Die Qual der Wahl: Arbeitnehmer oder Freiberufler?
Was spricht für eine Tätigkeit als Arbeitnehmer, was für den Freiberufler?
Nehmen wir mal an, beides wäre realisierbar.
Die Qual der Wahl: Arbeitnehmer oder Freiberufler?
Was spricht für eine Tätigkeit als Arbeitnehmer, was für den Freiberufler?
Nehmen wir mal an, beides wäre realisierbar.
| Abstimmungen | |
|---|---|
| Arbeitnehmer, weil... | 1 |
| Freiberufler, weil... | 2 |
| Alternative, weil... | 0 |
Ob Freiberuflichkeit oder Anstellung sollte neben den genannten Vor - und Nachteilen vor allem nach deinem Typ entscheiden und deinem sozialen Umfeld.
Ich denke, was du zur erfolgreichen Freiberuflichkeit brauchst ist ein Freundeskreis und eine Familie die hinter dir steht, einen Partner, der Verständnis hat, wenn du länger oder am Wochenende arbeiten musst, Sicherheit kann es bieten, wenn du mindestens 2 Leute hast, die dir notfalls finanziell mal aushelfen können.
Du solltest Interesse daran haben, dich immer weiterzubilden, solltest dir einen guten Steuerberater suchen (am besten auf Empfehlung) und einen guten Versicherer. Sicherheit kann aber auch sein, wenn du dir für den Einstieg ein Netzwerk suchst und mit "Partnern" zusammenarbeitest- idealerweise Partner aus angrenzenden oder ergänzenden Fachbereichen. Selbständigkeit ist was für Kämpfertypen. Wenn du kein Kämpfertyp bist, dann kannst du es schaffen, wenn du dir einen als Partner suchst. Das muss nicht bedeuten, dass du eine Firma gründest, Bürogemeinschaften können auch schon viele Sicherheiten und regelmäßige Einnahmen bringen.
Du solltest aufgeschlossen sein und idealerweise extrovertiert und dich über die Preise auf dem Markt informieren bevor du startest. Du solltest Fördermöglichkeiten wie das Gründercoaching wahr nehmen und die Buchhaltung ernst nehmen. Du solltest Aquirieren können oder jemand kennen, der das für dich übernehmen kann.
Im Fazit kann Freiberuflichkeit oder Selbständigkeit Freiheit (vor allem des Willens) bedeuten und vor allem Flexibilität und auch ein sehr gutes und auch regelmäßiges Einkommen. Idealerweise solltest du dir deine Einnahmen in 3 Bereiche teilen: automatisches Einkommen (aus kleinen aber regelmäßigen Verkäufen oder Dienstleistungen, in der Regel macht hier die Masse das Geld), aus einem regelmäßigen Kundenstamm oder Netzwerk die mittlere/Standardpreise zahlen und aus den "großen Fischen". Die Machbarkeit variiert von Branche zu Branche.
Auf jeden Fall solltest du jedoch schnell deine Schwächen ausgleichen (diese also auch kennen), wenn du dich zur Selbständigkeit entscheidest. Das sind meine Tipps als erfolgreicher und zufriedener Freiberufler.
Ich bin seit meinem 20. Lebensjahr freiberuflich bzw. selbstständig tätig und habe es nie bereut. Als Selbstständiger musst Du zwar mehr arbeiten wie im Angestelltenverhältnis, aber dafür hast Du auch viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten dich zu entwickeln.
Und wenn dein Laden erst mal läuft, kannst Du hier bei GF auch während der Arbeitszeit Fragen beantworten. ;-)
Klingt verlockend *g* Danke für Deinen Beitrag
Hattest Du bei der Festlegung als Selbständiger schon einen Kundenstamm?
Nein, ich hatte keinen Kundenstamm und habe bei NULL angefangen. Damals noch mit einem Immobilienbüro. Vor ca. 30 Jahren habe ich dann noch ein mal bei NULL mit einem Autohandel/Eu-Import angefangen. Ich würde es Heute wieder machen, obwohl es schwerer geworden ist. Aber ein Angestelltenverhältnis würde für mich nicht befriedigend sein.
Als Arbeitnehmer hast du ein regelmäßiges Einkommen und du mußt dich nicht um Aufträge bemühen. Du hast einen Vorgesetzten, der dir sagt, wann du was machen sollst.
Als Freiberufler bist du für dich selbst verantwortlich. Wenn du nicht arbeitest, bekommst du nichts. Auch urlaub ist mit Einkommensverlusten verbunden. Vorteil: Niemand steht über die und kann dir auf die Nerven gehen (außer Kunden vielleicht). Es liegt in deiner Entscheidung, wie weit du dich absichern willst (Rente, Krankheit usw.)
Ein klares Für oder Wider gibt es nicht. Beides Hat Vor- und Nachteile.
Danke für die Zusammenfassung.
Hallo,
ich war eine zeitlang freiberuflich tätig. Nun bin ich angestellt.
Die Vorteile eines Angest.verhältn. sind für mich: geregelte Arbeitszeiten (mehr oder weniger), pünktlich feststehendes Gehalt, Urlaub und wenn die Kinder krank sind (oder ich) kann ich zu Hause bleiben.
Als Freiberufler mußte ich arbeiten, im Ernstfall auch nachts zu Hause. Du bist immer erreichbar, hast kein festes Gehalt, von Urlaub und Krankheit brauch ich gar nicht erst anfangen.
Solange wie die Kinder noch zu Hause sind werde ich auch nicht wieder als Freiberufler arbeiten.
Sandra
Genau das kommt auch noch auf einen zu.
Hm... starke Argumente. Danke
Weil du Rentenversichert, Krankenversichert usw. bist und der AG einen Teil der Beiträge zahlt im Gegensatz zum Freiberufler.
Aber als Freiberufler kann/muss man sich doch auch renten- und krankenversichern. OK, man muss dann alles selber zahlen.
Ganz genau so ist es. Und die Steuererklärung ist meines Erachtens auch schwirieger. Alle Belege sammeln, Fahrtenbuch führen uvm. Ich war selbst mal Freiberufler, meine Erfahrungen sind nicht so doll gewesen. Aber letztendlich kommt es auf dich selber und natürlich den Job an.
Danke für die Hinweise.
Gerne -:)
Danke Dir. Der nächste Schritt ist wohl die Gründerberatung.