Frage von FlowerPrincess, 77

Arbeitegeber zieht einfach 26 Arbeitsstunden von der Abrechnung ab...rechtens?

Hallo, Heute halte ich meine Abrechung in der Hand und es wurden 2/3 meines Gehaltes bzw der Stunden abgezogen ( Arbeitszeitkonto Aufbau?!). Das kann doch nicht rechtens sein. Im Vetrag steht nur das max 150 h im Plus und 21 im Minus zulässig sind. In diesem Monat habe ich nicht eine Stunde gearbeitet weil ich keine Schichten bekommen. Mir stehen doch 19 h zu (Ich arbeite auf 40 h Basis)?

So das steht so wortwörtlich da:

Die Mitarbeiterin wird Teilzeitbeschäftigte mit einer monatlichen Arbeitszeit von 40 Stunden eingestellt. Die individuelle regelmäßige monatliche Arbeitszeit richtet sich nach § 3 des Manteltarifvertrages. Die Überstundenzuschläge richten sich nach § 4.1 des Manteltarifvertrages. Arbeitnehmer/innen, die auf eigenen Wunsch mit einer geringeren als der tariflichen monatlichen Arbeitszeit beschäftigt werden, sind Teilzeitbeschäftigte.

  1. Die Mitarbeiterin ist verpflichtet auf Anordnung des Arbeitgebers Mehrarbeit zu leisten. Mehrarbeitszuschläge werden gemäß § 4 MTV Zeitarbeit gezahlt.

  2. Für jede/n Arbeitsnehmer/in wird ein Arbeitszeitkonto geführt, auf dem die Arbeitsstunden übertragen werden, die über die regelmäßige Arbeitszeit pro Monat hinaus geleistet werden. Die Übertragung von maximal 150 Plusstunden und 21 Minusstunden ist zulässig. Weitergehende Regelungen richten sich nach dem § 3 MTV Zeitarbeit. Bei einem Nichteinsatz der durch den Arbeitgeber verursacht wird, kann der Arbeitgeber in jedem Kalendermonat über zwei Arbeitstage Zeitguthaben frei verfügen. Sollte dies nicht möglich sein, ist die Arbeitnehmerin verpflichtet, sich Werktags zwischen 06.00 und 8.00 Uhr, sowie zwischen 16.00 und 18.00 Uhr für die Einsatzmitteilung bereit zu halten. Der Vergütungsanspruch wird nicht berührt

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von berlina76, 77

Es muß das bezahlt werden was im Arbeitsvertrag steht, also 40 Stunden.

Du hast im Abrechnungsmonat nicht gearbeitet. Lag das an die oder an deinem Chef?

Wenn es an dir lag, das du von dir aus nicht Arbeiten konntest(andere Termine) kann dir das Geld dafür abgezogen werden/Arbeitsverweigerung. 

Hat dein Chef dich nicht eingeteilt ist das seine Schuld, du musst voll bezahlt werden und hast 40 Stunden minus.  

Da dir tariflich nur 21 minus zugestanden werden, kann es sogar sein, dass du die 19 Minusstunden die drüber gehen nicht reinarbeiten musst, sie verfallen.

Dein Chef ist verpflichtet dir Arbeit zuzuweisen. Tut er das nicht, darf das nicht zu deinem Nachteil sein.


Kommentar von FlowerPrincess ,

Hey danke für die Antwort. Im Abrechnungsmonat habe ich 42 h gearbeitet. Nur in diesem Monat nicht. Und ja ich war bereit zu arbeiten

Antwort
von ChippyjohnLp, 57

Anzeiggeeeer

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community