ich würde gerne später einmal bei der tierschutzorgansiton peta arbeiten. ((werde vorraussichtlich im sommer 2012 mein abi machen. ich gehe in die 11. klasse mein schnitt ist derzeit 2,3.))
welche vorraussetzungen brauche ich dafür?
sollte ich vorher studieren und wenn ja was?
was würde ich ca. verdienen und welche tätigkeiten könnte ich ausüben?
wo in deutschland könnte ich dort einen job kriegen?
bitte nur ernste antworten!
Es stimmt zwar, dass der Großteil sich ehrenamtlich für Peta engagiert, das bedeutet aber nicht, dass Menschen, die sich mit vollem Einsatz und mit ihrer vollständigen Arbeitskraft einsetzen nicht auch dort angestellt werden können.
Die Tätigkeitsfelder sind zudem weit gestreut, von Ernährung bis zu Jugendarbeit wird alles benötigt, mit Spendensammeln hat das weniger zu tun...
Vielleicht solltest Du die Geschäftsberichte von Peta (Deutschland) mal lesen? Peta nimmt über eine Million (1,3+) Euro Spendengelder ein, und die Personalkosten belaufen sich auf gerade mal ca 200.000. Was glaubst Du denn, wieviel abzüglich der Gelder für den Vorstand, die Verwaltung und die Fundraiser da für Fachkräfte überbleiben?
Nur so als Beispiel aus dem wirklichen Leben: http://www.peta.de/web/jobs.37.html
Aktuelle Stellenangebote bei PETA - Deutschland e.V.
Großspenden-Fundraiser(in) (aktuell)
Der GESAMTE Rest sind Praktika (unbezahlt), FÖJ (unbezahlt), und eine einzelne Stelle im na? Bereich Werbung. Und das ist auch nur n Volontariat. Fachleute im Bereich Tierschutz kannst Du da mit der Lupe suchen, und selbst das ist hoffnungslos.
lach Ayayay, peta scheint ja ein ganz wunder Punkt bei dir zu sein.
Wie gesagt, natürlich arbeiten die meisten bei Peta ehrenamtlich (Volontäre, Praktika, FÖJ etc) und selbstverständlich werden die sich hüten, mehr Leute einzustellen, als unbedingt nötig, da sich mit diesem Geld oft sinnvolleres anstellen lässt.
(Ich interessier mich nicht so sehr für die Peta, als dass ich die Zahlen jetzt nachprüfen will, daher:)
Wenn sich die Personalkosten auf 200.000 belaufen, macht das ca. 10 Angestellte, die jeweils 1.600€ im Monat verdienen. Eben soviel, dass sie nicht nebenher noch arbeiten müssen, sondern sich voll und ganz der Tierrechtsarbeit widmen können.
Reich wird da niemand von. Finanzsituation in den USA: http://de.wikipedia.org/wiki/PeoplefortheEthicalTreatmentofAnimals#Finanzen
Und selbstverständlich werden auch dazu Spenden benötigt, denn als gemeinnütziger Verein darf man nur Spenden annehmen und nicht selbst dafür arbeiten. Da aber nur die wenigsten Menschen sich jeden Tag überlegen, wem sie denn heute etwas spenden können, muss es auch Spendenaktionen geben, damit diese Organisation weiterleben kann.
Aus all dem den Schluss zu ziehen, bei Peta gäbe es keine "Fachkräfte im Bereich Tierschutz", halte ich daher für sehr kurz gedacht.
PS: Ich bin auch kein Freund von Peta, ich möchte lediglich ein paar Dinge klarstellen. ;)
Stimmt, Peta ist ein ziemlich rotes Tuch für mich. Ich berate unter anderem auch (seriöse!) Tierschutzgruppen in Sachen artgerechte Haltung, und bisher ist noch jeder Kontakt, der aus dieser Richtung kam, exakt gleich gelaufen: "befreite" (teilweise in Aktionen, die von Peta unterstützt werden) Tiere sind elendig verreckt, weil die "Ratschläge" und "Empfehlungen" die die Leute von Peta bekommen haben, tierwidrig, unbrauchbar und zum Teil tierschutzrelevant!!) waren. Stimmt, Leute, die sich für Peta einsetzen, sind überwiegend Leute aus dem Lehrerumfeld, Pädagogen, Geisteswissenschaftler und Kinder / Jugendliche, die es zwar allesamt "gut meinen", aber von den tatsächlichen Bedürfnissen der Tiere (und imho auch von ihren eigenen Lebensgrundlagen) keine, aber auch absolut gar keine AHnung haben.
Mal vorweg: Peta ist keine Tierschutz-, sondern eine Tierrechtsorganisation. Für Tierrechtler existiert so etwas wie "artgerechte Haltung" nicht.
Das sind harte Vorwürfe, die du hier machst, zu denen ich nicht viel sagen kann, da ich davon noch nie etwas gehört habe. Und ich habe schon eine Menge negatives über diese Organisation gehört, daher wäre ich für einen Nachweis und Details dankbar.
Mir sind schon sehr viele Tierrechtler (und auch Tierbefreier) begegnet, die Tiere aufgenommen und gepflegt haben, von denen war jedoch jeder Einzelne bestens informiert. Daher sind deine Infomationen in meinen Augen verständlicherweise auch nicht sonderlich glaubwürdig, aber du kannst mir gerne das Gegenteil beweisen.
Wenn Dir meine Glaubwürdigkeit nicht reicht, werd ich Dir hier sicher gar nichts "beweisen", Dir reichen doch in jedem anderen Fall nicht mal Dissertationen. Und nur weil Du hier ständig meine Antworten (zu denen ich gerade ebenso berechtigt bin wie Du zu Deinen) zuspamst, bist Du nicht gerade "glaubwürdiger".
Huch, kein Grund agressiv zu werden. Ich habe geschrieben, dass ich für einen Nachweis und Details dankbar wäre. Dass ich dir gegenüber (wo wir sonst immer exakt gegensätzlicher Meinung sind) "etwas" skeptisch bin, ist ja wohl verständlich.
Selbstverständlich sind wir gleichberechtigt, das beinhaltet aber auch, dass ich deine Ansicht in Frage stellen darf. Und davon mach ich nunmal gerne Gebrauch, nicht um dich zu ärgern, sondern lediglich, weil ich öfter mal der Meinung bin, dass deine Antworten zu einseitig und parteiisch sind. Mit Spam oder Glaubwürdigkeit hat also auch das nichts zu tun.
Schade, dass du offenbar garnicht in der Lage bist, sachlich zu diskutieren.