Hallo liebe GF-Gemeinde,
gehen wir davon das Person X im 2. Lehrjahr zum Maler und Lackierer 5 mal zusammenklappt und das Bewusstsein verliert, in dem darauffolgenden Krankenhausaufenthalt wird die Verdachtsdiagnose "Epilepsie" gestellt. Daraufhin wendet man sich Hilfesuchend an das Arbeitsamt, dieses nimmt Person X aus der Ausbildung, verlangt Entbindung von der Schweigepflicht bei den behandelnden Ärzte, erstellt psychologische Gutachten und empfiehlt dann die Teilnahme an einer Berufsfindungsmaßnahme, in der ,lt. Arbeitsamt, Bereiche vorgestellt und ausprobiert werden sollen, die mit der Diagnose Epilepsie ausführbar sind. Diese Maßnahme entpuppt sich als eine Einrichtung für geistig behinderte und von den angebotenen 6 Bereichen stellen nur 2 Möglichkeiten für die Zukunft dar. Momentan laufen Bemühungen umm eine 2. Meinung bzgl der Diagnose Epilepsie. Meine Fragen sind nun: 1. was passiert, wenn die Teilnahme an der Berufsfindungsmaßnahme gekündigt wird, mit welchen "Strafmaßnahmen" des Arbeitsamtes müssen wir rechnen? 2. ist es tatsächlich so, dass man mit Epilepsie weder hadnwerkliche, kaufmännische noch pflergerishe Tätigkeiten ausüben darf.
Danke schonmal für eure Antworten
Erstmal Daumen hoch :) Wir haben uns an die Uniklinik Münster gewandt. Das Arbeitsamt hat meien Schwester ja, wie gesagt, in eine Behindertenwerkstatt gesteckt und auch schon die Austellung eines Behindertenausweises angeleiert. Klar ist, in die Einrichtung soll meine Schwester nicht mehr. was meinst du mit VdK?
http://www.vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=de1
auch von mir DH. Bin auch epileptikerin (aber erst sei ein paar Monaten..hab deswegen meine Ausbildung verloren) und ganz ehrlich..ich s*** auf das Arbeitsamt, die neue Ausbildung suche ich mir lieber allein. Es gibt genug Berufe, die mit Epi gemacht werden können, vorallem wenn man es mit Medis gut einstellen kann.
Das Arbeitsamt versteht das leider nicht immer und stempelt einen wirklich oft ab, als einen der weniger leisten kann als andere.
Ich werde zwar deswegen vom AA keine Unterstützung bei der findung einer neuen Ausbildung bekommen, aber lieber drauf verzichten als iwohin abgeschoben werden. Und leider bekommt man H4 auch oft nur nach ziemlich viel aufwand. Mir droghen sie mit 12 Wochen Sperre weil ich kündigen muss, obwohl in allen! Arztbriefen steht, dass ich meinen alten Beruf nicht mehr ausüben darf.
Bezüglich pflegerischer Berufe..ich möchte jetzt z.B. Physioth. machen..ein Psychofuzzi meinte das geht ekines falls...aber alle! Neurologen hielten das für eine gute Idee. (Und ich kenn auch selbst leute die in dem bereich arbeiten)
PS: es gibt auch oft in größeren Städten einen Sozialdienst (z.B. von der AWO) an den man sich auch wenden kann und der einen dann berät und über möglichkeiten aufklärt