Frage von OKusz, 80

Arbeitgeber behält Gehalt ein, ist das rechtens?

Hallo! Ich arbeite seit dem 01.07.2014 bei einem AG in der Gastronomie.Ich habe nie einen Arbeitsvertrag abgeschlossen sondern alles per Handschlag. Insel eben. Geld kam pünktlich, Abrechnungen sind immer da ,Urlaub und Sozialabgaben alles ok. Ich habe ein paar Gläubiger die mich veranlasst haben dass ich ein Insolvenzverfahren machen werde. Es läuft gerade alles an. Ich war vom 30.06 bis 30.07 2016 krank. Am 27.07 bekam ich die fristgerechte Kündigung und Freistellung zum 31.08.2016. Ich wohne in einem Personalzimmer, das durfte ich laut ersten Brief bis Ende August behalten.

Am 31.07 bekam ich die fristlose Kündigung der Personalwohnung zum 4.8. 2016, mündlich geeinigt bis 15.8.2016. Es ist eine GMBH. Mir wurde von einem Gesellschafter ein privates Darlehnen gegeben welches ich zurückzahlen muss, klar. Das Gehalt kommt in 2 Etappen. Am 20. des Monats ein Abschlag und zum 4/5 des Folgemonats der Rest. Im Monat Juli gab es für den Monat Juni keine zweite Zahlung und auch jetzt für den Monat Juli wieder nicht, das Geld behält der Chef ein. Begründung wäre der Ausgleich des Darlehens.

Meine Fragen:

Darf er das komplett einbehalten? Ein privates von einem anderen das nicht vom Betrieb kommt? Gibt es nicht da auch eine pfändungsfreie Grenze? Wie ist es in der Freistellung - habe ich Anspruch auf das Gehalt für den Monat August? Und wenn das Wort Minusstunden kommt kann ich das anzweifeln und ist das Rechtens, gerade in der Hotel Gastronomie? Stunden habe ich genug.

Ist es sinnvoll eine Kündigungsschutzklage einzureichen?

Danke für eure Hilfe.

Antwort
von teafferman, 26

Du brauchst einen Anwalt der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Unsere Antworten kosten Dich bloß sinnfrei und für Dich schädigend Zeit. 

Öffne also ein neues Fenster Deines Browsers und gebe ein

Dein Ort und dann Anwalt für Arbeitsrecht. 

Nehme so schnell als möglich Kontakt auf. 

Wärst Du jetzt in der NGG wäre es absolut kein Thema. Ein Anruf, eine Erstklärung findet da schon statt, Unterlagen im Bedarfsfall zusenden und den Fachmenschen machen lassen. 

Gewerkschaft wird nach einem halben Jahr Mitgliedschaft tätig. 

Ich bezweifle sehr stark, dass der AG sowohl das Gehalt einbehalten darf noch einen kranken AN aus dem Personalzimmer auf die Straße setzen. Eine Eilklage wegen drohender Obdachlosigkeit bei Arbeitsunfähigkeit ist also dringend angeraten. Verbunden mit einer Unterlassungsklage, Dich weiterhin zu nötigen sittenwidrige Vereinbarungen einzugehen. 

Ich bin kein Jurist. Aber so sehe ich den Fall .

Beim Anwalt frage erst nach, welche Seite er vertritt. Bestenfalls per Mail. Dann hast Du es schriftlich. 

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