Frage von Pfaer, 151

Sollte man trotz Kriese bei Thyssenkrupp im Stahlsektor arbeiten?

Hey Ich habe meine Ausbildung bei ThyssenKrupp im Juni erfolgreich abgeschlossen und wurde auch übernommen. (Betriebsschlosser) Von allen Mitarbeitern bekommt man aber immer zu hören (was die Medien ja auch teilweise stützen), dass ich gucken soll woanders unterzukommen, da der Stahlsektor momentan ja sehr am krieseln ist.

  1. Würdet ihr euch schon woanders hin bewerben ?

  2. Werden einem im Falle einer Werksschließung bei dieser Größe an Mitarbeitern nicht auch ersatzarbeitsplätze vermittelt?

  3. Oder ist es generell schwer so einen großen "Laden" zu schließen (Politik,Arbeitsplätze etc..)

Vielleicht könnt ihr mir ja einen kleinen Tipp geben

Antwort
von LetsGamble, 130

So einfach lässt sich die Frage nicht beantworten.

Es ist richtig, dass die Stahlgeschäfte gernerell gerade in das Bodenlose gehen, in China wurden schon ein paar staatlich geführten Stahlbetriebe eingestellt und geschlossen. Jedoch, wenn Thyssenkrupp Arbeitsplätze streicht, dann werden eher die älteren gehen und die Jungen bleiben erstmal beschäftigt.

Ich denke es ist aber nie schlecht sich auch ein bisschen umzusehen.

Das bedeutet: Wahrscheinlich hast du erstmal wenig zu befürchten, kannst dich aber auch umschauen.

Kommentar von Pfaer ,

hey danke erstmal für die schnellen Antworten 

Bewerbungen habe ich in der Tat schon abgeschickt aber ehrlich gesagt mit mäßigem Erfolg 

Von großen Firmen wird man immer an zeitarbeits bzw Personaldienstleistern weitergeleitet 

Und da hört man ja auch viel negatives drüber, zumal der Verdienst natürlich auch ein ganz anderer ist. 

Heutzutage gestaltet sich der Arbeitsmarkt in meinen Augen ja sowieso eher negativ dem Arbeitnehmer über.

Kommentar von October2011 ,

Jedoch, wenn Thyssenkrupp Arbeitsplätze streicht, dann werden eher die
älteren gehen und die Jungen bleiben erstmal beschäftigt. 

Wenn Arbeitsplätze gestrichen werden wird das nach einem Sozialplan geschehen. Bei einem Sozialplan zählt vor allem die länge der Betriebszugehörigkeit, das Alter, Unterhaltspflichten (=Kinder) und Schwebehinderungen.

d.h. den Jungen wird zuerst gekündigt, nicht den Älteren.

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