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Arbeitgeber verbietet Pause

Frage von killabees86 killabees86

Hallo nochmal! Zum Problem: Meine Freundin hat am Montag eine neue Ausbildung als Tiermedizinische Fachangestellte begonnen. Sie wird nächste woche 18. Diese Woche das 2. Mal folgende Arbeitszeit: 7.30 - 16.00 ohne Pause! sie hat auch schon nachgefragt, es ist verboten Pause zu machen, laut den Mitarbeitern! ich weiß dass es rechtswidrig ist nur was kann ich machen? sie hat eine Probezeit von 6 Monaten. Das Arbeitsgericht wird mir auch nur das sagen können was ich schon weiß. Dagegen vorgehen wird wohl bedeuten dass sie die Ausbildung verliert. Genauso wirds wohl laufen wenn man da rein geht und Stunk macht.

Übrigens haben schon vor ihr 4 Mädchen die Ausbildung abgebrochen.

Was bleiben für Alternativen?

Schließlich verstoßen sie ja auch noch gegen die Arbeitszeitverordnung wenn sie volljährig ist.

Vielen Dank!

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Antworten (14)

  • 4
    Antwort von Kati1976 Kati1976

    Also, falls das wirklich so ist, wie Du das schreibst, hat sie ja nur zwei Alternativen: Entweder sie akzeptiert diese Arbeitszeiten, obwohl sie gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen. Oder sie geht dagegen an, und riskiert, ihren Ausbildungsplatz zu verlieren. Im übrigen sagst Du, daß das Ganze nur Hörensagen von den Mitarbeitern ist. Hat Deine Freundin eigentlich schon mal mit ihrem Chef darüber gesprochen? Und was steht in dem Ausbildungsvertrag? Ich würde erstmal das abklären, bevor evtl. rechtliche Schritte eingeleitet werden.

  • 3
    Antwort von anvi1007 anvi1007

    Soll sie sagen,sie muss was essen mittags,weil sie sonst umkippt.

    Aber man müsste eigentlich wirklich Rabatz machen.Schweinerei sowas.

  • 2
    Antwort von erweh erweh

    Goggle mal nach amt für ausbildung und dann suchst Du Dir das Entspechende für euren Wohnort raus.

    Da kannst Du dann mal anfragen, was zu tun ist. Mglw geht da ja auch was anonym.

  • 2
    Antwort von vroni66 vroni66

    dort sollte nicht ausgebildet werden!

    Ich weiß leider nicht, wer für Kontrollen dort vor Ort zuständig ist. (Im Handel ist es die IHK)

    Soetwas muss gemeldet werden, sonst wird sich nichts ändern

    Bitte nicht einfach alles so weiterlaufen lassen, eine kurze Pause ist für die Gesundheit und gute Arbeitsqualität erforderlich

  • 2
    Antwort von cara1002 cara1002

    Hm, da kann man wohl nichts machen wenn man im Betrieb bleiben will. Sie kann sich eine andere Praxis suchen um dort die Ausbildung fort zu setzen und dann bei der zuständigen Kammer (IHK; HWK; keine Ahnung was dafür zuständig ist) die vorgehensweise dieser Praxis erläutern - machen das mehrere kann es sein das die Praxis die Ausbildungserlaubnis verliert, passiert aber eher selten.

  • 2
    Antwort von Kellerassel Kellerassel

    Glaub das bloß nicht, daß die alle durcharbeiten. Mit den Neuen wird immer gescherzt.

  • 1
    Antwort von DerDrMisi DerDrMisi

    Leider realität. Du hast ja selber schon die Kosequenzen erläutert.

    Meine Empfehlung:

    Die Mitarbeiter müssen zusammenhalten. Nur gemeinsam bringt es was. Dann Chef vor die Wahl stellen, Entweder Pause oder Anzeige.

    Wenn zwei Mitarbeiter das Anzeigen stehen mind. 5000 € Geldstafe für den Chef an & er darf deswegen nicht kündigen.

  • 1
    Antwort von diemeggie diemeggie

    so einen arbeitgeber sollte man normalerweise verlassen. aber ist einfach gesagt, ich weiß.
    der 'vorteil' mancher ärzte ist, behaupten zu können, dass man in unvorhergesehe abläufe - wie dem ablauf in einer praxis eben zum beispiel - pausen nicht gut einplanen kann.
    die anderen mädchen werden ja auch nicht umsonst gegangen sein.

    mit dem arbeitsgericht zu kommen, könnte die kündigung bedeuten...
    am besten sollte man sich in solch einem fall woanders bewerben.

  • 1
    Antwort von Laule42 Laule42

    Erst mal durchhalten bis die Probezeit um ist, dann zum Anwalt. Oh Oh so was können die sich heut zu Tage alles wieder erlauben! sauerei!

  • 1
    Antwort von KaMpFKeKz83 KaMpFKeKz83

    Ich weiss zwar das es Schwer ist heutzutage ne Ausbildung zu bekommen, aber alles sollte man sich dann doch nicht gefallen lassen. Ich hät jedenfalls keine Lust 3 Jahre lang ohne Pause zu arbeiten, zumal ich mir vorstellen kann das es beim Urlaub dann die nächsten Probleme gibt! Die Pause die durchgearbeitet wird, wird im Endeffekt unbezahlt gearbeitet! das sind bei 3 Jahre ca 700 Stunden oder knappe 30 Tage die deine Freundin da komplett umsonst arbeitet!!

    Kommentar von erweh erweherweh

    Eher wohl 3 Monate. Hast Dich vertippt.

  • 1
    Antwort von lydia42 lydia42

    böse Geschichte. Ich würde empfehlen erst nach der Probezeit die Pausen einzufordern. Dann ist es für den Arbeitgeber bedeutend schwieriger den Azubi wieder zu entlassen.

    Kommentar von cara1002 cara1002cara1002

    Das ist auch nich wirklich das Wahre...dadraus kann dann man schnell mobbing usw werden.

    Kommentar von lydia42 lydia42lydia42

    Das Beste wäre sicher den Arbeitgeber zu wechseln - aber man kann dabei auch vom Regen in die Traufe kommen.

  • 1
    Antwort von Integra Integra

    Ich würde trotzdem mal aufs Arbeitsgericht und denen eben diese Frage stellen. Wenn deine Frundin den Mut aufbringt kann sie ihren Chef ja mal anständig fragen wieso sie keine Pausen machen düfen.

  • 0
    Antwort von Vicki Vicki

    Melde dies der IHK und der Aufsichtsbehörde.

  • 0
    Antwort von killabees86 killabees86

    Hey danke schonmal. Da kommt dann das nächste Problem. Die Mitarbeiter dort ignorieren sie bis jetzt jeden Tag. Sitzt rum und wartet drauf dass die Zeit vergeht. Der Chef ist da nicht anders. Sie sieht zwar welche immer rauslaufen (damit meint sie wohl Pause machen, kann sie leider grad nicht fragen weil sie "arbeitet") da darf sie aber nicht rein.

    Ich werd mich nun mal doch beim Arbeitsgericht erkundigen. Ein halbes Jahr lang auf die Pause verzichten ist unmenschlich und ungesund sie kann ja nichtmal ne kleinigkeit essen!

    Danke @ all

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    ''Ich werd mich nun mal doch beim Arbeitsgericht erkundigen.''

    • Kannst du dir sparen. Das Arbeitsgericht ist zur Rechtsberatung nicht berechtigt und dafür nicht zuständig.

    ''Ein halbes Jahr lang auf die Pause verzichten''

    • Höchstens 4 Monate. (Nach der Probezeit wirds schwierig, sie zu kündigen)

    • 'Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.' http://www.buzer.de/gesetz/3118/a44165.htm

    Kommentar von killabees86 killabees86

    Hallo! Im Vertrag steht 6 Monate! Wie kann das sein? Ist der Vertrag somit ungültig?

    Ach was ich ganz vergessen hab zu erwähnen. Sie hat einen extra Wisch bekommen in dem unter anderem steht, dass sie, falls sie von sich aus die Ausbildung kündigt, für die Kosten (welche Kosten bitte?) für die Anmeldung (oder so ähnlich) aufkommen muss.

    Diesen Wisch soll sie unterschreiben. Auf meinen Rat hin hat sie es nicht gemacht. Eine Frechheit oder? Scheinbar rüsten sie sich für die 5. Kündigung!

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