Frage von berkans20, 66

Arbeite seit 2 Jahren als Leiharbeiter und halbes Jahr jetzt als normaler Mitarbeiter krieg ich trotzdem Arbeitslosen Geld?

Hallo Leute ich arbeite seit 2 Jahren bei einer leihfirma und werde jetzt im Februar übernommen für 6 Monate danach wird wahrscheinlich der vertag nicht verlängert kriege ich dann trotzdem Arbeitslosen Geld da ich nur 6 Monate als normaler Mitarbeiter gearbeitet habe und wenn ich Arbeitslosen Geld kriege kann ich meinen Hauptschulabschluss weitermachen und kriege dann trotzdem Arbeitslosen Geld weiß jemand da Bescheid?:)

Antwort
von Pudelwohl3, 51

Die Leiharbeit war doch sicher auch sozialversicherungspflichtig, also gibt es einen Anspruch auf ALG.

Den Hauptschulabschluss kannst Du sicher weiter nachholen, solange Du unabhängig davon dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

Antwort
von Parhalia, 28

Einen erstmaligen Anspruch auf Arbeitslosengeld ( ALG I ) erwirbst Du , wenn Du in den letzten 24 Monaten mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt warst. Liegen diese Bedingungen nicht vor, so könntest Du noch ALG II ( Hartz IV ) beantragen.

In Deinem Fall liegen diese Vorraussetzungen dann vor, wenn die Leiharbeit sozialversicherungspflichtig war.

Wenn Du keine Vertragsverlängerung bekommen solltest und Dich "Arbeitslos" melden müsstest, so wäre bei anschliessendem Leistungsbezug ( ALG I ) darauf zu achten, dass die Schulbildung für den Erwerb des Hauptschulabschlusses nur in "Teilzeit" ausgeübt ( max. 15 Stunden pro Woche ) wird und somit eine Arbeitsfähigkeit in Vollzeit gewahrt bleibt. Ansonsten giltst Du bei der Arbeitsagentur nicht mehr als "Arbeitslos" und die Leistungen werden eingestellt.

Beim ALG II müsste man bei der Behörde ( Jobcenter ) nachfragen, ob diese erste Qualifizierung mit deren Instrumentarien auch leistungsunterstützt in "Vollzeit" als Qualifizierungsmassnahme angeboten werden kann. Bei Leistungsbeziehern unter 25 Jahren stehen die Chancen dafür ganz gut.

Abendschule könnte allgemein eine Alternative sein, wenn dadurch zeitlich nicht die allgemeine Vermittelbarkeit in (Vollzeit- ) Arbeit nicht grundlegend beeinträchtigt wäre.

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