Mein freund arbeitet in einer Kfz-Werkstatt. Dort steht seit einer Woche ein Cabrio, welches Innen total verschimmelt ist. Die ganzen Sitze und der Teppich sind mit Schimmel bedeckt! Es riecht auch total unangenehm. Muss er etwa daran arbeiten, zumal erst vor wenigen Wochen eine Krebserkrankung bei Ihm festgestellt wurde. Das ist doch sicherlich gefährlich für seine Gesundheit. Ich bitte um Antworten. Vielen Dank Andrea
Antworten (7)
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manfred13 Wenn er krank ist ist es nicht gut.Ich würde es machen ist doch egal was man arbeiten muss.
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KnochenstraussKnochenstrauss
Sicherlich ist Schimmel schädlich. Die Sporen befinden sich in der Luft, werden eingeatmet und schon hat man den Salat. Ich würde mich weigern.
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demosthenesdemosthenes
In einer KFZ-Werkstatt kann er auch mal ein Fahrzeug überholen oder reparieren müssen, in dem noch das Blut der Unfallopfer verteilt ist oder in dem jemand nach einem Selbstmord noch wochenlang gelegen und sich langsam aufgelöst hat oder eben auch mal eines, das verschimmelt ist.
In dem Job darf er nicht zu pingelig sein und wenn er speziell wegen des Schimmels und seiner Krankheit besondere Probleme befürchtet, dann muss er mit einer Atemmaske arbeiten, die die Sporen zurückhält.
Weigern kann er sich da sicher nicht, solange nicht ein Arzt schriftlich von sich gibt, dass er da nicht arbeiten dürfte - Frage ist nur, wie lange er den Job dann noch hat.
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rama25rama25
Ich würde dieses Problem meinem Arzt schildern und der soll dann entscheiden, ob diese Arbeiten auch mit meinem Gesundheitszustand vereinbar sind. Allerdings wird dann das Verhältnis zum Chef nicht besser. Aber man ist auch nicht verpflichtet, gesundheitsgefährdende Arbeiten auszuführen. Ich denke, Gesundheit geht vor Arbeitsplatz.
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HunleyHunley
Schimmel dieser Art ist gesundheitsschädlich, auch wenn man kerngesund ist. Er kann sich wahrscheinlich nicht weigern, solange er vom Betrieb eine entsprechende Schutzausrüstung bekommt. Also Atemschutz, Schutzanzug und -handschuhe. Der Arbeitgeber hat schließlich eine Fürsorgepflicht seinen Arbeitnehmern gegenüber. Ich glaube daß sich auch die Berufsgenossenschaft dafür interessieren würde wenn es Probleme gibt. Die sind schließlich für die Einhaltung des Arbeitsschutzes zuständig.
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ThubauvilleThubauville Schutzausrüstung gibt es keine! Und das fahrzeug stht sein einer Woche in der Werkstatt und ist nach nicht mal abgedeckt.
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HunleyHunley Wie gesagt, ich würde mich ohne nicht rantrauen. Und das nicht nur weil ich eh asthmagefährdet bin.
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RegenmacherRegenmacher
Wenn ein Arzt des Gesundheitsamtes bestätigt, dass die Arbeiten daran gesundheitsschädlich sind, dann kann dein Freund die Arbeit verweigern.
Aber ansonsten muss er auf das Entgegenkommen des Chefs vertrauen.
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Bei einem Behinderungsgrad von 70% dürfte die Kündigung sich wohl als nicht so einfach für den Arbeitgeber erweisen!!!!!
@Thubauville:
Von den 70% hattest Du nichts erwähnt.
Ausserdem kann auch einem Schwerbehinderten gekündigt werden, wenn etwa in einer kleinen Werkstatt es nachweislich keine Möglichkeit gibt, ihn ausschliesslich mit Dingen zu beschäftigen, die zu seiner Behinderung passen.