Frage von emilmaster111, 117

Arbeitnehmer Kündigt Formfehlerhaft,kann er die Kündigung Wiederrufen?

Hallo liebe gutefrage.net Community,

ich hab eine Frage die mir länger nicht aus dem Kopf geht da ich sie sehr Interessant finde!

Die Frage ist eine rein Rechtliche ,der Fall:

Ein Praktikant der in einem Unternehmen Arbeitet hat eine Probezeit von 4 Monaten, da sein Praktikum länger als 8 Monate dauert, der Praktikant erscheint Wochen nicht mehr, aus Gesundheitlichen gründen. Nach denn 2 Wochen möchte die Chefin ihn 2 Wochen vor Ablauf der Probezeit Kündigen.

Der Praktikant sucht das Gespräch und einigt sich darauf selber zu Kündigen und die restlichen 2 Wochen Urlaub die ihm noch zustehen zu nehmen.

Im Vertrag der die Rechtliche Grundlage des Praktikums bildet steht das nur Schriftlich und nicht etwas über E-Mail gekündigt werden kann.

Nach dem der Praktikant zu Hause ist verfasst er eine Kündigungsschreiben und sendet es mit einer E-Mail ab!

Nach Ablauf der 2 Wochen Urlaub, verklagt der Praktikant den Arbeitnehmer auf Falsche Kündigung da diese wie im Vertrag geschrieben Schriftlich sein muss und eine E-Mail nichtig ist somit erhofft er sich seinen Arbeitsplatz wieder zu bekommen.

Wäre so etwas Umsetzbar oder würde der Praktikant seinen Arbeitsplatz nicht wieder bekommen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von DerHans, 73

Ein Arbeitsvertrag (dazu gehört dieser Praktikumsvertrag ), kann grundsätzlich nur schriftlich erfolgen. Ist das nicht so der Fall, gilt die Kündigung als gar nicht ausgesprochen. Sie braucht also folglich auch nicht widerrufen werden.

Kommentar von emilmaster111 ,

Das heißt das der Praktikant noch im Arbeitsverhältnis steht, trotz der E-Mail?

Kommentar von DerHans ,

Eine email zählt nicht als schriftlich. Es kann also sein, dass du jetzt bereits unentschuldigt gefehlt hast.

Kommentar von pn551 ,

Da wollte ein Praktikant mal clever sein und ist selber in die Grube gefallen, die er einem anderen bauen wollte. Finde ich köstlich.

Kommentar von emilmaster111 ,

Danke das beantwortet meine Frage! Aber es geht nicht um mich :)!

Antwort
von Maximilian112, 55

Du meinst sicherlich Er verklagt den Arbeitgeber!

Weswegen? Das er selbst falsch gekündigt hat?? Ist keine Grundlage für eine Klage.

Er könnte weiterhin seine Arbeitskraft anbieten, macht sich aber wohl etwas lächerlich.

Die Chefin wird sofort ihrerseits eine Kündigung aussprechen, sicherheitshalber, und den Lohn nicht zahlen. Der Praktikant erhebt daraufhin Klage wegen Lohnzahlung und der AG wird dem Richter die Mail präsentieren.

Gewonnen wären 4 Wochen wenn der Richter , nun ja... WENN!

Kommentar von emilmaster111 ,

Sie kündigt Ihn ja nach 2 Wochen nach Ablauf der Probezeit, in diesem Fall wäre aber Krankheit keine Wirksamer Kündigungsgrund bei Ablauf der Probezeit! Der Praktikant müsste weiterhin Angestellt sein wenn der Praktikant eine Arbeitsschutz Klage einreicht beim zuständigen Gericht  oder etwas nicht?

Kommentar von Maximilian112 ,

Kündigungsschutz würde erst nach 6 Monaten entstehen, hat mit Probezeit nix zu tun. Also Kündigung ohne Probleme möglich.

Ob er weiterhin angestellt ist nach dem Urlaub ist ja strittig.

Antwort
von pilot350, 65

Ein praktikant kann froh sein ein praktikum zu erhalten1, wenn er nicht mehr möchte und das vetrauen der praktikumstelle verliert, was will er dann einklagen.

Kommentar von emilmaster111 ,

Es geht nicht darum das der Praktikant froh sein soll! sondern wie die Rechtsprechung in so einem Fall entscheidet, der Praktikant hat falsch GEKÜNDIGT und zieht Sie nach den 2 Wochen zurück da er Formfehlerhaft gekündigt hat!

Kommentar von pilot350 ,

Die frage nach dem formfehler stellt sich nicht wenn der arbeitgeber die kündigung in dieser form akzeptiert.

Kommentar von pn551 ,

Und wenn der AG froh ist, solchen einen loszuwerden, dann akzeptiert er mit Freuden auch die Formfehler.

Kommentar von pilot350 ,

Richtig

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