führen dazu das sich so eine allgemeine Mentalität breit macht.
Und das ist nicht nur bei Arbeitslosen so. Schau doch einmal in wie vielen Bereichen es heißt: "Die ............" (Türken, Griechen, Ausländer, Frauen, Männer, Kinder, jungen Menschen, Alten, Arbeitslosen, usw. usw.)
Ich sage immer: "Ich gehe keiner Erwerbstätigkeit nach." Denn das ist der richtige Ausdruck. Arbeiten, so nehme ich an, tue ich mehr, als der durchschnittliche Arbeitnehmer. Aber eben ohne Bezahlung.
Und daher geht es an mir vollkommen vorbei, wenn mich jemand als As*i bezeichnet. Zum einen habe ich rund 40 Jahre in Erwerbstätigkeiten gearbeitet. Und zum anderen bin ich heute noch in verschiedenen meiner Berufstätigkeiten tätig.
Was man dabei nicht sieht, ist das ich 100 % Schwerbehindert bin. Und da liegt ein ganz großes Manko. Würde man sehen, das mir ein Bein fehlt, oder das offensichtlich eine andere schwere Einschränkung vorhanden ist, dann wäre es sicher anders. Aber da äußerlich nichts zu erkennen ist, heißt es eben, "Du kannst doch arbeiten. Wer will kann auch."
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8Antwort von
NinesFn Der Mensch ist ein Wesen, welches sich alles zu erklären versucht und Verallgemeinerungen zum leichteren Leben schaffen will.
Diese Neigung wird durch mediale Einflüsse wie Fernsehen insb. mit den Assi-TV-Sendungen ( Familie im Brennpunkt, Richterin salesch etc pp) kanalisiert.
Somit ist es halt einfacher ( zeitsparender und unaufwändig), vorgefertigte meinungen anzunehmen, allgemeine aussagen zu schaffen und nicht differenziert zu denken.
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6Antwort von
woody34woody34
Leider lassen sich festgesetzte Meinungen nicht so leicht aus den Köpfen der Allgemeinheit entfernen. Kein Arbeitsloser sollte sich diesen Schuh anziehen, wenn die Behauptung nicht zutrifft, fertig.
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5Antwort von
ViceTViceT
Ja so ist es leider, Vorurteile eben. Schade, denn manche Menschen können nix dafür.
Frohe Weihnachten.
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5Antwort von
ichliebemich223 Ich denke nicht, dass sich die Menschen wirklich damit beschäftigen wer der Arbeitslose ist. Seine Individualität ist egal. Es interessiert einfach keinen. Man sucht sich immer Gruppen raus, die man hassen kann. Das stärkt das Selbstwertgefühl, man ist auf dieser Ebene eben auch überzeugender, da man diese Meinung gut emotional vertreten kann. Darum auch das ganze "Gegen Kinderschänder"-Zeug der NPD. Man manipuliert auf emotionaler Ebene. Und reist alle Leute mit. Daher würde ich das schon als allgemeine Mentalität der Gesellschaft betrachten.^^
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5Antwort von
Nic43Nic43
Die Medien tragen dazu sicherlich bei
http://www.sat1.de/kerner/video/clips/clip_deutschlands-faulster-arbeitsloser_16...
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4Antwort von
Minie97 Arbeitslose sollten meiner meinung nach nicht beschimpft werden.es gibt sehr viele leute die arbeitslos sind aber arbeiten gehen wollen, desshalb finde ich es eine unverschämtheit so mit anderen menschen umzugehen!!!
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2Antwort von
mariannelundmariannelund
ja leider ist das so, daß arbeitslose als assis bezeichnet werden,
wenn man aber nachliest was ein assi ist dann trifft diese bezeichnung auf die leute zu die andere so nennen. ein arbeitsloser wird keinen arbeitenden menschen betiteln weil er auch arbeitende menschen akzeptiert
also ein mensch der den anderen wegen seiner andersartigkeit diskriminiert ist ein assi. Nur wissen die wenigsten was assi heißt.
unsere gesellschaft ist leider eine mitläufergesellschaft ohne zu hinterfragen warum vieles so ist, wird spontan mitgemacht ob richtig oder falsch
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2Antwort von
moksha92moksha92
Den menschen fällt einfach nichts besseres ein, außer alles und jeden immer gleich als As*** zu bezeichnen... Tragisch ist nur, das die Leute mit diesem Wort um sich werfen, aber meist garnicht die Bedeutung wissen...
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1Antwort von
NordseefanNordseefan
Weil den wirklichen Schmarozern viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, während die unschuldig in die Arbeitslosigkeit abgerutscht sind und sich wirklich bemühen zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.
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1Antwort von
gri1sugri1su
Natürlich kann man so eine Einstellung nicht auf alle Arbeitslose anweden. Es gibt viele Arbeitslose, die mit allen Mitteln versuchen, wieder zu einem Job zu kommen. Denen gilt meine ganze Hochachtung, und bei Denen ist der Begriff Assi vollkommen fehl am Platz..
Aber es gibt leider auch immer mehr arbeitslose Menschen, die überhaupt nicht arbeiten wollen, sondern lieber Sozialschmarotzer - und sogar noch stolz darauf - sind. Diese niedrige Stufe ist meines Erachtens durchaus als assozial zu bezeichnen.
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1Antwort von
Delwin444Delwin444
Also ich würde dein Wort so deffinieren, das das Leute sind denen alles egal ist oder einfach nur extrem faul, eigensinnig und schlecht über alle anderen Menschen denken. Über Arbeitslose an sich würde ich erst schlecht denken wenn es schon 2 Jahre so ist und derjenige sich auch nicht bemüht einen neuen Job zu finden.
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1Antwort von
candiimancandiiman
weil man Arbeit sofort finden kann wenn man sich Mühe gibt...
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MeliS1998MeliS1998 hmm du denkst für all die vielen arbeitslosen gibt es sofort einen job? kann ich mir irgendwie jetzt nicht so vorstellen...
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Aleyna27Aleyna27 das stimmt nicht.
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Aleyna27Aleyna27 Studien belegen beispielsweise, dass Menschen mit Migrationshintergrund, bei gleicher Qualifikation wie eines Deutschstämmigen, fast keine Chance haben den angestrebten Beruf zu erwerben. dadrunter sind bestimmte Namen sehr auffällig, undzwar der muslimischen Namen. Diese müssen sich 8x mehr bewerben. auch spielt die Niedriglohn debatte eine große Rolle. Nicht alle die arbeiten, sind gleich Vollzeitarbeiter, denn es gibt auch Minijober oder Aushilfen. wenn man diese zsm mit den "angemeldeten" atbeitslosen addiert kommt schon auf über 6 Millionen Menschen. Jetzt versuch mal denen einen Job zu verschaffen. Der Staat spart doch an den Bildungsinstituten, wo es nur geht. Früher konnte man mit einem Hauptschluss viele Berufe erlernen, jetzt erwartet man mind. einen realabschluss, wenn nicht sogar besser. Ich glaube, dass es langsam Zeit wird die weichen Faktoren in Deutschland aufzuverbessern, denn sonst wird der Staat viieeellee Probleme bekommen.
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candiimancandiiman wie schon unter erwähnt war ich auch schon ein paar mal arbeitslos und hatte keine probleme einen job zu bekommen... obwohl ich ausländer mit einen muslimischen namen bin :)
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Aleyna27Aleyna27 Dann kannst du dich glücklich schätzen, du gehörst wahrscheinlich zu den wenigen. Ich glaube das Aussehen und die Art eines Menschen spielen auch eine wichtige Rolle. Ist man gepflegt, sympathisch, sportlich oder allg. posetiv auffällig und strahlt am ganzen Gesicht, dann ist der Name egal. Mein Chef sagte mir mal ( ich arbeite als Aushilfe)," du sollst die Schuhe präsentieren und nicht dich selber " xD.
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BloodsuckerinBloodsuckerin Du solltest mal wissen, wie schwierig es heutzutage ist, einen Job zu finden!
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candiimancandiiman ich war schon ein paar mal arbeitslos.. und habe sofort nach max 3 bewerbungen wieder einen job gehabt..
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MichaelSelmMichaelSelm Tut mir Leid, aber so pauschal kann man deine Aussage nicht gelten lassen. Wie soll es einem Arbeitslosen möglich sein Arbeit zu finden, wenn nicht einmal die Bundesagenur für Arbeit in der Lage ist ihn in eine entsprechend passende Tätigkeit zu vermitteln?
Und ich kann dir z.B. sagen, das eben nich JEDER Arbeit findet, wenn er will. Und schon garnicht wenn er schwerbehindert ist. Ich habe drei grundverschiedene Berufe. Beste Zeugnisse. Aber null Chancen auf Arbeit. Denn ich kann auch die Arbeitgeber verstehen. Einstellen können sie mich.
Aber dann müssen sie mir zusätzlichen Urlaub gewähren. Überdurchschnittliche Fehlzeiten wegen Krankheit akzeptieren. Und kündigen können sie mich nicht. Sondern sie müßen die Erlaubnis zu einer Kündigung beantragen.
Es ist also nicht ganz so einfach wie du es darstellst.
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Claud18Claud18 @candiiman
Du bist sicher jung, kräftig und belastbar. Und solche Leute finden meist immer wieder Arbeit.
Aber warte mal ein paar Jahre ab, wenn die Knochen nicht mehr so mitmachen oder wenn du auch einfach nur das Stigma "Über 40" trägst, dann stellt so leicht auch keiner mehr ein.
wie wahr wie wahr :D
und RTL 2 xD
Natürlich nicht nur, aber die tun schon viel für diese Image