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arbeiten bei NANU-NANA

Frage von RABYT RABYT

Hallo,

ich habe mich bei Nanu-Nana als Filialleitung beworben und am Montag ein Vorstellungsgespräch dort. Ich bin etwas verunsichert da ich im net einige sehr schlechte Dinge über die Arbeitsbedingungen dort gelesen habe.Kann mir jemand aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen?Eine schelle antwort wäre toll.

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Antworten (2)

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    Antwort von ETechnikerfx ETechnikerfx

    Auch wenn die Frage schon länger her ist, ich kann nur jeden wirklich raten: FINGER WEG!!

    So schön der Laden auch sein mag und so günstig die Angebote auch sind, was dort passiert ist eine absolute Ausbeute..

    Es gibt echt Hungerlöhne (6 Euro die Stunde), unbezahltes "Früher kommen" (vor Arbeitsbeginn) und "später gehen" (Nach eigentlichem Feierabend) und das natürlich unbezahlt ist hier selbstverständlich. Die Arbeitszeiten werden einfach geändert ohne dass man informiert wird, dann heißt es "wo bleibst du?" und "dann hast´de den Plan nicht richtig gelesen!".. Wenn man mal frei braucht, kann man das zwar angeben, wird aber eh meist ignoriert und der Bereitschaftsdienst wird nur bezahlt falls man wirklich antreten musste (und dann auch nur der normale Stundenlohn. Die Arbeitsverträge werden nur auf ca. 2 Monate beschränkt und dann immer wieder verlängert - naja, was heißt immer wieder, spätestens nach dem 3. Mal ist schluss, da man ja sonst übernommen werden müsste.. Die Leute dort kommen und gehen und wenn ihr euch mal fragt, warum die Verkäufer oft genervt wirken, das ist, weil sie einfach nicht mehr können! Macht man sein Maul auf kommen Sprüche a la "heul doch!" und dergleichen. Wer jetzt denkt, dass wenn er am Wochenende, verkaufsoffene Sonntage oder Heilig Abend/Silvester arbeitet, er dann einen Zuschlag erhält, der hat sich aber gewaltig geirrt... Für mich war es der größte Fehler damals da je angefangen zu haben, da ich letztendlich körperlich und auch psychisch echt am Ende war (ebenso wie meine Kolleginnen)... Man hatte irgendwann das Gefühl, dass man nur noch für die Arbeit lebt (und das bei dem "Lohn" hust hust) und das Ganze schlägt dann auch nochmal schön auf die Beziehung mit dem Partner, da man eh nur noch schlechte Laune hat... Aber es wäre ohnehin viel besser das Privatleben gleich ganz sein zu lassen, denn nach Feierabend sollte man sich grundsätzlich lieber nix vornehmen, könnte nämlich gut sein, dass man (wieder einmal) kurz vor Feierabend gesagt bekommt "musst heute länger bleiben!".. Oft schafft man es auch garnicht die eigentlichen Pausen einzuhalten oder sie werden bewusst ignoriert, man kann sich aber sicher sein, dass sie trotzdem von den Arbeitszeiten unentgeltlich abgezogen werden! Krankheit und Urlaub bleibt selbstverständlich auch unbezahlt..

    Es ist WIRKLLICH so, wie in allen Erfahrungsberichten beschrieben: Am Anfang ist alles supi und toll und dann fällt die Maske... Sicherlich stellt sich jetzt die Frage: ja und warum kommen die dann damit durch? Ganz einfach, solange es Leute gibt, die sich das gefallen lassen wird auch so weitergemacht. Die finanziellen Notlagen der (meist weiblichen) Mitarbeiter wird schamlos ausgenutzt. Die wiederum hoffen natürlich, dass alles besser wird, wenn man erstmal übernommen wird und erleben dann ihr blaues Wunder wenn aus heiterem Himmel der Vertrag nicht mehr verlängert wird - wenn sie bis dahin nicht schon selbst gekündigt haben..

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    Antwort von oligopol74 oligopol74

    Kommentar von oligopol74 oligopol74oligopol74

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