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Arbeitgeber nutzt seine Angestellten aus. Hife bitte!!

Frage von Tari25 Tari25

Mein Bruder arbeitet in einer Firme, für die er u.a. Ultraschallgeräte liefert. EU-weit. Es kam schon oft vor, dass er über 24 Std. ohne Pause arbeiten musste, er muss in einem Sprinter, ohne Schlafkabine schlafen, die Autos werden absichtlich überladen, Fahrtenschreiber manipuliert, kein Verbandskasten im Auto und so weiter. Mein Bruder ist oft mehrere Wochen unterwergs gewesen, kam mit den Spesen oft nicht hin, hat alles, was er selbst finanzieren musste nicht zurück bekommen, einige Ü- Std. wurden nicht bezahlt. Die Gewerbeaufsicht wurde schon hinzugezogen, doch nichts passierte, auch den Zoll hat die Firma am Hals, aber trotz allem kommt sie weiterhin damit durch. Mein Bruder hat in den Innendienst gewechselt, musste aber jetzt für einen erkrankten MA einspringen und nach Riga fahren, er fuhr unter der Vorraussetzung, dass er ein Zimmer bekommt, dies wurde ihm vom AG zugesagt. Was war? Er kam in Riga an, kein Zimmer!! Kein Entgegenkommen vom AG. Der KUNDE(!!!), der Firma kümmerte sich nun um ein Zimmer, für meinen Bruder. Nun will mein Bruder da entgültig raus, aber wenn er selber kündigt, bekommt er ja ne 3 monatige Sperre vom AA. Und er hat ja keine Zeit sich was neues zu suchen, weil er ja ständig arbeiten ist, Urlaub hat er aufgebraucht......

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Antworten (8)

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    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von Kleinsorge Kleinsorge

    Vorab, ich halte die Arbeitsbedingungen Ihres Bruders für unzumutbar, teilweise sogar für kriminell.

    Es kam schon oft vor, dass er über 24 Std. ohne Pause arbeiten musste.

    Sprinter, ohne Schlafkabine schlafen...

    Fahrtenschreiber manipuliert

    Dies ist ein klarer Fall von Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz. Zudem wird gegen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lenk-undRuhezeiten

    Die Autos werden absichtlich überladen.

    Kein Verbandskasten im Auto und so weiter.

    Das KFZ ist nicht verkehrssicher, es droht neben der Stillegung ein Bußgeld welches sich Fahrer und Spediteur teilen.

    Tipp:

    Wenn Ihr Bruder solch ein KFZ übernimmt sollte er sofort bei der Polizei anrufen, damit diese das KFZ außer Verkehr zieht.

    Ihr Bruder sollte möglichst viele Beweise sammeln und diese der Agentur für Arbeit vorlegen. Er sollte seinen Fall schildern und abklären ob die Agentur für Arbeit eine Eigenkündigung folgenlos (ohne Sperre) akzeptiert.

    Ich würde an der Stelle Ihres Bruders mit dem Beweismaterial zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen, damit dieser prüfen kann ob Ihr Bruder Ansprüche gegen seinen Arbeitgeber hat bzw. ob er diese durchsetzen kann.

    Ihr Bruder kann sich für Vorstellungsgespräche unbezahlt freistellen lassen, bei einem gekündigten Arbeitsverhältnis, gemäß §629 BGB sogar bezahlt.

    Peter Kleinsorge

    Kommentar von Tari25 Tari25Tari25

    vielen Dank, das werde ich so weiter geben!

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    Antwort von Dea2010 Dea2010

    Zum Arbeitsamt, Fall schildern. Bei berechtigten gründen akzeptiert das AA auch eine Kündigung seitens des AG.

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    Antwort von JasonNr1 JasonNr1

    weiterhin beim zoll und beim staat anzeigen !!! auf jeden fall . schließlich müssen verträge eingehalten werden. die sklaverei wurde nicht zum spaß abgeschafft

  • 1
    Antwort von Tari25 Tari25

    P.S. kündigen werden die den mit Sicherheit nicht, weil er einer der besten und beliebtesten MA ist!!

    Kommentar von adianthum adianthumadianthum

    Aber nur, solange er sich alles gefallen lässt. Ab dem Moment wo er "Dienst nach Vorschrift macht" ist Schluss mit lustig.

  • 1
    Antwort von merkur63 merkur63

    Gewerkschaft beitreten und Rechtsbeistand holen

  • 0
    Antwort von DerHans DerHans

    Er kann natürlich aus wichtigem Grund je derzeit kündigen. Dafür gibt es keine Sperre. Natürlich reicht es nicht aus, wenn er das behauptet. Aber die Manipulation der Fahrtenschreiber würde alleine schon ausreichen. Niemand kann gezwungen werden illegale Praktiken mit zu machen.

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    Antwort von Treverix Treverix

    Das bespricht er am besten direkt mit dem Arbeitsamt. Wenn man dort einem Mitarbeiter den Fall so schildert, kann er sicherlich beraten, vielleicht gibts in solchen (beweisbaren!) Fällen Sonderregelungen.

    Besser bemüht er sich aber direkt um einen neuen Job und kündigt, wenn er den Vertrag in der Tasche hat.

    Kommentar von Tari25 Tari25Tari25

    ja wie ich schon sagte, is ihm das nicht möglich, er ist immer am arbeiten, ist froh, wenn er mal ein WE frei hat, er kann keine bewerbungsgespräche wahr nehmen. und urlaub hat er auch keinen mehr übrig.

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    Antwort von Kittymogul Kittymogul

    er soll vors arbeitsgericht gehen und klagen. dann kann er sogar das geld für die ganzen überstunden einklagen.

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