Frage von Reek1987, 68

Arbeitgeber bittet zum Gespräch, was tun?

Guten Abend zusammen ich habe ein Problem mit meinem Arbeitgeber und zwar leide ich seit 8 Wochen an einem Burnout habe psychische Probleme und mein AG stellt ständig Forderungen er weigert sich auch Krankengeld zu zahlen ich war bereits beim MDK und habe mich meiner Meinung nach immer korrekt verhalten nun bittet mein AG zum Gespräch es soll angeblich um Unstimmigkeiten mit Einsatzzeiten zusammenhängen.

Ich betrachte dies Jedoch nur als Vorwand nun zu meiner eigentlichen Frage bin ich verpflichtet zu diesem Gespräch zu erscheinen?

Hat jemand eventuell eine rechtliche Grundlage?

für mich steht fest ich möchte mit diesem Unternehmen nicht mehr zusammenarbeiten, da ich aber noch keinen anschluss job gefunden habe möchte ich auch nicht Kündigen da ich dann ja auch eine Sperre der ARGE bekomme..

Antwort
von Pilotflying, 49

Wenn der AG Dein Problem ist,  dann solltest Du Dich von ihm trennen, denn was erwartest Du? Die Krankschreibung löst Dein Problem und Deine Konflikte nicht. Dein Arbeitgeber möchte halt auch mal klare Worte, was nun Sache ist!

Ausserdem zahlt Dein AG kein Krankengeld. Das ist falsch.  Der AG zahlt Dir Dein Gehalt - und zwar max.  6 Wochen = 42 Tage. Danach erhältst Du Krankengeld von der Krankenkasse.  

Das Krankengeld ist aber auch nicht da, um Dich dauerhaft von Deinem AG fern zu halten, denn die Krankenkasse ist kein Wohlfahrtssamt. Und Du hast selbst auch eine Mitwirkungspflicht. 

Eine Krankheit kann man nur heilen, wenn man die Ursache bekämpft. Und das ist wohl Dein Arbeitsumfeld. Wie lange möchtest Dir denn die Auszeit "gönnen"? Und wie soll es "danach " weiter gehen? Du musst Dich nicht arbeitslos melden, sondern kannst Dich auch weiter nach einem anderen AG umschauen. Das bleibt Dir nicht erspart. 

Du würdest als AG auch nicht einfach nur zuwarten, was mit Deinem Mitarbeiter passiert. Gibt es bei Euch einen Betriebsrat?  Wenn ja, wende Dich dorthin.  Wenn nein, seid ihr vermutlich ein recht kleines Unternehmen.  Dann wird sich Dein Verhältnis zum AG auch durch Deine Fehlzeiten nicht verbessern. 

Ansonsten nehme Dir einen Anwalt für Arbeitsrecht und kläre das Ganze schriftlich. Der wird Dich zu Deinen Rechten und Pflichten entsprechend beraten, die auch abhängig von Deinem Arbeitsvertrag sind. 

Antwort
von alarm67, 51

Wenn Du krankgeschrieben bist, musst Du nicht hin!

Und wenn Du gesund bist, nehme den Termin war, höre Dir an, was die sagen wollen. Lasse Dich auf keinen Fall zu irgendwas drängen oder überreden, unterschreibe nichts! Schon auf keinen Fall einen Auflösungsvertrag.

Berhalte Dir vor, wenn die Dir was vorlegen, dass Du das erst mal mitnimmst und in Ruhe durchliest. Wird Dir das verweigert, ist das ein Anzeichen dafür, dass da was nicht i. O. ist.

Bezüglich des Geldes setze schriftlich eine Frist: fordere ich Sie hiermit auf, mir mein zustehendes Krankengeld bis zum xx.xx.xx auf das Ihnen bekannte Konto zu überweisen.

Tut er das nicht, gehe zum Arbeitsgericht, dafür brauchst Du erstmal keinen Anwalt, und klage Dir dein Geld ein. Die beraten und helfen Dir aber da auch beim Arbeitsgericht.

Antwort
von promooo, 46

Du musst aufpassen, wenn du Verhaltensbedingt gekündigt wirst, kannst auch eine Sperre bekommen. Du MUSST hin, wenn dein AG ein Gespräch mit dir wünscht. Das gehört zu einem Job. Du kannst theoretisch eine Abmahnung erhalten, wenn du dich (vorsätzlich) weigerst hinzugehen.

Antwort
von Hermeshimself, 64

Geh hin und höre erst mal was er Dir zu sagen hat. Dann evtl. Betriebsrat einschalten.

Kommentar von Reek1987 ,

ich will auf gar keinen fall mit denen reden....

Kommentar von pilot350 ,

Der Betriebsrat vertritt Deine Rechte

Antwort
von pilot350, 68

Du musst dich kündigeb lassen.

Kommentar von Reek1987 ,

ich weiß nur ist mein ag nicht gesprächsbereit was das anbelangt

Kommentar von HerrGewerke ,

aber er hat dich doch zum Gespräch eingeladen. Geh hin!

Antwort
von sakura09, 35

Bist du krankgeschrieben? Dann musst du nicht hingehen.

Krankengeld würdest du nach sechs Wochen von der Kasse bekommen.

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