Frage von Bizbo, 26

Arbeiten als Vertriebler im Außendienst?

Hallo, ich habe mich in einem Unternehmen beworben die Firmen komplett ausstatten, vom Klopapier zu Kopierpapier bis hin zu Arbeitskleidung und Büromöbel.

Materielle Dinge, Emotionen und Träume zu verkaufen fällt mir leicht bzw ich habe Spaß daran. Allerdings muss ich auch zu 100% hinter diesem Produkt stehen, also wenn ich selbst überzeugt bin dann kann ich es auch verkaufen.

Nur bisher arbeite ich nur im Einzelhandel und daher ist der Vertrieb im Außendienst für mich Neuland. Ich habe auch schon im Netz etwas recherchiert aber finde nichts was meine fragen befriedigt.

Wie ist das denn so? Wie sieht ein Tagesablauf aus? Wo sind die Probleme wo die meisten dran scheitern und gibt es irgendwelche Tipps die man mir auf dem Weg mitgeben könnte?

Danke im voraus

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AndreasZm, 23

Hallo Bizbo,

grundsätzlich ist eine Vertriebsaufgabe immer eine spannende Sache. 

Um eine Entscheidung zur bisherigen Tätigkeit treffen zu können muss man die Rahmenbedingungen zuerst betrachten. Im Angestelltenverhältnis hast Du einen festen Arbeitsplatz an einem festen Ort. Im Vertrieb findet der Tagesablauf meistens im Auto auf deutschen Autobahnen, im Zug, oder Flieger statt. Hierfür muss man geboren sein, bzw. Benzin imBlut haben.

In erster Linie wirst Du telefonisch in der Kaltakquise Kunden für einen Termin begeistern müssen und diese dann für deine Routen Terminieren. Dann folgt die Präsentation in der Region und danach der telefonische Nachfass oder ein erneuter Termin. Hierfür wirst Du in der Regel mit dem entsprechendem Equipment vom Arbeitgeber ausgestattet (handy, Laptop, Dienstwagen). Oft zeigt sich, dass die Arbeitszeiten auch dementsprechend länger sind.

Viele Grüße

Andreas Zimmermann

Antwort
von 123Ratgeber321, 13

Grundsätzlich erfordert eine Aufgabe wie die beschriebene, Eigenorganisation, Motivation und dem persönlichen Kontakt zu Menschen positiv gegenüber zu stehen. Der letzte Punkt ist ja auch im Einzelhandel gefordert. 

Das mit den Emotionen kann ich verstehen. Ich selbst verkaufe eher ein Verbrauchsprodukt ähnlich des beschriebenen Sortiments. An dem genannten Portfolio sehe ich in erster Linie den Vorteil "alles aus einer Hand" für den Kunden um somit dessen Einkaufsprozesse zu vereinfachen.

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