Arbeit verhauen - nagt an meiner Psyche?

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6 Antworten

Hallo,

als ich deine Frage durchgelesen hatte, habe ich spontan an Dyskalkulie gedacht. Da ich zu wenig Hintergrundwissen hatte, habe ich ein paar frühere Fragen von Dir überflogen und gesehen, dass sich das Problem anscheinend  durch deine gesamte Schulzeit gezogen hat, wenn ich das richtig verstanden habe.

Genau deswegen würde ich diese Möglichkeit mal in Betracht ziehen. Dyskalkylie ist ja so ähnlich wie Dyslexie: es hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun und es gibt Methoden, sowohl in der Dyslexie wie auch in der Dyskalkulie, mit denen man das Problem signifikant verbessern kann.

Sicher kann man sich sagen man kann nicht überall gut sein, und das wars. Aber die Schwierigkeit die Mathe für dich darstellt, ist ausgeprägt im Vergleich zu deinen guten Noten in den anderen Fächern, so dass meiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es bei dir eine Art Dyskalkulie gibt. 

Eigentlich hast Du nichts zu verlieren, aber eventuell viel zu gewinnen, an Lebensqualität, daran dass Du mit professioneller Hilfe Fortschritte machen könntest, dein Selbstbewusstsein und deine Noten in Mathe besser werden könnten usw. Stell dir mal vor, wie spannend das sein könnte...

Ich weiß nur nicht, was die ersten Schritte sind und an wen man sich da wenden muss. Dazu findest Du bestimmt Informationen im Internet, oder Du rufst mal deine Krankenkasse an, die werden dir sagen können, wie man da vorgeht.

Ein zweiter Grund in der Richtung aktiv zu werden ist die Tatsache, dass dir das Problem zu schaffen macht. Das alleine ist Grund genug. Es ist dein Gefühl, dein Leben. Wenn andere mit so einer Situation klar kommen - schön für sie. Wenn Du die Situation nicht so einfach akzeptieren kannst oder willst,  dann gehe die Sache an, werde aktiv.

Grüße

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Gerade das Problem mit der Mathematik kann ich aus persönlicher Erfahrung sehr gut nachvollziehen.

Allerdings habe ich mich (vor sehr langer Zeit und dem Verschleiß dreier Nachhilfelehrer) damit abgefunden und etwas studiert, das mit Mathematik halt fast nichts zu tun hatte und übe nun einen Beruf aus, der damit überhaupt nichts mehr zu tun hat.

Mathe nicht zu verstehen und schlechte schulische Leistungen in diesem Fach zu erbringen, bedeutet zum Glück ja nicht, dass man nicht rechnen kann.


Wenn du es partout nicht akzeptieren kannst, dass Mathe halt nicht dein Ding ist, und du alle übrigen Möglichkeiten (Nachhilfe, Lerngruppe, üben mit einem guten Matheschüler) bereits ausgeschöpft hast,  dann versuch es halt mal mit einem Psychologen.

Ich finde, man muss auch Schwächen haben dürfen.

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Nur weil man in einem Fach schlecht ist, denke ich nicht, dass du einen Psychologen brauchst O.o

An was hat es gelegen, dass die Arbeit so schlecht ausgefallen ist?

Wie lernst du den für Mathe?

Versuche mit Mitschülern zu lernen, schaue dir Lernvideos auf Youtube an, rechne und rechne und kontrolliere deinen Rechenweg. Kannst du Formeln richtig anwenden und richtig auflösen?

Man kann nicht überall gut sein ;)

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Im Gegensatz zu den meisten hier bin ich der offenen Überzeugung (und damit deiner Meinung) dass 0P schlecht, und vor allem unnötig sind. Ja, Du hast versagt, und jede andere Behauptung würde das Problem runterspielen. Aber Versagen wird nicht durch ein Versinken in Selbstmitleid gelöst.

Wir werden Dir jedoch wohl kaum mit den Informationen sagen können, wie sich das beheben lässt. Arbeitest Du immer schön im Unterricht mit? Wie kommst Du mit Deinem Lehrer klar? Mit welcher Haltung bist Du in die Klausur gegangen? Wie hast Du vorher gelernt? Wie sah so der Notendurchschnitt aus?

Auf jeden Fall: streng Dich bei der nächsten Klausur mal ein bisschen mehr oder effizienter an, Herausforderungen gilt es zu bewältigen.

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Nur mal so: 

Niemand ist perfekt. So, wie es sich anhört, bist du ein Mensch, der im Leben sehr viel Erfolg erfahren wird. Es kommt überhaupt nicht auf die Noten an. Wirklich nicht! Ich kenne jemanden, der sein Abitur mit 1,0 beendet hat und bei seinem Studium trotzdem um den Schnitt 3,5 schaukelt. Andersherum kenne ich auch einen Fall. Wenn du genügend Motivation und Leistungswillen mitbringst, Dann wirst du auch deine Ziele erreichen. Und das kann man nicht nur auf die Karriere beziehen.

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Weißt du denn woran es liegen könnte? Wenig gelernt? Fehlende Grundlagen? Wenig Schlaf? Hattest du vielleicht nur ein schlechten Tag? Oder irgendwas dass dich einfach gerade belastet und dich vom konzentrieren abhält?

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