Ich bin seit einer Woche arbeitssuchend gemeldet, da ich meine alte Stelle aufgegeben habe. Ich muss außerdem zu geben, alleine und ohne irgendeine Motivation aufzustehen, fällt mir sehr schwer. Deswegen gibt man sich zuhause mit Sachen ab, die eher unwichtig sind, wie fernsehen etc.
Die Depression die ich hatte, konnte ich eindeutig nicht mehr aushalten, und deswegen fühlt sich der Entschluss "Schluss zu machen" gut einerseits, andererseits sehr schlecht an!
Keine Ahnung wie ich mich jetzt orientieren soll, ich lebe noch bei den Eltern aber bin fast den ganzen Tag alleine zuhause, und falls doch mal wer da sein sollte, wird nicht viel geredet.
Könnte es einer von euch so tagtäglich aushalten? Wenn nein, habt ihr Tipp's was ihr machen würdet wenn ihr auf einmal orientierungslos seid? Also, welchen kleinen Schritt ich sofort machen sollte?
Naja, Krankheit würde ich es nicht nennen. Leere. Angst. Enttäusschung. Alles in einem, aber besonders wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass man irgendwie nicht gebraucht wird. Ich würde nicht sagen, ich wüsste nichts mit mir anzufangen, aber irgendwie, wenn ich was angehe, geht alles falsch und nicht meinem Plan entsprechend! Wenn ich mir einen ganzen Plan aufstelle, ist am Ende des Tages etwas nicht so wie ich es wollte. Teufelskreis...