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Arbeitgeber will mich nicht aus dem Vertrag lassen

Frage von Silvie1977 Silvie1977

Hallo liebe Leute,

ich habe derzeit leider ein kleines Problemchen zu dem ich gerne Eure Meinung wissen würde:

Ich habe bei meinem derzeitigen AG eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Monatsende. Da ich eine neue Stelle habe, habe ich drei Wochen vor Monatsende gekündigt (direkt nachdem ich den Vertrag in der neuen Firma unterschrieben habe). Mein letzter Arbeitstag wäre der 28.11.08.

Ich bat meinen Chef mich aus Kulanz 2 Wochen früher aus der Firma zu lassen (da ich der Firma mit meiner frühzeitigen Kündigung ja auch entgegengekommen bin), damit ich meine neue Stelle früher antreten kann (Resturlaub gibt es leider keinen mehr).

Zuerst war mein Chef auch kooperativ und meinte man wolle mir keine Steine in den Weg legen. Nach einem Gespräch mit meiner Kollegin und nachdem die wohl ziemlich rumgezickt hat, hieß es dann ich könne nicht früher aus dem Vertrag raus, da man zum 01.11.08 jemand neues hätte, den ich dann noch anlernen sollte.

Als ich diese darauf ansprach konnte ich mir auch noch anhören ich hätte ja schließlich erst gekündigt als ich einen neuen Vertrag hatte (ich denke diese Aussage muss man nicht weiter kommentieren...).

Ich bin jetzt ziemlich "pissed" wie man sich vorstellen kann, da ich das einfach nur unfair finde.

Was würdet Ihr jetzt machen?

Gruss Silvie

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Antworten (16)

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    Antwort von Regenmacher Regenmacher

    Was erwartest du von deinem Chef, der auf Einhaltung des Vertrages pocht. Rücksichtnahme?

    Verträge sind dazu da, eingehalten zu werden.

  • 2
    Antwort von moon73 moon73

    Da kannst du leider nichts weiter machen. Einen Aufhebungsvertrag verweigert dir dein Chef und somit gilt die fristgerechte Kündigung und bis dahin mußt du wohl bei deiner alten Arbeit erscheinen.

  • 2
    Antwort von Fotografin Fotografin

    Wenn Du ein gutes Zeugnis willst, halte besser Deine Kündigungsfrist ein.

  • 1
    Antwort von Silvie1977 Silvie1977

    @aaArbeit: Das ist auch das was ich mir denke. Ich bin ja auch bereit da vernünftig rauszugehen. Ich denke ich werde mit ihm erst noch mal das Gespräch suchen.

    Ich bin auch normalerweise niemand der ohne Grund krank feiert.

    Mich stört trotzdem die Position die man als AN hat ein wenig:

    Die Belange des Unternehmens werden heutzutage immer in den Vordergrund gestellt.

    Man erwartet hochmotivierte Mitarbeiter, egal wie man sie als Unternehmer behandelt (habe speziell in dem Laden diesbezüglich so einiges erlebt). Umgekehrt soll man sich aber stets korrekt verhalten.

    Für mich ist es eh seit dieser Sache so, dass ich die Identifikation mit dem Laden komplett verloren habe.

    Ich leiste da nur noch gute Arbeit weil mir unsere Kunden am Herzen liegen, die können schließlich nix dafür.

    Gruss,

    Silvie

    Kommentar von aaArbeit aaArbeitaaArbeit

    Denk mal an den Daumen - wir sind beide neu hier! LG

  • 1
    Antwort von Anell Anell

    Rein rechtlich kannst du vermutlich nichts machen. Aber da dein Chef ja zunächst entgegenkommend war, kann das Problem der Einarbeitung evtl. anders geklärt werden: Du arbeitest sie in den ersten zwei Wochen ein, danach jemand anderes? Vielleicht jemand, dem du in der Zeit davor bereits einiges erklärst? (Hängt natürlich davon ab, welchen Posten du hast und wie groß die Firma ist.) Auf jeden Fall würde ich versuchen herauszufinden, worin der Chef jetzt das Problem einer frühzeitigen Freistellung sieht und dann genau dieses Problem zu beseitigen versuchen. Viel Erfolg! Anell

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    Antwort von WilliWinzig WilliWinzig

    nicht die feine englische Art, aber hattest du es nicht schon immer im Kreuz?

    Kommentar von Fotografin FotografinFotografin

    Dann kann sie aber nicht in der neuen Stelle anfangen

    Kommentar von WilliWinzig WilliWinzigWilliWinzig

    kann sie so auch nicht...vielleicht sollte sie es dem alten Chef durch die Blume sagen, das ihr der Rücken schmerzt .-))

    Kommentar von WilliWinzig WilliWinzigWilliWinzig

    Der Chef kann ja wohl nicht erwarten, das sie die letzten Wochen in der Firma, hochmotiviert ist

    Kommentar von oleandra oleandraoleandra

    oh doch, das kann man als Chef sehr wohl erwarten. Die Nachfolgerin anständig einarbeiten und mit gutem Gefühl die Firma wechseln. So gehört sich das.

    Kommentar von albundysohn albundysohnalbundysohn

    @oleandra DH für die Antwort

  • 1
    Antwort von YuLy42 YuLy42

    Ab dem 14.11. nicht mehr hingehen.

    Sie können Dich nicht mit der Polizei abholen.

    Kommentar von oleandra oleandraoleandra

    wieso ab dem 14.11.? Wenn keine Kulanz und kein Resturlaub wird sie wohl bis zum 28.11. arbeiten müssen. Nicht mehr als korrekt.

    Kommentar von albundysohn albundysohnalbundysohn

    Sie ist verpflichtet bis zum 2.11. da zu arbeiten. Gibt es eigentlich kein Pflichtgefühl mehr?

    Kommentar von oleandra oleandraoleandra

    hä???

    Kommentar von YuLy42 YuLy42YuLy42

    Erst sagen, dass man keine Steine in den Weg legen möchte und dann das...

    Nein, da würde ich keine Gnade kennen, schließlich bin ich der Arbeit'geber' im Wortsinne.

    Kommentar von albundysohn albundysohnalbundysohn

    Denke Angestellte in höherer Psoition

    Kommentar von WilliWinzig WilliWinzigWilliWinzig

    wieso eigentlich 3 Monate Kündigungsfrist und nicht 4 Wochen zum Monatsende???

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    Antwort von Silvie1977 Silvie1977

    @Mismid: Sagen wir mal so: Dienst nach Vorschrift ist bei mir eh schon angesagt (das ist das absolute Gegenteil von dem was ich vorher gemacht habe, insofern wird mein Chef das wohl schon gemerkt haben).

    Vielleicht fällt mir ja zusätzlich noch was ein...

    Gruss,

    Silvie

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

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  • 0
    Antwort von Mismid Mismid

    Man kann sich natürlich in den letzten 2 Wochen so benehmen, daß der Chef es bereut einen nicht vorher hat gehen zu lassen. Auf die Qualität der Arbeit hat ein Arbeitgeber nämlich keinen Anspruch. Einlernen würd ich dann keinen mehr - was kann den auch passieren wenn man dies nicht richtig tut? Gekündigt hast du ja schon....

  • 0
    Antwort von aaArbeit aaArbeit

    Dann scheint Dein Chef doch ganz in Ordnung zu sein - das Problem ist nur die zickende Kollegin! Klär es noch einmal mit Deinem Chef, erkläre ihm, warum es für Dich wichtig ist, erinnere ihn daran, dass Du in der vergangenheit gut für die Firma gearbeitet hast! Dann wird er möglicherweise einlenken und Dein Arbeitszeugnis sieht ebenfalls so aus, wie es sein soll - ohne Arbeitsgericht! Du musst nicht schleimen oder Dich verbiegen, sondern nur vernünftig kommunizieren! Die Rückenschmerzen sind kein guter Rat!!!

  • 0
    Antwort von Silvie1977 Silvie1977

    Also, mein Chef hat mir nicht in dem Sinne zugesagt dass ich zwei Wochen früher gehen kann.

    Eine Kollegin von mir hat mitbekommen wie er zu meiner Kollegin gegangen ist und ihr gesagt hat, dass er nichts dagegen hätte, wenn ich 3-4 Wochen (!) früher gehen würde.

    Sie hat dann wohl ein tierisches Theater veranstaltet. Das eigentliche Problem ist also weniger mein Chef, sondern mehr meine Kollegin..

    Ich habe dem neuen Arbeitgeber glücklicherweise nichts zugesagt, was ich nicht einhalten kann. Allerdings habe ich ihm gesagt, dass ich evtl. früher anfangen könnte, da man das mit anderen Kollegen in meiner Firma auch so gehandhabt hat (wir haben eine recht hohe Fluktuation...).

    Bezgl. Zeugnis: Wir haben bei uns Mitarbeitergespräche bei dem ein Beurteilungsbogen ausgefüllt wird. Ich gelte als überdurchschnittlich gute Mitarbeiterin. Selbstverständlich habe ich eine Kopie dieser Bögen und würde im Zweifelsfall falls das Zeugnis schlecht werden sollte damit zum Anwalt gehen (habe auch eine Rechtsschutzversicherung).

    Gruss,

    Silvie

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    ''Das eigentliche Problem ist also weniger mein Chef, sondern mehr meine Kollegin..''

    Dann sprich halt nochmal mit ihm.

  • 0
    Antwort von Silvie1977 Silvie1977

    Hui, das ging ja schnell, vielen Dank!

    @Regenmacher: Ich sehe das nicht als Rücksichtnahme, sondern als einen Akt der Fairness (das das in der heutigen Arbeitswelt nicht weit verbreitet ist, habe ich leider schon oft gemerkt...).

    Hätte ich nicht drei Wochen bevor ich gemusst hätte gekündigt, hätten sie zum 01.11.08 noch gar keinen Nachfolger gehabt.

    Abgesehen davon hat die Einarbeitung bei mir ein halbes Jahr gedauert, die 2 Wochen hätten den Kohl echt nicht fett gemacht.

    @Willi Winzig: Gerade jetzt im Moment bekomme ich ziemliche Rückenschmerzen :o).

    Gruss,

    Silvie

    Kommentar von WilliWinzig WilliWinzigWilliWinzig

    das tut mir echt leid für dich, begebe dich schnellstens in ärztliche Behandlung, damit du deinem neuen AG schnell zur Verfügung stehst....und gute Besserung deinem Rücken :-))

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    Antwort von aaArbeit aaArbeit

    Wie wichtig ist Dir die frühere Kündigung? Solltest Du dem neuen Arbeitgeber (AG) etwas zugesagt haben, das Du nicht halten kannst, hast Du ein Problem. Sicherlich könnte der alte AG kullanter sein, wenn aber jemand Neues eingearbeitet werden muss (was machst Du beruflich?), kann es für ihn wichtig und daher nachvollziehbar sein! Andererseits sollte Dein alter AG wissen, dass es ihm nicht viel bringt, wenn Du bereits "innerlich gekündigt" hast. Nur, wenn Du wirklich nicht abkömmlich und für die Einarbeitung einer neuen Kraft unerlässlich bist, macht das ganze Sinn. Arbeitsrechtlich ist sein Verhalten wohl o.k. und deshalb kannst Du letztlich nur auf einem freundlichen Gesprächsniveau etwas erreichen, sonst "sitzt Du im kurzen Hemd da"! ;-) Alles Gute!

  • 0
    Antwort von bitmap bitmap

    ''Zuerst war mein Chef auch kooperativ und meinte man wolle mir keine Steine in den Weg legen.''

    Hat er da schon definitiv zugesagt, dass du früher raus kannst und zu welchem Datum (und ihr habt euch bereits geeinigt?) oder wollte er erst mal mit den Kollegen drüber reden?

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    Antwort von albundysohn albundysohn

    Dein Chef ist eigentlich im Recht und wenn er darauf besteht, mußt du Wohl oder Übel bis zum 28.11. bei ihm arbeiten. Er vertritt verständlicherweise seine bzw. die Interessen deiner ehemaligen Mitarbeiter

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    Antwort von wolle59 wolle59

    Mach doch einfach Krank. Rückenprobleme können sehr lange dauern:)

    Kommentar von albundysohn albundysohnalbundysohn

    Und dies soll korekt sein?

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