Frage von Lili1000, 42

Arbeitsamt und hirnrissige Vermittlungsvorschläge?

Hallo,

vor 2 Wochen war ich beim AA.

Ich hatte dort nur 1 Vorstellungsgespräch gehabt, sonst nix.

Trotzdem sagte der Berater wir müssten warten ob sich dort was ergibt und wollte mir nicht einmal ein Termin geben (ich sollte mich bei Neuigkeiten melden). Doch auf meine bitte habe ich dennoch einen Termin bekommen (für heute).

In den 2 Wochen seit dem anderen Termin ist viel passiert. Ich hatte mehrere Vorstellungstermine (wovon ich mir bei 2 sehr hohe Chancen ausrechne). Das habe ich dem Berater auch gesagt.

Desweiteren darf ich in einer Firma wo ich mich vorstellen war auch Probearbeiten und habe noch in einer weiteren Firma ein Vorstellungsgespräch wo erst noch stattfindet.

Daher würde ich sagen, die Chancen dass ich sehr bald was finde liegen recht hoch.

Desweiteren habe ich noch ca. 10 unbeantwortete Bewerbungen (also ohne Absagen oder Einladungen zu Vorstellungsterminen).

Trotz dieser Situation das ich so viele Vorstellungstermine hatte und auch Probearbeiten kann, will mein Berater jetzt das ich mich für einen minderwertigen Hilfsjob bewerbe.

Das werde ich natürlich auch machen da dass ja nicht freiwillig ist.

Jetzt habe ich Angst dass ich dort (bei dem Hilfsarbeiterjob) natürlich genommen werde (da ich natürlich auch überqualifiziert bin). Und es dann halt Absage, da ich ja davon ausgehe das ich bei einer der Firmen in denen ich bereits war oder wo ich noch hingehe einen Job bekommen werde.

Meine eig. Frage:

Wieso gibt das AA solche Vermittlungsvorschläge mit ,wo man sich ja bewerben muss, wenn es ja weiß, dass man zzt. dauernd Vorstellungstermine und Probearbeitstage hat.

Aber wenn man nur 1 Vorstellungsgespräch hat (so wie es z.b. vor 2 Wochen bei mir der Fall war) sagt das AA nur "Wir müssen warten ob sich da etwas ergibt".

Die Wahrscheinlichkeit ist ja mit 5 (bald 6) Vorstellungsterminen und einem Probetag viel höher etwas zu finden als mit einem?

Jemand eine Idee was ich machen kann, wenigstens damit ich zu dem einen Vorstellungstermin und dem Probetag noch gehen kann, ohne den Hilfsarbeiterjob annehmen zu müssen

Antwort
von OnkelSchorsch, 21

Wenn es um ALG1 geht, gilt für die ersten drei Monate, dass Jobs, die unzumutbar sind, nicht angenommen werden müssen. Als unzumutbar gilt zB 30% weniger Gehalt oder sehr lange Anfahrt. Ab dem dritten Monat gilt dann 20%.

Du kannst unzumutbare Angebote also ablehnen ohne dass das für dich Folgen haben darf.

Kommentar von Lili1000 ,

bin eben schon im 5.ten Monat arbeitslos.

Aber das ist ja grad das witzige: Wo ich wirklich nichts in Aussicht hatte hat der mir immer wieder nur Bürojobs gegeben und gerade JETZT wo ich so viele Angebote hätte kommt er mit Hilfsarbeiter Jobs

Antwort
von silberwind58, 19

Das Glück ist mit den Dummen! Will sagen,stell Dich schön blöd an,damit Du die Chancen auf Deine beworbenen Stellen nutzen kannst. Ja,so ist es beim Jobcenter,traurig aber wahr! Vorstellen musst Du Dich leider wirklich,sonst werden ja die Bezüge gesperrt.Ich wünsch Dir viel Glück.

Kommentar von Lili1000 ,

ja ich weiß ich bewirb mich schon, aber das ist echt fast schon schädigend, da ich nächste woche 1x schnuppern, 1 x Vorstellen habe und dann mit 98%iger Sicherheit zu dem Hilfsarbeiterjob gehen muss und gleich ein Vertrag kriege. Und dann eine Woche später hätte ich nen "richtigen" Job

Kommentar von silberwind58 ,

Dann versuch erst schnuppern und Vorstellen und einen Tag später den Hilfsjob bewerben,da sagst Du dann,Du hast einen oder zwei Jobangebote in Aussicht. Die Hauptsache,Du warst dort!

Antwort
von DesbaTop, 18

Mein Tipp: Sei einfach total schlecht im dem Vorstellungsgespräch für den Hilfsjob. Ich hätte allein in die Bewerbung schon Rechtschreib- und Grammatikfehler eingebaut. Versuch einfach jemand zu sein, den man bloß nicht einstellen möchte.

Kommentar von Lili1000 ,

1. darf man ja nicht absichtlich schlechte bewerbungen schreiben oder sich schlecht benehmen

2.ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, war im Ausland etc. und der Hilfsjob ist mit 900 (40 h) honoriert, das wird wohl eher nix

Kommentar von DesbaTop ,

Naja, es kann dir keiner Beweisen, dass du das Absichtlich machst. Musst es nur nicht so offensichtlich anstellen (gespielt schlechte Charakterzüge z.B.)

Nebenbei musst du den Job ja nicht behalten. Bewirb dich einfach weiter und und geh zu Vorstellungsgesprächen und hol dir anschließend den besseren Job.

Kommentar von Lili1000 ,

ja aber eben ich glaube ja das ich eventuell in den nächsten 2 Wochen schon einen job bekomme (also einen richtigen). nur weiß ich es halt nicht fix.

für 2 wochen brauch ich auch keinen hilfsjob

Kommentar von Lili1000 ,

noch eine frage wie soll ich es am besten machen wenn ich mich "schlecht benehmen" soll.

die einzigen 2 anforderungen bei dem job sind ausreichende Deutschkenntnisse und Führerschein B (???).

Kommentar von Lili1000 ,

ich hatte schon promotionjobs mit höheen anforderungen gehabt

Kommentar von DesbaTop ,

Brauchst du für den Job dann auch ein Auto? Falls ja, sag du hast zur Zeit keins (Werkstatt).

Ansonsten versuch ein "niecht liebenswerter" Mensch zu sein.

Um mal ein krasses Beispiel zu nennen: Nazis mag sogut wie keiner.

Antwort
von Messkreisfehler, 18

Das liegt wohl daran das sie von so ziemlich jedem erzählt bekommen das man sich auf Stelle x oder y nicht bewerben muss weil man "so gut wie" einen anderen Job sicher hat.

Kannst dich ja ruhig auf den Hilfsarbeiterjob bewerben, hindert dich ja nichts dran weiter Bewerbungen zu schreiben und einen besseren Job anzunehmen wenn Du einen findest.

Ziel des Jobcenters ist es lediglich die Leute schnellstmöglich in einen Job zu verfrachten um den Bezug des ALGs zu beenden.

Kommentar von Lili1000 ,

ja aber ich war ja auch Vorstellen und hab schnuppertage, er könnte ja dort anrufen und fragen das stimmt ja wirklich.

würde ja nichts sagen wenn ich keine Antworten hätte, aber die habe ich eben sehr wohl

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