Arbeitsamt, Krankenkasse oder Arbeitgeber?

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5 Antworten

Also dein Geld bekommst du erstmal von der Krankenkasse. Dort solltest du dich auch umgehend hin melden und die Krankmeldung hinsenden, falls noch nicht geschehen. Ebenso würde ich mich zumindest schriftlich/telefonisch beim Arbeitsamt melden. Da du aber derzeit krank bist und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst, zahlen die erstmal nicht. Erst nachdem du wieder arbeitsfähig bist. 

Der Fall liegt anders, wenn man bei Arbeitsunfähigkeit bereits Arbeitslosengeld erhält.

Teile auch allen den Sachverhalt mit der Kündigungsschutzklage mit. Bis zur Entscheidung des Gerichtes wirst du erst mal Krankengeld erhalten. Wenn dann ein Gerichtsentscheid vorliegt, dann muss der Arbeitgeber das Geld ggf. erstatten.Denk dran, dass man die Klage innerhalb von 3 Wochen einreichen muss, das kann man auch dort persönlich erst mal erklären ohne Anwalt.  

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du kannst dich nicht für sechs Wochen krank schreiben lassen, das darf ein Arzt gar nicht!

Was heißt;" für die Krankmeldung aufkommen"?

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Kommentar von aongeng
04.09.2016, 09:40

? Wieso sollte das nicht gehen?

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Kommentar von aongeng
04.09.2016, 09:50

Oha, dann sollte ich das mal meinem Arzt erzählen. Der schreibt ohne Probleme 4 Wochen und mehr  krank.

Wenn nach einer OP also klar ist das du die nächsten 3 Monate nicht arbeiten kannst, darf der Arzt dich somit dann immer nur in 1-2 Wochen Rhytmus Krankschreiben?

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Kommentar von aongeng
04.09.2016, 10:01

Da der Grund der Krankschreibung auch den Arbeitgeber nichts angeht, kann nur spekuliert werden. Auch bei psychischen Problemen oder Mobbing bekommst du ohne Probleme mehr als 2 Wochen.

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Ich würde sie kopieren und beiden vorlegen

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Woher kommen die ganzen Vorurteile in Verbindung mit Ahnungslosigkeit?

Das ist auch keine Antwort auf die hier gestellte Frage.

Es ist durchaus möglich auf einen Schlag für 6 Wochen krank geschrieben zu werden. Es kommt auf das Krankheitsbild an.

Der Arbeitgeber wird nicht drumherum kommen die Lohnfortzahlung für die nächsten 6 Wochen zu übernehmen.

Solltest du darüber hinaus noch krank sein, treten die Leistungen der Krankenkasse ein (Krankengeld).

Sollte der Arbeitgeber sich weigern zu bezahlen, wird voraussichtlich das Arbeitsamt Kosten, zumindest zur Grundsicherung übernehmen müssen, welche später nach dem Prozess zurückgezahlt werden müssen.

Da du allerdings mit einer Kündigungsklage gegen den Arbeitgeber vorgehen wirst, kann dein Rechtsanwalt dir hier genauere Angaben geben.

Fotokopiere deine Krankmeldung bevor du sie losschickst. Und schicke alles per Einschreiben mit Rückschein raus.

Viel Erfolg!

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Kommentar von Pudelwohl3
04.09.2016, 11:05

Wenn das Arbeitsverhältnis erst sehr kurz besteht, ist es durchaus möglich, dass kein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber besteht. Auch kann dann eine sehr kurze Kündigungsfrist möglich sein.

Auch zum Kündigungsgrund an sich schweigt der Fragesteller sich aus. Immerhin ist denkbar, dass der Grund nicht in der Krankmeldung besteht, sondern ein anderes relevantes Geschehen ursächlich ist.

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hast vergessen wie lange du in der Firma bist, die/deine "Kranheit" hast du vergessen zu erklären die 6 W rechtfertigt ?

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