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"Arbeit macht frei"

Frage von Leviathan94 Leviathan94

Kann mir jemand diesen Spruch interpretieren?

Also wie kann man diesen Spruch/Zitat verstehen?

Wo macht Arbeit einen frei, ich denke Arbeit schränkt eher ein...

Ich habe mal an Rente oder so gedacht, das könnte zutreffen...

Aber wenn ejtzt jemand Hartz IV betreibt, sit er ja aeigentlich nicht freier als die anderen bzw nicht weniger frei, nur dass er nicht so viel Anerkennung hat und auf den Staat komplett angewiesen ist, doer wie seht irh das ?

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Antworten (14)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Henningway Henningway

    "Der Hauptheld des Romans, ein Spieler und Betrüger, gelangt durch geregelte Arbeit wieder auf den Pfad der Tugend."

    Der Autor des Buches "Arbeit macht frei" war unter anderem Pfarrer. Insofern nehme ich an, daß "frei" tatsächlich die Befreiung von Laster und Teufelswerk bedeutet. Der Pfad der Tugend ist der Pfad der Christenheit.

    Kommentar von corona407 corona407corona407

    Endlich wissen wirs :) Okay, das ist echt verdammt mies. Sch... Nazis.

  • 3
    Antwort von Henningway Henningway

    Der Spruch war eingelassen in das Zugangstor zum KZ "Auschwitz".

    Er soll bedeuten, daß tatsächlich "gute Arbeit" den Menschen befreit.

    In diesem Fall natürlich ein Zynismus, denn bekanntermaßen arbeiteten die Menschen im KZ bis in den Tod (den man auch als "Befreiung" interpretieren kann)

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Ja da ahst du Recht. Nur wie gesagt gabs den Spruch auch vorm NS, also muss da ja was dran sein.

  • 3
    Antwort von Norman25 Norman25

    Dieser Satz steht über dem Tor zum Eingang vom Konzentrationslager Auschwitz I. Lies dir mal die Geschichte vom dem Lager durch, dann wirst du auch den Satz verstehen... Der hat nichts damit zu tun, dass arbeit frei macht...

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Ich bin ja nicht blöd, den Spruch agb es schon vorm Nationalsozialismus..!

    Kommentar von LonoMisa LonoMisaLonoMisa

    "Ich bin ja nicht blöd, den Spruch agb es schon vorm Nationalsozialismus" Woher hast du das denn? Bitte, verrat mir das!

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    „Arbeit macht frei“ ist der Titel eines 1873 (Vorabdruck 1872 in einer Zeitung) in Wien erstveröffentlichten Romans des deutschnationalen Autors Lorenz Diefenbach.

    Mhh, mal überlegen..... Der nationalsozialismus war von 1933 bis 1945. Muss ich noch weiter erläutern, oder glaubst du mir jetzt!?

    Kommentar von Dummie42 Dummie42Dummie42

    Es gab auch noch andere KZs, bei denen dieser höhnische Spruch über dem Eingang stand.

    Kommentar von Norman25 Norman25Norman25

    Natürlich gab es den Spruch schon vorher. Das Hakenkreuz hat auch nicht Hi*tler erfunden, dass gab es auch schon. Er hat es aber für seine Propaganda eingesetzt, genau wie den Satz. Somit haben sie ihre Ursprünge verloren und gelten nur noch für den Nationalsozialismus... Schade eigentlich, wenn man bedenkt das das Hakenkreuz einmal ein Symbol der Sonne war...

  • 2
    Antwort von Stonely15 Stonely15

    Es war eeine verhöhnung der kz-häftlinge da den häftlingen vorgegaugelt wird das sie mit harter arbeit ihre freiheit erlangen können Ein ähnlicher spruch stand über buchenwald und zwar: "jedem das seine"

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Ne Dachau, und der Spruch stammt aus dem römischen Reich von Cäsar.

  • 2
    Antwort von LonoMisa LonoMisa

    Die Verhöhnung der KZ-Linge durch die Nazis bestand darin, daß die Insassen so lange zu schuften hatten, daß sie tot waren, das war die "Befreiung"

    Kommentar von Helmi123 Helmi123Helmi123

    Was sie aber natürlich nicht wussten! Viele haben bestimmt auch gedacht oder gehofft, dass sie eines Tages wieder entlassen werden, wenn sie "gute Arbeit" leisten.

  • 2
    Antwort von Meeex Meeex

    bei den kz's stands immer da damit die häftlinge dachten sie kommen frei wenn sie arbeiten, also arbeiteten sie wie hunde weil sie glaubten sie kommen dan frei, was aber nie der fall war

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Nunaj einige wurden ja frei , danke Russen doer so. Aber den Spruch gab es auch schon vorher.

  • 1
    Antwort von bassmann78 bassmann78

    Der Spruch wurde ausgesucht um dem Lager ein "Motto" zu geben. Offiziell waren am Anfang die Lager als Arbeits und Umerziehungslager "gedacht". Der Spruch "Jedem das seine" ist ja auch dadurch entsprechend bekannt geworden. Allerdings wüsste ich gerne wie du drauf kommst, dass ein Buchtitel von einem "einschlägigen" Autor wie "Arbeit macht frei" auch "sinnvoll" verwendet werden kann. Wenn Ausdrücke entsprechend "belegt" sind so muss man nicht verzweifelt versuchen sie sofort wieder zu reintegrieren (gilt insbesondere für die Swastika).

    Grüße

  • 1
    Antwort von corona407 corona407

    Das hab ich mich auch immer gefragt. Es ist auf jeden Fall sehr zynisch gewesen, diesen Sprüch über das Eingangstor vom Auschwitz-KZ zu hängen, aber ich weiß nicht so genau, ob der Spruch nur von dort stammt oder ob er schon vorher gebräuchlich war und aus bestimmten Zusammenhängen stammte. Weiß das jemand?

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Soweit ich vom Internet und von meinem Geschichtslehrer weiß, gabs den Spruch schon vorher.

    Kommentar von Stonely15 Stonely15

    Also ich hab grad gelsen das der komandant von ausschwitz desen spruch anbringen ließ und ich glaube aber der spruch hat einen sehr viel älteren ursprung denn schon im alten rom war es gladiatoren durch viele siege möglich ihre freiheit zur erlangen .... also durch harte arbeit ihre freiheit erlangen

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    „Arbeit macht frei“ ist der Titel eines 1873 (Vorabdruck 1872 in einer Zeitung) in Wien erstveröffentlichten Romans des deutschnationalen Autors Lorenz Diefenbach.

    Kommentar von corona407 corona407corona407

    Ja, aber wie genau war er ursprünglich gemeint? Weil ich glaube dass die Tatsache, dass die Nazis ihn in den KZs verwendet haben, viel zynischer ist, als ich es bisher verstanden hatte. Klar, wenn ichs mal ganz verharmlosend ausdrücken darf: Zu sagen, dass die Gefangenen frei kommen, wenn sie hart arbeiten, obwohl für sie der Tod vorgesehen war, ist gemein. Aber von den Nazis war man doch viel größeren Zynismus gewohnt, also steckt doch sicher viel mehr hinter dem Spruch? Er wird in jeder historischen Abhandlung erwähnt, als käme ihm eine enorme Bedeutung als Symbol für den Zynismus der Nazis zu, aber er "reißt mich nicht so sehr vom Hocker", wenn ich das mal vorsichtig sagen darf, da gibts doch sicher viel schlimmere Symbole?

    Kommentar von corona407 corona407corona407

    Also ums auf den Punkt zu bringen, was ich mich frage: Stammt der Spruch aus einem bestimmten Zusammenhang (vor der Nazi-Zeit), der ihn noch zynischer macht als er so schon ist?

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Ja das auf jeden Fall, da ahst du Recht.

    Man, ich will endlich die richtige und eigentliche Bedeutung haben, das regt mich auf, dass dann alle direkt wieder mit Nazi hier Nazi da ankommen.

    Viel schlimmer fidne ich den Spruch, um auf deinen Kommentar zuzugehen, jedem das Seine, der am Tor von Dachau stand. Der Spruc hstammt von Cäsar aus dem römischen Reich, und hat eine ganz andere Bedeutung, als alle glauben. Ich interpretiere ihn im Zusammenhang mit dem NS viel zynischer. Denn, Jedem das seine? Das passt nicht in diesem Regime, schon gar nicht im KZ. Und das sehe ich als Provokationd er Nazis den Jden gegenpber oder Kommunisten wie auch immer. Denn wenn es ihnen danach ging, hätten die Kommunsiten tun können was sie wollen, aber nein nur den Nazis jedem das Seine.

    Kommentar von corona407 corona407corona407

    sehr gutes Beispiel, der Spruch "Jedem das seine" ist schon eher auf dem "zynismus-niveau" des NS-Regimes.. naja vielleicht kommt ja nochmal jemand der ahnung hat nachdem die meisten hier mit ihrem "mann bist du doof das is ausm KZ" durchgebrettert sind und jetzt wieder fragen aus der beziehungskiste beantworten -.-

  • 1
    Antwort von diemeggie diemeggie

    ist ein spruch aus dem dritten reich...aber ich glaube, den gab es schon vorher.

    es gab mal zeiten da gab es noch KEIN harzt4 und noch KEINE staatliche hilfe.

    in dieser zeit war es eine tatsache, dass arbeit frei machte :)

  • 1
    Antwort von Feathi Feathi

    Diesen Spruch findest du über Eingängen von KZ´s!!!

    Damit wurde sich über die Juden die sich zu TODE gearbeitet haben "lustig" gemacht, wenn du so willst.

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    ne das glaueb ich nicht, denn den Spruch gab es auch schon vorher.

    Kommentar von Dummie42 Dummie42Dummie42

    Glaub es ruhig, denn es stimmt.

    "„Arbeit macht frei“ ist der Titel eines 1873 (Vorabdruck 1872 in einer Zeitung) in Wien erstveröffentlichten Romans des deutschnationalen Autors Lorenz Diefenbach. 1922 druckte der Deutsche Schulverein Wien Beitragsmarken mit der Aufschrift Arbeit macht frei. Wie es in nationalsozialistischen Kreisen zu einer Affinität zu diesem Spruch kam, ist unbekannt, er wurde aber immer wieder in antisemitischen Kreisen verwendet."

    "In den Konzentrationslagern während der Zeit des Nationalsozialismus war die Toraufschrift eine zynische Umschreibung für den angeblichen Erziehungszweck der Lager, die in Tat und Wahrheit nach dem Prinzip der Vernichtung durch Arbeit angelegt waren.

    Der Historiker Harold Marcuse führt die Verwendung als KZ-Motto auf Theodor Eicke, den ersten SS-Kommandanten des KZ Dachau, zurück.

    Zusätzlich zur Toraufschrift wurde in einigen Konzentrationslagern, beispielsweise auf dem Wirtschaftsgebäude des KZ Dachau, sowie in Sachsenhausen und Neuengamme, gut sichtbar die folgende, von Heinrich Himmler stammende Parole angebracht: Es gibt einen Weg zur Freiheit. Seine Meilensteine heißen: Gehorsam, Fleiß, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterland!"

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitmachtfrei

    Kommentar von corona407 corona407corona407

    dieser Kommentar ist die hilfreichste Antwort.

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    In einem Fall ist sie die hilfreichste Antwort, nämlich in dem, dass der Spruch NICHT aus dem NS Regime als ursprung stand, aber die eigentliche Bedeutung weiß ich immer noch nicht :( Trotzdem Dummie42, bekomsmt du ein Kompliment.

    Kommentar von Dummie42 Dummie42Dummie42

    Jedenfalls kommt der Spruch garantiert nicht aus dem alten Rom, wie irgendein Schlaumeier hier schon angebracht hat, denn einen Arbeitsethos hat es bis ins Mittelalter hinein nicht gegeben.

    Arbeit war entweder was für die Sklaven oder die Unterschicht oder beide oder in der katholischen Kirche eine Art Mühsal oder Strafe.

    Erst mit dem Protestantismus änderte sich der Blick auf die Arbeit langsam und mit der Entwicklung des Kapitalismus stieg ihr Ansehen. Lies bei Max Weber.

    Deutschnational hat schon eine Affinität zum Nationalsozialismus. Bei den Deutschnationalen gab es auch die Bestrebung alles undeutsche ausmerzen zu wollen. Die Deutschnationalen gingen später in der NSDAP auf.

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    Antwort von LilithSH LilithSH

    Fahr mal nach Auschwitz-Birkenau, wo der Spruch über dem Lagertor hängt. Da wird dir der Sinn klar.

    Eine völlig instinktlose Frage.

    Kommentar von Henningway HenningwayHenningway

    Inwiefern instinktlos? Wenn man diesen Spruch nicht in Zsammenhang mit einem KZ sieht, ist eine Interpretation nicht ohne weiteres möglich. UNd wer sagt, daß der Fragesteller von der Verwendung im KZ wusste?!

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Davon weiß ich natürlich, nur weiß ich auch, dass es den Spruch schon vorher gab, und deswegen möchte ich das wissen. Im Zusammenhang mit den Kz´s kann ich nur eine Sache darin interpretieren, aber das hiflt mir auch nicht weiter...

    Kommentar von LonoMisa LonoMisaLonoMisa

    Er schreibt doch:"Ich bin ja nicht blöd, den Spruch agb es schon vorm Nationalsozialismus." Ross und Reiter kann er nicht nennen, meint aber, er sei nicht blöd!

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    „Arbeit macht frei“ ist der Titel eines 1873 (Vorabdruck 1872 in einer Zeitung) in Wien erstveröffentlichten Romans des deutschnationalen Autors Lorenz Diefenbach.

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    Jetzt denkt doch nicht imemr direkt an das NS-Regime, den Spruch gab es schon vorher so weit ich weiß, und der muss ja wohl irgendeinen Sinn ahben ...

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    Antwort von LonoMisa LonoMisa

    Eine Verhohnung der KZ-Gefangenen durch die Nazis im "3. Reich"!

  • 1
    Antwort von Eloder Eloder

    Es stand unter anderem über dem Eingangstor vom Vernichtungslager

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    Antwort von Taiki Taiki

    Das istn Hit.ler spruch, ich glaube der soll juden motivieren das sie arbeiten und dann freikommen oder so..kenn mich da nicht so genau aus.

    Kommentar von Tiger95 Tiger95Tiger95

    ich kenn den spruch wo anders her._.

    Kommentar von Taiki TaikiTaiki

    Wo gabs den denn noch? :o

    Kommentar von Leviathan94 Leviathan94Leviathan94

    „Arbeit macht frei“ ist der Titel eines 1873 (Vorabdruck 1872 in einer Zeitung) in Wien erstveröffentlichten Romans des deutschnationalen Autors Lorenz Diefenbach.

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