Frage von AudiPa, 43

Arbeiten ohne Arbeitsvertrag, was tun?

Hallo zusammen, ich habe mich alsMitarbeiter für den Telefonvertrieb beworben. Jetzt hatte ich bereits 2 Schulungen und müsste nun starten. Leider habe ich weder bisher aber einen Arbeitsvertrag erhalten, noch weis ich was ich verdienen werde. Ist das gesetzlich erlaubt oder würdet ihr erst auf den Arbeitsvertrag warten? Danke im voraus

Antwort
von feingefuehl, 29

Auch ohne Arbeitsvertrag stehst Du in einem Arbeitsverhältniss. Natürlich unter der Voraussetzung, daß es sich um keine Schwarzarbeit handelt. Es besteht dann eben ein mündlicher Arbeitsvertrag. Daß Du nicht ausgehandelt hast, was Du verdienen wirst, ist allerdings ein Problem. Da wirst Du Dich wohl damit begnügen müssen, was der Arbeitgeber nun sagt. Mindestlohn ist zu beachten.

Kommentar von AudiPa ,

Danke für deine Antwort. Das heißt wenn es nur mündlich war, dass ich die Arbeit ncht zwingend angehen muss?

Kommentar von Familiengerd ,

Das heißt wenn es nur mündlich war, dass ich die Arbeit nicht zwingend angehen muss?

Nein, das heißt es nicht!

Ein mündlicher Vertrag ist genau so verpflichtend wie ein schriftlicher!

Die Tatsache, dass Du bereits an Schulungen teilgenommen hast, dürfte Beweis sein für das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses - auch wenn die vertraglichen Details (noch) nicht geklärt sind!

Antwort
von feingefuehl, 20

Ich dachte, Du arbeitest schon.

Sollte ein Vertrag zustande gekommen sein, ist er von beiden Seiten einzuhalten. Egal ob mündlich oder schriftlich. Fakt ist, daß es natürlich bei einem mündlichen Vertrag schwer ist, diesen nachzuweisen, vor allem, wenn Du noch nicht zu arbeiten begonnen hast. Trittst Du die Arbeit nicht an, wird der Arbeitgeber wohl auch nichts in die Wege leiten.

Antwort
von Justwannaknow1, 29

Schwarz arbeiten nennt sich das. Wenn du tatsächlich kein Arbeitsvertrag hast.

Kommentar von Familiengerd ,

Schwarz arbeiten nennt sich das.

Das ist Unsinn!

Schwarzarbeit liegt dann vor, wenn keine Steuern und Sozialabgaben abgeführt werden.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass es keinen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt (dann eben einen mündlichen oder einen faktisch - durch Arbeitsangebot und Arbeitsannahme - zustande gekommenen).

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