Frage von soprahin, 59

Arbeitsleben - Wie seht ihr das?

Wenn jemand sich nie um Formulierungen in Arbeitszeugnissen gekümmert hat und es stehen so "Nettigkeiten" drinnen, die etwas anderes aussagen, als es sein sollte und beginnt dann eine Umschulung bei einem Arbeitsrechtler, der das eigentlich weiß, aber nichts dazu sagt und bekommt dann ein Zeugnis. Hat der nicht schlechte Karten auch wieder in Hilfstätigkeiten eine Arbeit zu bekommen?

Antwort
von PeterSchu, 5

Kennt der Arbeitsrechtler auch den §109 der Gewerbeordnung?

"(2) Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf
keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, eine
andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche
Aussage über den Arbeitnehmer zu treffen."

Kommentar von soprahin ,

Der Arbeitsrechtler kennt das mit Sicherheit, es ging darum, dass derjenige dann zukünftig in anderen Jobs dann keine Anstellung mehr bekommt, wenn derjenige bei einem Arbeitsrechtler gearbeitet hat. Wer stellt den dann noch ein? Ohnehin schon schlechte Zeugnisse und dann noch beim Arbeitsrechtler gearbeitet. Wenn jemand so ein Zeugnis vom Arbeitsrechtler sieht, ob gut oder schlecht, der schickt doch die Bewerbung selbst bei Hilfstätigkeiten gleich wieder zurück.

Kommentar von PeterSchu ,

Wenn ein Betrieb Bedenken hat, weil du dich im Arbeitsrecht auskennst, kann das doch nur heißen, dass er lieber Mitarbeiter hat, die keine Ahnung haben und sich übers Ohr hauen lassen. So gesehen kannst du viellecht froh sein, nicht dort zu landen.

Antwort
von AnnEBrand, 23

Hallo,

es dürfen nur "Nettigkeiten" im Arbeitszeugniss stehen. Deswegen hat sich eine Codesprache für Arbeitszeugnisse entwickelt.

Zum Beispiel bedeutet der Satz "Er war stets bemüht" soviel wie: Er war bemüht kann aber rein garnichts!

Diese Fomulierungen kennt aber jeder Personalchef dementsprechen spielt es kaum eine Rolle ob du das Zeugnis einem Arbeitsrechtler vorlegst oder jemand anderem.

Im Internet findest du praktisch jede Fomulierung und ihre wahre Bedeutung, Google die Aussagen im Arbeitszeugnis am besten selber nach dann weisst du was dort wirklich drin steht.

Antwort
von sindbadkaroL, 10

Dann sind:

1. Nettigkeiten im direkten Sinn Schlechtigkeiten

2. mit den Zeugnissen ist dieses gelaufen, was man machen könnte, dass man sich im Nachhinein hierzu bemüht oder um Abhilfe bittet, in dem man selbst ein Zeugnis ausstellt und diese den alten / ehemaligen Arbeitgebern vorlegt.

Dieses kann man machen, muss man aber nicht.

3. Warum sollte der Arbeitsrechtler als Umschulungsbeauftragter für dich welches Statement auch immer abgeben, gelaufen ist gelaufen...

4. die Einen legen viel Wert auf ein Zeugnis ganz oft sagt so ein Zeugnis nichts aus, damit konnten sich so Unternehmer auch schon rumärgern.

5. Wichtig ist jetzt für dich, dass die Umschulung läuft, dir deine Sache Spaß macht, das alles andere auf der Arbeit läuft und das es dir zu Hause auch gut geht und alles andere wiegt dann auch nicht mehr schwer.

Meist sind diese Schlechtigkeiten zwischenmenschlicher Kram und meist auch zwischenmenschliche Abrechnung von jemanden der höher sitzt als man selbst, nur du weißt wer du bist und du kannst dich auch selbst beobachten wie du auf andere wirkst...

Und ja es gibt schlechte Menschen auf allen Ebenen, ist das so schlecht, nein, es ist wie es ist und das gute, wenn dann nur für Dinge schlecht fühlen, die man selbst als erstes schlecht begangen hat, wenn einem dieses auffallen sollte, zack die Bohne. Da schaut man das man das bissl ändert und auf zu neuen und guten Dingen.

So ist halt das Leben und was soll man sagen bis das du 100 Jahre alt bist, da kommt das eine oder andere Zeugnis noch hinzu. Und wenn du dich mal in so einer Lage befinden solltest wo du ein Zeugnis ausstellst.

Dann weiß man was? Richtig, kein falsches Zeugnis über deinen nächsten ablegen und alles andere ist dann Schnee von gestern. Denn Seiten wechseln und das witzige selbst wenn du mal keine / kein Vorgesetzte(r) sein solltest, das mit dem Zeugnis kommt auf sämtlichen Ebenen im Alltag, privat und im Umfeld vor.

Mach dir mal keinen Kopf, macht dein Chef auch nicht, wenn das ehrliche Haut ist, hätte dieser hierzu sofort etwas gesagt. Sagt der irgendwann bei Kleinigkeiten (die nicht richtig gemacht wurden von dir) oder um dir was Unterzujubeln, perfekt und wenn dieser das nicht macht und dir das nicht vorhält auch perfekt. Also im Ergebnis perfekt. (Merksatz: Nie für andere sich schlecht fühlen, die sich schlecht verhalten)

Antwort
von Registerme, 26

beginnt dann eine Umschulung bei einem Arbeitsrechtler

wenn man eine umsculung bei einem "arbeitsrechtler" macht, dann sollte man sich künftig bestens auskennen. schlechte zeugnisse kann man übrignes reklamieren...

Antwort
von oxygenium, 17

man kann sich aber auch das Zeugnis selber schreiben,wa viele nicht wissen.

http://karrierebibel.de/arbeitszeugnis-selber-schreiben/

Kommentar von PeterSchu ,

Aber nur "Wenn Ihr Chef Sie fragt, ob Sie Ihr Arbeitszeugnis selber schreiben möchten".

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