Hallo, seit Anfang des Jahres besitze ich einen Dienstwagen, den ich privat nutzen darf (öff.Dienst). Dafür habe ich mein privaten PKW verkauft. Die Privatnutzung wird nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet.
Jetzt wird festgestellt, dass eine private Nutzung generell verboten ist, unabhängig davon, dass die momentane Regelung wirtschaftlicher ist. Zum Jahresende werden die Dienstwagen eingezogen. Dann werde ich mir ein neues KFZ (Gebrauchtwagen) kaufen müssen. Dafür werde ich einen Kredit aufnehmen müssen.
Kann ich hinsichtlich der dadurch entstehenden Zinsen meinen Arbeitgeber in Regress nehmen? Ein zinsloses/zinsvergünstigtes Darlehen gibt es nicht.
Vielen Dank für Eure Antworten und Einschätzungen!
PS. Mein Arbeitgeber wusste von dem "Verbot" der Privatnutzung und hat es ignoriert.

Ich kann es nicht abschließend sagen, aber meine Meinung ist, dass wenn der AG nachweislich von diesem Verbot wusste, den AN getäuscht hat. Wenn die Regelung über private Fahrten schriftlich getroffen wurde, muß der Gegenzeichner dafür stehen, für das was er verkauft hat. Ich würde doch mit einem RA sprechen. Gruß