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Arbeit innerhalb der Familie umsonst?

Frage von heather85 heather85

Hi zusammen!

Meine Schwiegereltern haben seit einigen Wochen einen Getränkehandel. Mein Mann hilft ab und zu ohne was dafür zu bekommen. Jetz wollen sie mich nachm Mutterschutz einlernen, so dass sie sich zwei Tage in der Woche nehmen können. Heut Abend bei einem Telefonat mit meinem Mann hat meine Schwiegermutter gemeint sie möchte nur jemand aus der Familie einstellen, weil sie für diese Arbeitskraft nichts bezahlen müßten (ist nicht die genaue Formulierung, hab leider nicht mitgehört). Ich habe eigentlich nur zugesagt für die zu arbeiten weil ich logischerweise mit einem kleinen Verdienst gerechnet hab. Findet ihr das in Ordnung?

Würde mich über eure meinung freuen!

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Antworten (10)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von elizza elizza

    Nein, ich finde das auch nicht in Ordnung, Deine Schwiegermutter profitiert ja dadurch von Dir, also lass Dich unbedingt bezahlen, denn, wenn Du mit zwei Tagen pro Woche anfängst und das geschäft läuft gut, dann erwartet man von Dir, dass Du noch mehr mithilfst. Ich spreche aus Erfahrung, denn wenn Du krank werden solltest und Du nicht mehr arbeiten kannst aus irgendwelchen Gründen, kannst Du selber sehen wovon Du lebst, dann geben Dir Deine Schwiegereltern bestimmt auch nichts, Deshalb mein Rat: Lass Dich nicht ausnützen!!!

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    Antwort von ichhalt85 ichhalt85

    Wenns mal "brennt" find ichs OK auch ohne Bezahlung mal auszuhelfen. Aber nicht regelmäßig. Such dir lieber einen bezahlten Job und sag ihnen, dass du lieber für Geld arbeitest als für ein einfaches Dankeschön.

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    Antwort von Denise180685 Denise180685

    finde ich zum mal aushelfen ok aber 2 tage die woche ist nicht ok Wenn Familienangehörige im Haushalt oder im Geschäft (mit)anpackten, seien sie damit nicht automatisch Arbeitnehmer, stellte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz fest (7 Sa 1390/01). Freilich gebe es auch Arbeitsverträge unter Familienangehörigen. Im konkreten Fall handle es sich ohne jeden Zweifel um ein Arbeitsverhältnis, denn die Ehefrau habe mit einer 40-Stunden-Woche mehr als eine Stammarbeitskraft ersetzt. Daher könne sie auch ein Entgelt verlangen, das ihr unabhängig vom gegenseitigen Familienunterhalt zur freien Verfügung stehe. Dass die Frau die Lebenshaltungskosten der Familie vom gemeinsamen Konto bestritten habe, sei selbstverständlich und habe nichts mit dem Arbeitsentgelt zu tun.

    Vergeblich versuchte der knauserige Ehemann, sich vor der Nachzahlung zu drücken. Er behauptete sogar, es habe sich um ein Scheinarbeitsverhältnis gehandelt, was man schon an dem niedrigen Lohn von 1.000 Mark merke. Das war allerdings ein Eigentor. Dass diese Vergütung zur Arbeitszeit von 40 Stunden in einem krassen Missverhältnis stehe, sei wohl wahr, bemerkten die Richter. Daraus folge aber höchstens, dass die Vereinbarung mit seiner Frau sittenwidrig gewesen sei und ihr eigentlich viel mehr Geld zustehe. Er könne froh sein, wenn sie sich mit der Nachzahlung des vereinbarten Lohns begnüge.

    Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 28. Januar 2002 - 7 Sa 1390/01 http://www.finanztip.de/recht/arbeitsrecht/as-002-0265.htm

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    Antwort von Atze2812 Atze2812

    Wenn man mal aushilft find ichs vollkommen ok wenn man das ohne bezahlung macht aber wenn das wirklich regelmäßig wird dann geht das gar nicht!Ihr habt ja auch ne eigen Familie die ihr ernähren müßt!Ich bin auch bei meinen Eltern angestellt bekomme aber auch mein ganz normales Gehalt!Ist aber trotzdem ganz locker,das ich auch mal länger bleib oder Samstags aushelfeda verlang ich dann natürlich auch kein Geld!Aber generell würd ich das als einen Versuch des ausnutzen bezeichnen wenn du da regelmäßig umsonst arbeiten sollst!

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    Antwort von TanteBertha TanteBertha

    Nein, Arbeit sollte bezahlt werden. Es handelt sich hier ja nicht um kleine Hilfsleistungen innerhalb der Familie sondern um "richtige" Arbeit.

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    Antwort von blumenfrau blumenfrau

    Nein, das finde ich nicht okay! Wenn Not im Getränkehandel ist: okay, aber nicht als Dauerlösung...Deine Schwiegereltern profitieren schließlich von deiner Arbeit...

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    Antwort von Sieslack Sieslack

    Du meinst sicherlich kostenlos - umsonst waere vergeblich ! Wenns brennt oder sinn macht - warum nicht. Aber der nicht mal der Tod ist kostenlos - er kostet Dein Leben.

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    Antwort von lenticularis lenticularis

    ich finde das überhaupt nicht ok, denn deine schwiegereltern verdienen ja dann durch deine arbeit geld! wo ist da die fairness?

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    Antwort von Bowlinghexe Bowlinghexe

    nein in familie sollte wie bei freunden eine hand die andere waschen und zwei das gesicht heißt kein stundenlohn ausmachen aber getränke für zuhause umsonst und hier und da mal ein schein ihr müßt ja auch leben zum anfang gibts halt weniger weil der laden muß ja erst mal laufen aber wenn er läuft sollte da schon eine zuwendung kommen

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    Antwort von romeo27 romeo27

    ja klar ist das richtig, du hast sicher andere Hobbies !

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