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Apropos Finanzkrise

Frage von Schnuffduff Schnuffduff

Wer weiß eine ernsthafte Antwort?

Der Staat sagt, er leihe den Banken Geld, doch eigentlich hat er es doch gar nicht.

Ist schon klar, er finanziert es durch Kredite.

Wo holt der Staat sich diese Kredite?

Sind es genau die Banken die dem Staat die Kredite geben die vom Staat Kredite erhalten? Wenn es so ist, wer profitiert dann von der KreditHinundHerSchieberei (kassiert Zinsen)?

Oder gibt es immer noch Banken die viel Geld haben und dem Staat diese Kredite geben können?

Wenn Ja dann könnten doch die "reichen Banken" den "armen Banken" das Geld leihen damit die noch armen Banken den "armen Staat" unterstützen kann, damit der arme Staat sich nicht noch mehr in unermessliche Schulden stürzt.

Falls es hier wirklich jemand weiß: Welcher Personenkreis macht hier den größten Reibach seines Lebens??

Mit einem lieben etwas verwirrtem Gruß ;)

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Antworten (8)

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    Antwort von Farmgirl Farmgirl

    ein teufelskreis

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    Antwort von Inside Inside

    Warum gibt es Finanzkrisen, wieso kommen sie alle 10 Jahre wieder, wieso muss sich der Staat so enorm verschulden, wie unser (Zentral-)Bankensystem funktioniert und wieso nur mehr 10 % echtes Geld im Umlauf ist.

    BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin.

    Einfach auf Videos klicken und anschauen, ist ein einfacher und aufschlussreicher Vortrag:

    www.berndsenf.de

  • 0
    Antwort von Wissenmoechter Wissenmoechter

    Das Problem ist ganz einfach: es ist der Zins. Zinsen bedeuten Geldvermehrung aus sich selbst, EXPONENTIELL! Den Zins zahlt immer der der am wenigsten hat, da er keine Ersparnisse hat die mehr Rendite bringen als man über den Umweg des Konsums an Zinsen mitbezahlen muß. Der Klischee-Spruch daß "die Reichen immer reicher werden" usw. meint diesen Zustand. Weil jeder mit allem was er kauft/bezahlt die Zinsen mitbezahlt für die Kredite des Herstellers/Anbieters der gekauften Ware/Dienstleistung. Bei allen Leuten mit unter 100.000 Euro Vermögen bremsen Erträge aus angelegtem Geld lediglich den Verfall des Vermögens, aber sie machen unterm Strich keinen Gewinn! Es schmilzt einfach langsam dahin, weil Geld keine Sachwert ist!

    So ziemlich jeder Staat ist exorbitant Verschuldet und kann das nie zurückzahlen, das ist rechnerisch völlig unmöglich und auch nicht eingeplant, es ist ein System das immer weiter laufen muß um zu existieren.

    Laß dir mal folgenden Satz auf der Zunge zergehen (als ultimative Konsequenz des aktuellen Zins-Geldsystems): "Gib mir die Welt, PLUS 5 Prozent!"

    (da müssen wir wohl ein Stück Mond dazutun, hä?)

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    Antwort von Obelhicks Obelhicks

    es gibt halt geld das es garnicht gibt.

    will sagen: besteht die sicherheit, dann bekommen banken und länder geld. das kann von der bundesbank sein (die auch den leitzins herausgibt) oder von einem währungfond.

    wenn man es genau nimmt, hat es das geld nie gegeben, mit dem die betrügerisch aufgelegten kreditfonds gekauft wurden.

    meines erachtens ist es allein ein problem des alten US-präsidenten. um seinen krieg in gang halten zu können mußte die wirtschaft laufen. sonst wären die bürger unzufrieden gewesen. keine bank wäre ohne entsprechende absicherung so verschwenderisch mit dem geld umgegangen wie es in den USA passierte. nun trägt die ganze welt die finanzlast für das wohlbefinden dieses landes während des nahostkrieges.

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    Antwort von Drachenbaum Drachenbaum

    Im Ausland??

    Aber wohl eher von den eigenen Bürgern.

    Darum geht die Nullverschuldung im Endeffekt nicht auf: Wenn der Staat keine Schulden mehr macht, fängt er automatisch an, Kredite zurück zu bezahlen. Wohin auf einmal mit dem vielen Geld?

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    Antwort von wfwbinder wfwbinder

    Ca. 90 % der Bankhilfen sind kein Cash, sondern bürgschaften da wird also kein Geld bewegt.

    Bei dem Geld was ausgezahlt wird kommt es (richtig) aus rediten.

    Die größten Kreditgeber des Bundes sind die Bürger, die die Bundesschatzbriefe kaufen.

    Deshalb wird ja auch das Geld von dem es immer eißt, dass es die kommenden Generationen zurück zahlen müssen, eben genau an diese Generation gehen, weil die die Bundesschatzbriefe erben.

    Kommentar von Schnuffduff SchnuffduffSchnuffduff

    NOCH sind es nur Bürgschaften...

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    Antwort von Niklaus Niklaus

    Er holt sich das Geld von den Bundesbürgern. Besser gesagt von denen die Steuern zahlen. Und durch die Ausgabe von Bundeswertpapieren.

    Kommentar von Schnuffduff SchnuffduffSchnuffduff

    Also von dem arbeitenden Volk? Dann können doch eigentlich alle die keine Arbeit haben, einen kleinen Moment froh sein, dass sie die Bonis für die Manager nicht mitfinanzieren müssen?

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    Antwort von Wuhki Wuhki

    sagt dir der Name "Deutsche Bundesbank" etwas?

    Kommentar von Schnuffduff SchnuffduffSchnuffduff

    Du meinst, dass die Deutsche Bundesbank dem Staat das Geld leiht welches der Staat dann wiederum den armen Banken leiht? Dann könnte ja die gute Bundesbank dem Staat Kredite geben, die der Staat nich zurück zahlen bräuchte weil die Bundesbank ja dem Staat gehört...oder wie jetzt?

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