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Arbeiten gehen müssen

Frage von Ellie005 Ellie005

Hab hier bis jetzt immer sehr schnell Tipps und Ratschläge bekommen, weswegen ich auch dieses Thema hier eröffnen mag.

Bin seit einem Jahr Krankgeschrieben, war lange in einer Psychiatrie und fühl mich gar nicht in der Lage zu arbeiten.

Aber alle (abgesehen von meinem Therapeut) sagen das ich mich mal zusammen reißen soll. Eltern und Großeltern, meine Freunde. Halt alle.

Habe einen Freund und der kann eine Wohnung für uns beide nicht bezahlen und Staatliche unterstützung reicht da nicht. Weil die Miete hier extrem hoch sind und mein Freund nicht bereit ist ein paar Kilometer wegzuziehen. Müsste dann auch gleich Vollzeit arbeiten, irgend ein helfer Job im Supermarkt oder so.

Naja jedenfalls meinen alle, dass wenn ich wirklich mit ihm zusammen ziehen will, dann würd ich auch mal mein Popo hoch kriegen und arbeiten gehen. Das ich das alles doch gar nicht will usw.

Weiss gar nicht wie ich da jetzt reagieren soll. Ist ja nicht so das ich nicht arbeiten will, aber allein der Gedanken daran macht mir so ein Stress, dass ich nur noch am heulen bin hier.

Bin mir selbst gar nicht mehr sicher ob ich das hier wirklich will, weil mich das alles so fertig macht und ich einfach gar nicht mag. Hab auch wieder angefangen mich zu verletzten, was ich seit der Klinik nicht mehr gemacht hab.

Und keiner versteht was das für ein Stress ist.

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Antworten (10)

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    Antwort von elizza elizza

    Du könntest ja vllt mal anfangen, mit einem 3-4 Stundenjop, geht vdas denn auch nicht. da gibts vllt schon was, wie ev. an einer Tankstelle oder im Verkauf, warst Du schon mal bei einem Berufsberater, geh doch wenigstens da mal hin,das^nn siehst Du auch, welche Changen Du überhaupt hast, dann sehen doch alle, dass Du was tust. Ich war selber auch schon in Der Situation, musste mir auch sagen, so, jetzt will ich nicht mehr Krank sein, jetzt fang ich ein neues Leben an, hab mir wirklich alle Kraft zusammen geholt und hab mal einen Jop gesucht, auch bald gefunden, konnte sogar auch ziemlich schnell mal anfangen. Erst, als ich wieder gearbeitet hab, fing es an, mir besser zu gehen, ich hatte wieder was zu tun, war wieder gefragt, klar ich musste mir selber auch den Ars....ch aufreissen und ich habs geschafft, nur weil ich es auch wirklich wollte! Ich bin überzeugt! Du schaffst Das auch, fang einfach mal an, zu suchen, muss ja nichts Grossartiges sein, aber etwas, was Dich wieder auf die Beine bringt, wenn Du nämlich nur Selbstmittleid hast, wirst Du da nie raus kommen! Viel Erfolg! L.G.Elizza

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    Antwort von kiss4roses kiss4roses

    Hallo, nach langer psychischer Krankheit ist es **natürlich ** schwer, wieder ins Berufsleben zurück zu kehren. Vor allem, wenn man von 0 auf 100 gehen soll, also direkt Vollzeit. Ich finde es wäre legitim, wenn Du erstmal nur ein paar Stunden die Woche arbeiten würdest. Ich glaube auch, das es Dir gut tun würde...auch wenn Du Dir das jetzt noch nicht vorstellen kannst. So 12-15 Std. die Woche für den Anfang...um Dich daran zu gewöhnen. Du würdest wieder nette Leute kennen lernen und auch für Dein Selbstbewußtsein würde es Dir mit Sicherheit gut tun. Es gibt ein gutes Gefühl wenn man heim kommt und man hat was getan und war auch mal außer Haus. So nach 3-6 Monaten könnte man ja überlegen, die Arbeitsstunden auf 20-30 Std. wöchentlich zu erhöhen.

    Was scheut Dich denn so daran ?? Wovor hast Du Angst ? Das brauchst Du doch gar nicht ! Suche Dir doch einen Job mit Kindern oder irgendwas 'Soziales'. In einem Altenheim zum Beispiel. Die Menschen freuen sich, wenn jemand ihnen mal was vorliest oder einkaufen geht oder wenn man einfach da ist und zuhört. Sie sind dankbar und genau das würde DIR gut tun. Zu erkennen das Du helfen kannst und gebraucht wirst. Da hättest Du seelisch auch viel von und verdienst paralell noch Geld mit Deiner Hilfe. Und solch ein Job wird in der Gesellschaft hoch anerkannt ! Denn, jeder wird irgendwann mal alt und ist dann froh, von liebenswerten Menschen umgeben zu sein. Denk doch mal drüber nach. Ist jedenfalls besser als Supermarkt oder so.

    Alles Gute und Kopf hoch.

    Liebe Grüße

    Kommentar von Ellie005 Ellie005Ellie005

    Hi, ich habe eine Ausbildung im Altenheim gemacht. Und leider ist dort nicht viel mit Vorlesen und Einkaufen gehen und zuhören. Sondern Waschen und Lagern wie am Fliesband, Stress ohne Ende. Windelnwechseln, Wunden versorgen, Endlose Pflegeberichte und Dokumentationen schreiben. Und leider auch verstorbene zu Recht machen und verabschiedung etc. planen.

    Da ist null Zeit für die Bewohner und ich war in (will nicht lügen) aber mindestens. 10 verschiedenen Altenheimen (während der Ausbildung halt) und auch schon im Ausland. Es ist über all das selbe.

    Zum schluss hab ich nur noch auf dem Klo gehockt und geheult. =(

    Kommentar von kiss4roses kiss4roseskiss4roses

    Wenn Du mit der Pflege überfordert bist, dann frage doch mal beim "Sozialen Dienst" nach. Den gibt es doch in Krankenhäusern und Altenheimen. Dann hättest Du mit der Pflege doch nichts zu tun, könntest aber trotzdem Deine Erfahrungen mit ein bringen. Wie wäre es denn mit einer Umschulung, beispielweise Fusspflege oder so ? Das dauert auch nur ein paar Wochen und Du könntest selbstständig arbeiten.

    Was würde Dich denn auf Dauer glücklicher und zufriedener machen ? Welchen Teil könnntest Du selber dazu beisteuern, damit es so wird ??

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    Antwort von Klaus1940 Klaus1940

    Warum soll man arbeiten, wenn man von Harz 4 leben kann! Das leben doch 100 000! vor.

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    Antwort von blackmonk2011 blackmonk2011

    Wenn du 1 Jahr wegen psychischer Krankheit ausgefallen bist,ist es kaum ratsam,von 0 auf 100 durchzustarten!! Das macht überhaupt keinen Sinn!Da bist du schneller wieder in der Psychiatrie als dir lieb ist. Natürlich sprechen die finanziellen Probleme für ein schnelles Einsteigen.Es gibt aber auch "Sachen" dazwischen!!Zum Beispiel kann man verschiedene Maßnahmen machen,die einen wieder ins Arbeitsleben einführen.Sollte es bei dir ein SPZ (Sozial-Psychiatrisches -Zentrum) geben,geh' da hin.Die beraten dich umsonst und recht effektiv.Es gibt einiges in der Richtung : Berufsintigration/Berufsfindung.Dein Therapeut müsste auch zum Beispiel solche Anlaufstellen wie das SPZ kennen.Versuche diesen Weg;dann sehen auch alle anderen.dass du dich bewegst

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    Antwort von Bounty2011 Bounty2011

    arbeiten bedeutet für dich stress, davon musst du dich umbedingt lösen. evtl ist es auch noch nicht gerade jetzt der richtige zeitpunkt mit dem arbeiten anzufangen dennoch sollte dies ein ziel von dir in nächster zeit sein. es gibt sicherlich viele dinge die dir spßa machen und je nach dem gibts evtl auch berufe die du in dieser richtung ausführen kannst. du kannst ja mit teilzeitjobs oder ähnlichem anfangen ;) ich wollte dir eigl auch gerade so eine nachricht schreiben aber leider bekomme ich das i.wie nicht hin, würde mich freuen wenn du mich dann mal anschreibst :)

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    Antwort von xxxCocaxxx xxxCocaxxx

    wieso bekommst du stress, wenn du ans arbeiten denkst?? Arbeiten kann doch auch ganz lustig sein, du lernst neue Leute kennen und es lenkt dich immer ein wenig ab (muss halt ein Beruf sein, der dir wirklich gefällt) Also nicht arbeiten zu gehen, da würde ich durchdrehen, es bringt doch nichts, nur ständig daheim rumzuhocken....

    und Kopf hoch, das schaffst du schon!!! =)

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    Antwort von tapri tapri

    wenn du arbeiten gehen würdest, dann hättest du nicht 24 Stunden (abzüglich Schlafen 10 Stunden = 14 Stunden) jeden Tag zeit dich im Selbstmitleid zu suhlen, zu jammern und dich als Mittelpunkt der Erde zu sehen. Geh arbeiten, dann siehst und hörst du mal was anderes, kommst unter Menschen, verdienst dein eigenes Geld und kannst dir was gutes tun. Ganz davon abgesehen, dass mal 9 Stunden am Tag was anderes ausser dir selber in den Sinn kommt. Es wird dir gut tun. Angst ist nur eine Entschuldigung vor dior selber und den anderen. Heutzutage braucht keiner mehr Angst vor der Arbeit haben......Viel Erfolg

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    Antwort von dolga dolga

    laß dich nicht unter druck setzen und frage deinen therapeuten

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    Antwort von brandneu1972 brandneu1972

    Wie sieht es aus mit der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente? Daneben darfst du dann noch einen 400-EURO-Job annehmen, wenn Du Dich in der Lage fühlst.

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    Antwort von Saemmie Saemmie

    Du hast einfach von Haus aus eine negative Einstellung gegenüber dem "arbeiten" gehen. Denke doch mal ein bisschen positiver. Stell' dir vor, wenn du arbeiten gehst lernst du neue Menschen kennen, vielleicht gewinnst du neue Freunde. Im Moment bereitet dir der Gedanke Stress, das ist klar - du weisst nicht was auf dich zu kommt. Glaube mir, das arbeiten wird dir sicher Spass machen.

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