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Arbeitgeber will uns AN zwingen,10%des Bruttolohns als Art"Anteile"anzulegen,sonst 42 Entlassungen?!

Frage von Vorsichtwild Vorsichtwild

Hallo liebe"Wissenden"!Nachdem unser Arbeitgeber seit April krampfhaft versucht aufs"Rettungsboot"Kurzarbeit aufzuspringen,was so nicht klappt, da andererseits dadurch Ü-Stunden entstehen,heute der Hammer.Im Beisein eines nickenden Anwalts und ebensolchen Betriebsrates wurde offenbart,dass wir Arbeitnehmer für erst mal 5 Monate 10% des Bruttolohnes in eine Art verzinstlichten Fond anlegen sollen um Rücklagen aufzubauen.Ansonsten wurde als Konsequenz die Entlassung von über 40 MA (von ca.300) gedroht. Können wir uns und wie wehren?Danke für die Tipps.

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Antworten (11)

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    Antwort von PeterVog PeterVog

    geh zur Gewerkschaft ^^

    Kommentar von erweh erweherweh

    Und zwar gleich, DH.

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    RatgeberHelden Antwort von lenzing42 lenzing42

    Dem Betriebsrat sind die Hände gebunden,da er kein Mitbestimmungsrecht in Angelegenheiten hat,die durch Tarifvertrag geregelt sind oder üblicherweise geregelt werden.

    Hier kann evtl.nur die Gewerkschaft weiterhelfen.

  • 1
    Antwort von loeschmann loeschmann

    Wieso entstehen Ü-Stunden wenn dein AG Kurzarbeit anmeldet?? Das was dein Chef macht ist eine Erpressung und das würde ich mir nicht gefallen lassen,ich verstehe nicht das der BR.da mit macht den nach dem Betriebsverfassungsgesetz §91 hat dieser Mitbestimmung und es sollte dem BR dran gelegen sein das die MA. ihren LOHN behalten so wie er ist(oder mehr)aber nicht weniger Gehe zur IGM und frage was du da machen kannst oder sollst (ich würde da Klagen).Hoffendlich konnte ich dir weiter helfen.

    Kommentar von lenzing42 lenzing42lenzing42

    § 91 hat leider nichts mit der Mitbestimmung bei der Entgeltregelung zu tun.

    Kommentar von Vorsichtwild Vorsichtwild

    Ü-Stunden entstehen,indem man einen Kollegen in einen Tag KU schickt und dafür 2 Kollegen a diesem Tag 10 - 12 Stunden arbeiten müssen, um die anstehenden Aufträge (Fuhrbetrieb) auszuliefern.LG Vorsichtwild

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    Antwort von bitmap bitmap

    Das kann je der AG nur mit eurer Zustimmung.

    Aber ansonsten ist der Arbeitnehmer a) kein Kreditinstitut für den Arbeitgeber und aus der Ferne kann b) auch keiner beurteilen, ob das die Firma wirklich retten würde.

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    Antwort von parisien parisien

    ja sicher! einfach nein sagen.

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    Antwort von mxyza mxyza

    Nichts Unterschreiben,fragt mal eure Gewerkschaft.

  • 1
    Antwort von RuleBritannia RuleBritannia

    Das Fiese daran ist, dass Ihr machtlos seid, wenn der Betriebsrat den Mist abnickt...

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    ''dass Ihr machtlos seid, wenn der Betriebsrat den Mist abnickt...''

    Das seh ich anders. Auf welcher Basis sollte der das mizubestimmen haben?

    Kommentar von RuleBritannia RuleBritanniaRuleBritannia

    Die Frage ist doch nicht, ob diese Maßnahme mitbestimmungspflichtig ist oder nicht. Fakt ist aber, dass die Belegschaft wesentlich schlechtere Karten hat, wenn der Betriebsrat zugestimmt hat.

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    ''Fakt ist aber, dass die Belegschaft wesentlich schlechtere Karten hat, wenn der Betriebsrat zugestimmt hat.''

    Warum sollte die Belegschaft dann schlechtere Karten haben? Das sind ihre mit dem AG vereinbarten Löhne ... und ob da was abgezogen werden darf, haben allein sie zu entscheiden und nicht der BR.

    Kommentar von RuleBritannia RuleBritanniaRuleBritannia

    Hm, da bin ich anderer Meinung. Lohnkürzungen gab es doch schon häufiger, und immer gingen sie durch, wenn der Betriebsrat mitgespielt hat. Und in diesem Fall ist es ja (vorerst) nicht mal eine echte Kürzung...

    Kommentar von erweh erweherweh

    Darüber müßte vermtl. eine Betriebsvereinbarung getroffen werden. Und wenn der BR jetzt schon nickend dabei sitzt wirds wohl dazu kommen. Wär ja nicht die erste Firma, wo der BR weiß was gut ist für die Kollegen.

    Kommentar von Vorsichtwild Vorsichtwild

    Danke an alle, die geantwortet haben. Der Weg zur Gewerkschaft wird wohl mein nächster sein.Liebe Grüße Vorsichtwild

    Kommentar von RuleBritannia RuleBritanniaRuleBritannia

    Genau das meinte ich. Wenn die Firma den BR erstmal im Boot hat, geht die Sache meistens durch.

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    Antwort von Strabahner Strabahner

    So wie du es schilderst, JA, das ist rechtens!!!

    Frag aber nochmal im BR-Büro nach den Einzelheiten!

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    Antwort von biggie55 biggie55

    das geht doch noch,das geld wird angelegt.andere haben lohnkürzungen von 10-20% zu schultern.wurde auch vom betriebsrat abgesegnet.

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    Antwort von rebew rebew

    Evtl.besser als,sowie bei meinem Mann,4Jahre nacheinander jeweils auf 5% Lohnkürzungen einzugehen.

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    Antwort von Bumblebee85 Bumblebee85

    Es ist eine echte Sch.weinerei aber leider muss man sich das heute wohl oder übel gefallen lassen müssen, befürchte ich, aber ärgert euch nicht, es wird doch sicher sein, das Geld nicht?

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