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Arbeitgeber zahlt trotz Gerichtsurteil nicht

Frage von olga6665 olga6665

Hallo,

wir haben folgendes Problem:

Mein Mann hat vorletzte Jahr (2010) im Sommer auf dem Bau gearbeitet und wurde gekündigt mit der Begründung Zahlungsunfähigkeit der AG. Er hat für letzte 1,5 Monate keinen Lohn bekommen. Einen Insolvenzgeldantrag wurde abgelehnt mit der Begründung, dass der Betrieb noch existent ist oder so ähnlich. Wir sind vor Gericht gegangen und haben seit April 2011 eine Gerichtsurteil, wo drin steht, dass er zahlen muss. Danach hat unser RA versucht sein Konto zu pfänden, darauf hin kam eine Antwort von der Bank, dass da bereits eine Pfändung vorliegt. Kurze Zeit später kam der Brief, dass das Konto aufgelöst worden ist. Dann haben wir einen Gerichtsvollzieher zu ihm Geschickt an seine Meldeadresse und es hat sich rausgestellt, dass er dort nicht mehr wohnt, aber hat sich nicht abgemeldet. Der RA hat bei der Meldebehörde die aktuelle Adresse angefragt, es wurde aber abgelehnt mit dem Hinweis Datenschutz. Wir sind ganz verzweifelt, kann man denn gar nichts mehr machen?

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Antworten (3)

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    Antwort von Maximilian112 Maximilian112

    Bekommt Euer Rechtsanwalt auch Geld für seine Arbeit oder ist er im Praktikum in der Kanzlei? Ein RA wird Euch doch sicher und vor allen rechtlich gesichert sagen können, wie und ob Ihr zu dem Geld kommt.

    Kommentar von jockl jockljockl

    Hmm das ist eine sehr angebrachte Gegenfrage DH

    Kommentar von olga6665 olga6665

    Natürlich bekommt er Geld dafür von Rechtschutzversicherung, aber irgendwie kommen wir nicht weiter. Deswegen sind wir am überlegen ob wir den Anwalt wechseln sollen oder ob es tatsächlich nichts mehr zu machen ist.

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    Antwort von otzky otzky

    tja dann wird es bald eng für ihn gerichtsvollzieher und so!

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    Antwort von jockl jockl

    Wenn bereits ein Anwalt tätig ist, ist es gefährlich hier zu antworten. Aber ich würde da gegen den ehemaligen AG Insolvenzantrag stellen. und gleichzeitig wegen Inso.-Verschleppung anzeigen. Das könnte ich auch als Gläubiger selbst.

    Kommentar von olga6665 olga6665

    Hallo jockl, warum ist es gefährlich? Ich frage nur, weil wir kommen mit dem Anwalt irgendwie nicht weiter. Wir überlegen uns auch schon den Anwalt zu wechseln, aber wir wissen nicht ob die Rechtschutzversicherung dann zahlt. Wir haben ja 200 Euro SB für den Fall bezahlt und jetzt wenn wir den Anwalt wechseln, müssen wir wahrscheinlich noch mal SB bezahlen. Wie und wo kann ich den Insolvenzantrag gegen ihn stellen? Was kommen da für Kosten auf uns zu? Wo zeige ich ihn an? Beim Arbeitsgericht oder bei der Polizei? Vielen Dank im Voraus für die Antworten

    Kommentar von Maximilian112 Maximilian112Maximilian112

    Du wirst die Kosten für einen Insolvenzantrag nicht tragen wollen. Das kann ganz schön teuer werden.

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