Hallo, folgende Situation:
Ein Bekannter von mir ist 22 und gerade nach Berlin gezogen. Er hat sich hier erstmal arbeitslos gemeldet und will seinen Schulabschluss nachmachen. Einen Neuanfang also.
Er fand eine Wohnung, die ihm vom Arbeitsamt auch genehmigt wurde. Weil er noch eine 14-tägige Haftstrafe absitzen muss, versäumte er auf einen Brief vom Amt zu antworten, was das Amt veranlasste, keine Miete zu zahlen. Erst im zweiten Monat fiel das auf, weil er eine Mahnung von der Genossenschaft der Wohnung erhielt.
Er konnte die Mieten aus eigener Tasche nicht zahlen. Mündlich gab man beim Arbeitsamt an, dass man die Mietschulden übernehmen würde, da man nicht wolle, dass ein Arbeitsloser zu oft umziehe, damit das Umfeld gefestigt wird.
Da man ihm das mündlich erklärte, nahm er an, dass das Darlehen für die Mietschulden übernommen werden und ignorierte eine Räumungsklage bzw. die Androhung.
Er ging heute wieder zum Amt und fragte nach, warum immer noch nichts bezahlt sei, darauf sagte man nur, dass es abgelehnt wurde. Ohne Angabe von Gründen, schriftlich würde ihm das noch nachgereicht.
NUn muss er in 3 Wochen aus der Wohnung. Hat Mietschulden und das Amt weigert sich, ihm ein Darlehen dafür zu zahlen. Er besucht weiterhin eine Schule, wo er seinen Abschluss macht bzw. sich für eine Lehre vorbereiten lässt, ist also mittellos.
Wie kann das sein, dass einem nicht mal vom Amt geholfen wird mit einem Darlehen? Mit Mietschulden kann man doch keine neue Wohnung finden. (Aussage vom Mitarbeiter heute: suchen sie sich eine neue Wohnung und legen sie uns dieses dann vor) ???
was kann er nun machen. Bei jeder Wohungsanfrage wird doch geprüft, wo er vorher gewohnt hat oder?
das ist gleichzeitig eine berufsvorbereitendes <jahr für eine Ausbildung. Ich finde es toll, dass er das macht. Er ist auf den falschen Weg geraten und bringt sein Leben in Ordnung. was ist daran falsch. Ist doch egal wie alt der ist, Hauptsache er macht es