Frage von Kaffeemann88, 43

Arbeit wechseln weil man genervt ist?

Mal so ganz grundsätzlich und offen.

Wenn einem die aktuelle (Unbefristete) Arbeit wegen was auch immer auf den Keks geht. Sollte man dann wechseln, oder ist das Risiko zu hoch dass die neue Arbeit noch schlechter ist ? Wie ist eure Erfahrung ? Eher immer neu versuchen bis man was wirklich tolles hat, oder sich lieber mit dem zufrieden geben was man hat, bevor man noch schlimmere und schlechtere Arbeit oder sogar gar keine mehr hat ? Vielleicht habt ihr diesbezüglich eigene Erfahrungen.

Ich frage mich nämlich ob am Ende jede Arbeit seine negativen Seiten hat, und es sich gar nicht lohnt nach Arbeit zu suchen die nur top ist weil es sowas nicht gibt.

Wie seht ihr das ? hat jede Arbeit ein paar Dinge die einen immer quälen werden, oder ist das so gar nicht gesagt ?

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit, 12

Egal was und wo Du arbeitest, es ist nie alles gut.

Es gibt genau so wenig den Job in dem alles perfekt ist wie den perfekten Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

Wichtig ist immer dass die positiven Seiten überwiegen. Auch im tollsten Job gibt es Tage an denen man am liebsten nicht zur Arbeit gehen würde.

Antwort
von Interesierter, 14

Ich kann dir versichern, dass es bei jedem Job das eine oder andere zu meckern gibt. Ob eine neue Arbeitsstelle besser oder schlechter ist, als die alte? Wenn du das beim Bewerbungsgespräch und anhand der dir über das Unternehmen vorliegenden Daten nicht herausfinden kannst, wirst du sicher verstehen, dass wir dir hierzu auch keine Auskunft geben können.

Für dich stellt sich die Frage, ob du mit der jetzigen Arbeit zufrieden bist oder nicht. Wenn ja, dann ist ja alles gut. Wenn nicht, dann geh auf die Suche und suche dir etwas Besseres. Hast du etwas gefunden und kommst nach reichlicher Prüfung zu dem Ergebnis, dass die neue Stelle deutlich besser ist, dann schlag zu. Wenn nicht, dann lass es sein.

Kommentar von Sandkorn ,

Selbst wenn die neue Stelle für den Moment deutlich besser ist hat keiner die Garantie, daß das in 10 oder 20 Jahren auch noch so sein wird. Jeder Job hat seine guten und weniger guten Seiten, damit muß man leben.

Kommentar von Interesierter ,

Was in 10 oder 20 Jahren sein wird, weiss sowieso keiner. Ob die Unternehmen und der Arbeitsplatz dann überhaupt noch existieren, ist nicht sicher.

Daher kann man eigentlich nur den Zeitraum, den man überblicken kann, als Maßstab nehmen.

Antwort
von nerd4you, 6

Du kannst selbst Chef werden. ;)

Aber das Problem kenne ich. Tanz mit dem teufel den Du kennst? Die neue Arbeit kann noch schlimmer sein! Schlimmer geht immer. 

Auf kununu kannst Du Dir Bewertungen zu einem Arbeitgeber ansehen. Dann erhälst Du eine gewissen Tendenz.

Auch im Vorstellungsgespräch kritisch sein. Das Unternehmen stellt sich auch Dir vor. Solche Sätze wie: Hier wird man ins kalte Wasser geworfen, oder sonstige Phrasen sollten Dich hellhörig machen. Mit etwas gespür kann man auch da eine Tendenz herausfinden.

Des weiteren gilt die Probezeit natürlich auch für den Arbeitgeber. Wenn Du merkst das ist nichts, nutze Sie einfach. Dann geht die Jobsuche zwar weiter, aber man will ja auch nicht in einem Saftladen arbeiten (außer die machen Saft).

Alternativ geht natürlich auch der öffentliche Dienst. Da ist zumind. alles geregelt was Überstunden und Gehalt betrifft. Das große würgen kann Dich auch da ereilen.

Nur den mutigen gehört die Welt.

Antwort
von Minyal, 18

Jede Arbeit hat negative Seiten. Manche Leute stellen ihre Arbeit als Traumjob dar, aber wenn man dann hier und da nachfragt, ist die Arbeit eben dann doch nicht so perfekt.

Es kommt immer darauf an, wie belastend der jetzige Job tatsächlich ist und wie man mit der Belastung umgehen kann. Grundsätzlich würde ich nur einen Job wechseln, wenn ich etwas anderes gefunden habe.

Antwort
von NewKemroy, 10

Es gibt diesen Ausdruck: "Jemanden gefressen haben," was wohl soviel bedeutet, wie, dass man unabhängig von der weiteren Entwicklung nur noch Schlechtes über die andere Person denkt. Dass man bereits anfängt Ausschau zu halten, wann das nächste Übel kommen mag, um die eigene Position zu bestätigen und zu sichern und dann sagen zu können: "seht ihr, ich habe es doch immer schon gesagt, ...."

Wenn Du Dich dermaßen schon negativ verbissen hast bei deiner bisherigen Stelle, dann wird das auch nicht mehr besser werden.

Du musst aber damit rechnen, dass GUTE ARBEIT immer knapper wird. Oder dass Du gar keinen Job mehr bekommst. Der Fachkräftemangel ist nämlich eine Lüge. Denn Fachkräfte sind nur in ganz bestimmten Bereichen Mangelware und häufig mit einer miserablen Lohn-Stress-Relation.

Antwort
von FreddyTRX, 16

Überleg dir mal, ob das nervige nicht irgendwie zu vermeiden ist. Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die schnell aus der Welt geschafft werden können. Wenn es dir allerdings extrem aufs Gemüt schlägt, du gemobbt wirst oder jemand versucht dich raus zu ekeln (was im Prinzip das selbe ist) dann solltest du dir eine andere Stelle suchen. Allerdings noch während du in deiner alten bist. Außer du hältst es gar nicht mehr aus. Ansonsten würd ich versuchen mir das leben da noch i-wie schön zu gestalten. :)


Soweit möglich natürlich..

Antwort
von diekuh110, 19

die perfekte arbeits gibts (fast) nicht.

ob es bei einem anderen arbeitgeber besser wird kann dir keiner sagen. du kannst du leute fragen die bereits dort arbeiten oder bewertungen im internet anschauen

Antwort
von SiViHa72, 20

Ich würd dagen, Du kannst Gift drauf nehmen,d ass Dir immer irgendwas an irgenner Arbeit nicht gefällt.

"weils mich nervt" hört sich für mich echt zu flappsig an. Dass muss schon konkrete Gründe haben.

Kommentar von Kaffeemann88 ,

Es ist einfach ein Betrieb wo wenig geradlinig läuft. Die, die sich anstrengen und bemühen müssen auch alles machen. Andere machen gar nichts oder nur das nötigste, und die werden in Ruhe gelassen.  Also manche lernen bewusst einige Tätigkeiten nicht die man dort so tut, um sie nicht machen zu müssen. Kann man sie aber, muss man sie auch machen. Und der Chef tut nix dagegen. Auf Dauer frustriert mich das. Gerade wenn dann noch dumme Sprüche kommen von den "faulen". 

Antwort
von claubro, 13

Risiken gibt es immer und jeder muss soetwas natürlich selbst entscheiden. Und klar, am Ende ist und bleibt es eben Arbeit. Aber auch der Grund der Unzufriedenheit spielt eine Rolle.

Ich halte einen Wechsel meist für angebracht, wenn:

- man jeden morgen hasst, hingehen zu müssen.
- man das Gefühl hat, beruflich dort nicht weiterzukommen, obwohl man könnte und gern würde
- man mehr verdienen möchte.

Ich war bei meinem vorherigen AG länger, als mir die eigentliche Arbeit Spaß gemacht hat, weil die Kollegen toll waren. Mir ist absolut bewusst, dass man soetwas nicht überall findet. Aber irgendwann habe ich mich nur noch gelangweilt und es war klar, es wird hier nicht mehr viel dazu kommen...außerdem war die Bezahlung schlecht.

Man kann sich ja auch aus einer Stelle bewerben und schauen, was angeboten wird. War das Bewerbungsgespräch angenehm, wie würden die Aufgaben aussehen und wie ist die Bezahlung. Hat man bei allem ein gutes Gefühl, warum dann nicht wechseln und neue Erfahrungen sammeln?

Natürlich bleibt ein Risiko, dass man doch wieder genervt ist oder man entlassen wird in der Probezeit.... aber wenn man unzufrieden ist, muss man etwas ändern und das ist selten von Sicherheit bekleidet.

Aber wenn man sich dagegen entscheidet, dann sollte man sich mit der Situation auch wirklich zufrieden geben. Nichts ist schlimmer als Menschen, die ständig jammern, weil irgendetwas unbefriedigend ist in ihrem Leben, aber nichts daran ändern.

Veränderungen gehören zum Leben und machen es doch erst richtig spannend.

Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, 20 Jahre oder länger im selben Unternehmen zu arbeiten.


Antwort
von rentalight, 24

Wenn du die Arbeit kündigst und nicht direkt eine neue Arbeit findest, erhälst du vom Arbeitsamt eine Sperre von drei Monaten. Überleg dir das gut...

Kommentar von claubro ,

Man kann sich doch auch in einer Stelle bewerben. Wer spricht denn von Kündigung ohne etwas neues?

Kommentar von Sandkorn ,

..... in einer Stelle bewerben.

Wie muß ich das verstehen? Kannst Du das bitte etwas näher erläutern?


Kommentar von Kaffeemann88 ,

Deine Antwort ist wahrscheinlich passend zu einer anderen Frage.

Hauptsache was geschrieben

 :D

Antwort
von Taiger467, 10

Such dir parallel was neues und kündige erst dann, wenn du etwas als Alternative hast.

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