Frage von Lavalampe70, 74

Arbeitsamt Hilfe - Probearbeiten?

Hallo mein letzter Arbeitgeber hat mich Anfang August fristlos entlassen. Danach musste ich mich ja sofort arbeitslos melden. Anschließend einen Anwalt aufgesucht da es keinen Grund zur Kündigung gab auch vorher keine Abmahnung und auch in meiner Kündigung steht kein Grund. Mein Arbeitgeber nannte mir auch keinen Grund. Ja hört sich suspekt an ist aber so. Dadurch das es keinen Grund gibt ist meine Anwältin sich sicher das wir vor Gericht durchkommen natürlich möchte ich nicht dahin zurück aber wir klagen auf eine ordentliche Kündigung zum 15.10.16. Ab Januar weiß ich sicher das ich eine neue Arbeitsstelle habe - wusste ich bereits als ich bei meinem letzten Arbeitgeber noch war. Da ich mich ja aber arbeitslos melden musste schreibt das Amt mit natürlich vor das ich mich da und da bewerben muss. Auch sachgemäß getan. Nun soll ich aber dort nächste Woche Probe arbeiten. Möchte aber auf gar keinen Fall dort das arbeiten eigentlich anfangen. Ist es der beste weg sich für die Woche dann krank schreiben zu lassen um dort nicht Probe arbeiten zu müssen ? Da ich ja nicht ohne wichtigen Grund das Probe arbeiten absagen darf da ich ja sonst eine 12 Wochen sperrfrist bekomme beim Amt muss ich einen anderen Weg finden. Mein neuer Arbeitgeber weiß über alles Bescheid und meint ich soll wegen den 2,5 Monaten keine neue Arbeit anfangen da es nicht gut kommt wenn man dann gleich wieder kündigt und nicht weiß ob man nicht irgendwann mal dort anfangen möchte. Ist richtig. Aber wenn ich mich dumm beim arbeiten anstelle ist es ja auch nicht gut denn selbst dann stellen sie einen nach Jahren nicht mehr ein. Da ist krank melden das einzig richtige oder ?

Wie ist das auch mit dem Amt ? War ja noch nie arbeitslos. Fragen die bei den verschiedenen Stellen nach weshalb ich nicht genommen wurde? Oder verlangen die einen Zettel wo berichtet wird weshalb die Stelle nichts für mich ist ? Ansonsten würde ich dem einfach erklären das ich nur für 2,5 Monate etwas suche ob es sich rentiert dann bei ihm eingearbeitet zu werden ? (Er trägt auch Kosten für gewisse Fortbildungen die ich brauche um dort arbeiten zu können) für meine nächste Stelle brauch ich diese nicht deshalb kann ich nicht mal sagen ich zahle sie aus der eigenen Tasche. Und mag ihn nicht für 2,5 Monate in Unkosten stürzen die er danach für eine neue Angestellte wieder benötigt. Sind zwischen 2500 und 4000 Euro die Kosten. Vielleicht kann mir jemand helfen. Mag auf keinen Fall eine sperrzeit haben. Das Amt müsste mich ja nur 2,5 Monate bezahlen. Bisher hab ich weder Geld von meinem letzten Arbeitgeber gesehen noch vom Amt. Da mein letzter Arbeitgeber mich einfach rückwirkend zum 31.7 abgemeldet hat obwohl ich noch paar Tage im August bei ihm gearbeitet hatte quasi umsonst. Auch ein Fehler was sich positiv vor Gericht für mich auszahlen wird.

Amt zahlt noch nicht da mir die Unterlagen von meinem letzten Arbeitgeber fehlen zur Berechnung was mir zusteht.

Danke im voraus für eure Hilfe.

Antwort
von Gerneso, 41

Hast Du denn bereits einen festen Arbeitsvertrag ab 1. Januar? Falls nicht hast Du keinen neuen Job ab Januar fest sondern höchstens in Aussicht.

Dann soll der neue AG halt mal den Vertrag zusenden. Damit kannst Du dann auch zum Arbeitsamt gehen.

Antwort
von Norman2016, 35

Wenn Du schon einen neue Stelle hast, hat das Arbeitsamt gar kein Interesse daran, Dich zwischenzeitlich irgendwo unterzubringen.

Dein zukünftiger Arbeitgeber soll Dir den Vertrag schicken, dann ist die Sache schnell vom Tisch.

Schickt er Dir den Vertrag nicht kurzfristig, würde ich persönlich mit einer gehörigen Portion Skepsis da herangehen. Was ist, wenn er Dich hängen lässt? Die Zusage kostet ihn nämlich nichts und er hält sich einen potentiellem Mitarbeiter "warm". Die Rechnung bezahlst dann Du mit einer Sperre bzw. weiterer Arbeitslosigkeit.

Dann würde ich die Probearbeit machen und mich da auch nicht doof anstellen. Den Job hättest Du dann auf jeden Fall.

Kommentar von Lavalampe70 ,

Bekomm Montag früh schriftlich das ich ab Januar dort anfangen kann. Weil sie eben meint also die zukünftige Chefin das ich zwischenzeitlich eben nicht neu eine Stelle anfangen soll weil das Quatsch wäre mit einarbeiten und sofort wieder kündigen. Droht mit keine sperrzeit wenn ich erst ab Januar eine Stelle habe anstatt an jetzt ? 

Kommentar von Norman2016 ,

Ich glaube nicht, dass Dir dann eine Sperre droht. Sobald Du den Vertrag in der Hand hast, gehst Du zum Arbeitsamt und klärst das ab.

Frag auch nach, ob sie den "Probearbeitgeber" selbst informieren oder ob Du das machen sollst. Das macht einen guten Eindruck.

Antwort
von anniegirl80, 33

Dort, wo du Probearbeiten gehst, wissen die dass du schon eine neue Stelle hast? Ich denke nämlich nicht dass du angestellt wirst nur für so kurze Zeit. Rentiert sich nicht - ausser sie sind froh wenn sie überhaupt jemanden haben weil die Stelle, warum auch immer, schwer besetzt werden kann.

Was ich seltsam finde ist, dass du eine ganze Woche dorthin musst - wird das denn bezahlt?

Kommentar von Lavalampe70 ,

Nein wird nicht bezahlt.  Er würde das immer so handhaben da er viele schon eingestellt hat und danach entlassen hat weil sie nicht ins Team gepasst haben bei einem Tag aber super rüber kamen. Bekomme es am Montag schriftlich das ich ab Januar bei der anderen anfangen kann. Da sie eben auch meint zwischendurch wo anders anzufangen wäre völliger Quatsch. 

Kommentar von anniegirl80 ,

Eine Woche ist trotzdem lange und Spesen hast du vermutlich auch noch  - aber naja, du kannst dich da vermutlich schlecht wehren. Ich musste mal drei Tage schnuppern und hab die Stelle nicht bekommen. Ich fand das schon hart.

Ich bin momentan auch auf Arbeitssuche und muss mich auch auf Stellen bewerben mich wo es eigentlich keinen Sinn macht mich einzustellen. Z. B. weil das Arbeitspensum und damit der Lohn zu niedrig wäre. Ich sag das dann spätestens beim Vorstellungsgespräch dass ich halt noch nen weiteren Job bräuchte. Bisher hat es sich damit dann eh erledigt. Würde ich trotzdem eine Zusage bekommen, würde ich das halt machen bis sich was besseres ergibt.

Wenn du also dort sagst dass du ab Januar eh eine passende Stelle hast, dann werden sie es sich vermutlich zweimal überlegen ob du die ganze Woche antreten musst. Ausser sie wollen dich als Arbeitskraft ausnutzen - das gibt es nämlich auch!

Antwort
von ponyfliege, 30

geh probearbeiten.

dein gerichtsverfahren kann sich hinziehen.

und mach beim alten arbeitgeber dampf wegen der bescheinigung. sie steht dir zu.

Kommentar von Lavalampe70 ,

Ändert ja aber nichts daran das ich ab Januar einen anderen Arbeitgeber hab. Das Gerichtsverfahren hat nichts mit dem Probearbeiten für mich zu tun. Lediglich das ich ab Januar eine andere Stelle habe bei der ich sicher anfangen werde. Gute Leistungen und arbeitsklima. 

Antwort
von kaffeeontour2, 38

eine arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bringt dir nicht wirklich etwas, verzögert den probearbeitstag lediglich ...geh' hin, mach' dort voll auf vollpfosten und pflegefall, dann war's das..

Kommentar von Lavalampe70 ,

Ist eine ganze Woche Probe arbeiten. Ersten zwei Tage machen danach krank melden ? 

Kommentar von kaffeeontour2 ,

lach..

dort aufschlagen..."probearbeiten"...gleich am ersten tag "so richtig voll auftrumpfen"...das reicht aus um folgenden probetagen sicher auszuweichen..

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