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Arbeiten auf der oelbohrinsel, weiss einer wie es da so ableuft?

gefragt von huyby am 23.08.2009 um 17:47 Uhr

Mein Mann und ich sind beide Maler und Lackierer und arbeiten auch zusammen in einer Firma. Wir haben beide schon laenger keine Lust mehr auf unseren Beruf allein aufgrund der Gesunheitlichen Faktoren und der unsicheren sache wegen sommer und winterpause und und und, daher meine Frage ob einer weiss wie es auf einer bohrinsel so zugeht und was da fuer Leute arbeiten?

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fiebaer
beantwortet von fiebaer am 23. August 2009 17:49
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Eine Bohrinsel stellt man sich am besten wie eine kleine Fabrik vor. Es gibt diverse Abteilungen wie das Bohren, die Aufbereitung der Bohrflüssigkeit, Weiterverarbeitung und Entsorgung von Öl. Es gibt Hallen zur Reparatur, zur Energieversorgung, oder zur Lagerhaltung von Material; darüber hinaus Werkstatträume und Wohnräume. Bewerber sollten körperlich gesund d.h. keine Herz- oder Kreislaufprobleme haben, sollten über eine gute Konzentrationsfähigkeit verfügen. Interessenten die sich als Hilfskraft in einer Bohrmannschaft bewerben, müssen mindestens 18 und dürfen nicht älter als 50 Jahre sein. Jedoch gibt es auf einer Bohrinsel eine Menge weitere Fachspezifische Berufe, in denen Sie auch älter als 50 Jahre alt sein können, z.B. Elektriker, Schweißer, Köche, Mechaniker, Ingenieure usw. Die Arbeitszeit beträgt 16 Tage lang zu je 12 Stunden-Schichten. Nach den 16 Tagen hat man dann 24 Tage frei. Dieser sogenannte16/24 - Tage Rhythmus ist gesetzlich geregelt. Das monatliche Netto-Gehalt für eine Hilfskraft in einer Bohrmannschaft liegt bei ca. 2500 €. Durch Weiterbildungsmöglichkeiten, die von vielen Firmen angeboten werden, kann man das Gehalt auf bis zu 4000 € Netto im Monat steigern. Das Gehalt der weiteren Berufe, wie Mechaniker, Köche, Installateure liegt bei ca. 3000 € Netto, Ingenieure verdienen dort ca. 3500 € Netto Weitere Infos unter www.arbeiten-auf-bohrinseln.de

Kommentar von 5d4f8de8ed9ca1f149b6451372feaab4smallJulia1986 am 23. August 2009 17:52

Und wo sind so Bohrinseln?

Kommentar von D69306f5947b706d3383f027ee9a85fdsmallfiebaer am 23. August 2009 18:00

Hoppala, das habe ich übersehen, würde ich nicht anfordern - Finger weg, in dem Bereich gibts, wie Du siehst ne Menge Deppen, die die Unterlagen für teuer Geld verkaufen. Google mal da findest Du eine Reihe Unternehmen, die suchen

Kommentar von nany31 am 23. August 2009 18:00

in der Nordsee z.B...hab ich gerade gelesen in dem link

Kommentar von 41658e6a1ae8b1755a5e7034a987cf96smallSilvie1407 am 23. August 2009 17:53

Da wäre ich vorsichtig, wenn du für die Bewerbungsunterlagen so viel Geld bezahlen sollst.

Kommentar von A7dabc8f987c051a7fc363bb2110fff5smallnenee am 23. August 2009 19:40

Bis 50 Jahre alt? Dass ich nicht lache! Die dürfen doch schon mit 55 in Rente, weil die fix und fertig sind und da will ein 50-jähriger, der das nicht gewohnt ist, mit 12-Std.-Schichten mithalten? Wo hast du das alles abgeschrieben?

Kommentar von huyby am 24. August 2009 12:20

danke fuer die tips

Kommentar von A7dabc8f987c051a7fc363bb2110fff5smallnenee am 26. August 2009 14:18

Ich möchte dringendst davor warnen, sich über den oben genannten Link kostenpflichtiges Infomaterial zu bestellen. Es kommt unnützes Papier an, über das man keinen Job vermittelt bekommt. Nur blabla....

Wenn jemand einen Job auf einer Bohrinsel sucht, dann soll er sich mit seiner Bewerbung direkt an die Firmen wenden. Das Arbeitsamt hilft gegebenenfalls auch mit Anschriften weiter. Zum Beispile kann man sich an die deutsche Shell wenden: http://www.jobrapido.de/?q=shell%20bohrinseln


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Silvie1407
beantwortet von Silvie1407 am 23. August 2009 17:51
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Auf Bohrinseln arbeiten eigentlich nur noch studierte Ingenieure. Am besten mal bei Shell & Co. auf der Seite schauen gehen.

Kommentar von A7dabc8f987c051a7fc363bb2110fff5smallnenee am 23. August 2009 19:43

Wer sagt das denn? Dort arbeiten Leute mit allen möglichen Schulabschlüssen, aber sie sind in ihren Jobs die ebsten der besten.


anonym
beantwortet von Jibsy am 23. August 2009 17:50
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Sehr sehr harte arbeit, ich denke mal als Frau wirst du übehaupt nicht gebraucht es sei denn du bist so eine "Mann-Frau" gibt viele Dokus zB auf Dokus.me .. oder auf anderen Seiten... für deinen Mann ist das vll was aber wenn er nach 6 Monaten arbeit heim kommt ist er sowas von körperlich geschafft.. Außerdem ist es auch nicht leicht an die Arbeit zu kommen.. aber glaub mir für ne Frau ist das garnichts.

Kommentar von A7dabc8f987c051a7fc363bb2110fff5smallnenee am 23. August 2009 19:41

E sgibt auch Frauenjobs auf einer Bohrinsel. Mann muss keine Mann-Frau sein, denn nicht alle Jobs sind körperlich anstrengend.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 23. August 2009 18:10
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Der Onkel meiner Frau hat jahrelang auf Bohrinseln gearbeitet. Das ist ein mörderischer Knochenjob, der zwar ausgezeichnet bezahlt wird, den aber sicher nicht jeder aushalten kann! 8-10 Stunden arbeiten, 6 Stunden Schlafpause und dann wieder Schicht! Und das über 6 Wochen. Dann 2 Wochen Pause und wieder 6 Wochen arbeiten! Wer glaubt, dass da nur "studierte Ingenieure" (vielleicht noch in weißen Kitteln) herumlaufen, der kann Werbung und Realität nicht auseinanderhalten! Viel Stress und Dreck! Bohrinseln gibt es im Prinzip fast über all, wo es Wasser und Öl gibt. In der Nordsee ebenso, wie im Golf von Mexico oder unten in Südamerika.

Kommentar von A7dabc8f987c051a7fc363bb2110fff5smallnenee am 23. August 2009 19:45

Ein merkwürdiger Arbeits-/ Ruherhythmus. Ist mir so nicht bekannt. Eigentlich nur 12 Std.-Jobs, weil bei 8 Std. eine zusätzliche rund-um-die-Uhr Mannschaft da sein muss.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. August 2009 09:43

Die arbeiteten nicht in 12 Stunden Schichten, weil da die Ruhepausen hätten entsprechend länger sein müssen. Die Schichtübergänge waren fließend.


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