Frage von hannibaLecter, 90

Aprikosenkerne gegen krebs... Erfahrungen?

Hat jemand Erfahrungen mit aprikosenkernen gegen krebs? Hab positive berichte gelesen aber auch scheinbar negative studien da es zu einer blausäurevergiftung kommen kann. Es ist sehr wichtig da eine mir sehr wichtige person an krebs leidet. Sie macht zur zeit auch eine chemo, obwohl ich es nur geldmacherei für die pharmaidustrie, da nur lebende Patienten eine teure chemo zahlen. Das ist aber auch unwichtig momentan hat jemand Erfahrungen aus der familie/umfeld damit gemacht und wäre bereit davon zu berichten? Und wieviele kerne man am tag essen sollte (hab oft ca 30 Stück gelesen). Bitte es ist sehr wichtig und ich wäre euch unendlich dankbar.

Antwort
von kugel, 29

Lass den Schrott mit derartiger Quaksalberei!

Falls Du mit Deiner Behauptung:

...obwohl ich es nur geldmacherei für die pharmaidustrie

Auf diesen ach so tollen Rassisten Dr. Geerd Hamer anspielst - ach, ich vergaß, eben selbigen wurde ja die Appropation verboten! - dann sei Dir bewußt, dass dieser Typ ein hochgradig Rechtsradikaler ist! Weder zum Wohle der Menschheit noch der Gesundheit - ihm geht es NUR um sein braunes Gedankengut, dass alle Onkologen Juden seien, die ihre Medikamente (also Chemo) an den Ungläubigen testen und selbst nie eine Chemo nehmen würden.

Interessant auch hier: http://www.mdr.de/fakt/alternativmedizin112.html

Wenn Du Deinem/r Bekannte/n helfen willst, dann steh ihr in dieser schweren Zeit bei. Mehr kannst Du nicht tun und nein Aprikosenkerne helfen nicht gegen Krebs - es sei denn Du willst Dich über kurz oder lang mit Blausäure vergiften...

Ich hatte Krebs und ja, ich hatte auch Chemo und jupeidie! Ich lebe noch. Und ja, es gab auch Leute aus dem so grünalternativen Lager, die mir um die Ohren hauten, ich hätte keine Krebs gehabt - weil eine Chemo einen umbringt bzw. den Krebs nicht heilt.

Ähm.... Nee, die Chemo hat mich nicht umgebracht aber ich bin der felsenfesten Meinung, dass sie die Zellen, die evtl. noch vorhanden waren, platt gemacht hat. Und ja, dass einem bei einer Chemo die Haare ausgehen ist auch ein sehr logisch erklärbares Symptom und hat mit "Teufelszeug" nichts zu tun. Nein, auch keine Geldmacherei für Perückenhersteller.

Du kannst - und das heißen mittlerweile die ach so bösen chemieorientieten Onkologen für gut - wenn sich Dein Bekannter von einem Heilpraktiker unterstützen läßt. Sei es um die Psyche etwas zu stabilisieren, die Übelkeit (so man hat) zu lindern oder Mittel, die die Schleimhäute etwas schützen. Hier kann man durchaus auf viele Mittel aus der Natur zurückgreifen.

Aber mit Aprikosenkernen und der Behauptung, du müßtest nur die psychischen Blockaden lösen, wirst Du den Krebs nicht bekämpfen.


Antwort
von gschyd, 34

Es gibt weder den Grund Krebs zu bekommen noch das Wundermittel gegen Krebs ...

Krebs entsteht weil die Natur (leider) nicht alle Fehler - die sie selber verursacht - trotz ausgeklügelter Sicherheitsmassnahmen auch wieder reparieren kann. (In den aller-, allermeisten Fällen geht das ja auch gut - denn beim Menschen finden pro Tag bei ca. 10 hoch 11 resp. pro Sekunde ca 10'000'000 Zellteilungen statt)

Wenn aber bei einer Zellteilung

  • ein Kopierschaden entsteht
  • beide Sicherheitsmassnahmen (Zelltod & Abwehrzellen) die schadhafte Zelle nicht erfolgreich beseitigen können
  • und der gutartige Tumor zu einem bösartigen heranwächst,
  • (erst) dann ist es Krebs.

Dieser Kopierschaden kann überall im Körper vorkommen - und es interessiert die Zellen herzlich wenig ob die Energie die sie bei der Zellteilung resp. dem anschliessenden übermässigen Wachstum nutzen durch Obst, Gemüse, Fleisch etc kommt.

Etwas ausführlicher (aber noch immer auf einer Seite zusammengefasst) - http://www.helsana.ch/docs/krebs.pdf

Es wird immens viel Forschung betrieben und beinahe täglich gibt es neue Erkenntnisse. Die Schulmedizin hat sich in den letzten 20-30 Jahren signifikant gewandelt - verwendet bei einer Chemotherapie zB Cytostatika aus verschiedenen Generationen (zB aus 70er, 90er und 2010er) - und heute werden ja nach Krebsart aber auch individuellem Krebsstatus des/der Betroffenen unterschiedliche Therapien angewandt.

Für sehr viele Onkologen sind heute auch ergänzende, naturheilkundliche Methoden (Misteltherapie, Homöopathie, Anthroposophie, Phytopharmacie, Mikronährstoffen, chin. Medizin und weitere) = Komplementärmedizin selbstverständlich.

Denn bei jeder Krebstherapie ist das Wohlbefinden des Betroffenen sehr wichtig - und was ihm hilft (und dabei nicht schadet) ist gut! Und wenn es 10 Äpfel am Tag sind oder 100g Blaubeeren (überspitzt gesagt).

Ich bitte Dich Deine Freundin auf ihrem Weg vorbehaltlos zu unterstützen - denn es ist ihre Entscheidung!

Du kannst Dich auch über komplementäre = ergänzende Therapien informieren und sie ihr vorschlagen - dränge sie jedoch nicht.
(Und bitte lass Dich nicht auf alternative, die Schulmedizin "verteufelnde" Methoden ein - damit hilfst Du Deiner Freundin in dieser schwierigen Zeit nicht im geringsten)

Ich wünsche der/dem Betroffenen viel Kraft und Energie - wie auch Dir und Gelassenheit :)

Antwort
von Dickerchen123, 16

Hallo

Gerade bei Aprikosenkernen wird viel gestritten. Mein Bruder hat sie genommen - leider vergeblich.

Ich habe während meiner 3 akuten Krebserkrankungen und - Therapien unterstützend zur herkömmlichen Therapie (CHemo, Interferon, Herceptin, Bestrahlung) "biologische Krebsabwehr" betrieben.

schau mal da rein, wenn es für dich interessant ist

http://www.biokrebs.de/

ist in der Uniklinik Heidelberg angesiedelt und bietet dazu viel Informationen.

Meine Freundin hat herkömmliche Therapien abgelehnt und nur auf biologische Krebsabwehr gesetzt - leider auch verstorben.

Ich habe Beides gemacht  - ich lebe noch.

Woran es letztlich bei allen genannten Personen lag, dass die einen verstorben und ich überlebt habe, wer weiß das schon.

Ich selber würde niemals auf herkömmliche Therapien verzichten solange die Aussichten auf Stillstand oder deutlich höhere Lebenserwartung gegeben sind. Unterstützend aber wohl auch immer biologisch.

Du kannst die dir so wichtige Person aber auch anderweitig unterstützen. Rede mit ihr, schweige mit ihr, weine mit ihr. Gehe mit zu Untersuchungen, Therapien. Unternehme schöne Dinge mit ihr, helfe ihr bei alltäglichen Dingen, die unter der Behandlung schwierig werden können. Aber alles mit dem Einverständnis - nie aufdringlich sein.

Alles Gute

LG

Antwort
von jogibaer, 14

Das mit der Blausäure Vergiftung ist eine Falsch Meldung. Nur in den Krebszellen entsteht Blausäure. Somit wird die Krebs Zelle absterben. Die Natur macht das im Grunde genau so.

Das Vitamin B 17 ist auch in anderen Nahrungsmitteln drin. Stell dir mal vor, dass dort wo Kleine Kinder geboren werden (in der Gebärmutter) auch zuerst solche Wucher Zellen gebildet werden. Wenn alles gut läuft wird der Körper diese Wucher Zellen dann wieder beseitigen. Und das geht nur mit Vitamin B 17.

In unserer Nahrung ist viel zu wenig von den wichtigen Stoffen drin, darum kann eine Unterversorgung entstehen. Die Aprikosen Kerne sind eine gute Vorsorge für gesunde Menschen.

Bei Krebs Patienten helfen die Kerne nicht mehr. Da muss das Vitamin B 17 stark konzentriert gespritzt werden um noch Erfolg zu haben. Soviele Kerne kannst du nicht essen. Vitamin B 17 gibt es flüssig und das belastet die Verdauung nicht.


Antwort
von Belladonna1971, 22

https://www.3e-zentrum.de/krebstherapie/

Vielleicht finden Sie hier Inofmrationen. Will die betroffene Person eigentlich all die Infos? Würde es sie durcheinanderbringen oder womöglich ein "schlechtes Gewissen", weil sie sich ja für den konventionellen Weg entschieden hat?

Ich für meinen Teil, glaube ja auch, dass der Glaube an der Medizin wichtig ist. Und darum würde ich einen Menschen nicht verunsichern wollen sondern immer seinen eingeschlagenen Weg mit all meinen Mitteln unterstützen.

Alles Gute!

Antwort
von Jacek Wojcik, 16

ich bin an Krebs erkrankt und als Metastasen festgestellt wurden, habe ich die bitteren Aprikosenkerne ausprobiert.
Ich habe täglich zwischen 70 und 80  Stück gegessen.
Pro Stunde sind maximal 5 bis 6 erlaubt (bei gesunder Leber).

Nach ca. 2 Monaten habe ich damit aufgehört

Meine Metastasen sind nicht kleiner geworden, ich habe keine positive Auswirkung auf meine Krebserkrankung festgestellt.

Die negative Erfahrung war, dass mein Körpergeruh und Geruh aus  meinem Mund waren für meine Frau und andere Mitmenschen sehr, sehr unangenehm. Die Menschen haben sich in der Entfernung von 1,5 Meter von mir fern gehalten.

Von mir gesammelte Informationen habe ich hier beschrieben:
http://krebs-tumoren.de/behandlung-therapie/vitamin-b17/

.

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 27

Bitte lass die Finger von solchem Unsinn. Krebs ist eine komplexe Krankheit. Einfach ein paar Aprikosenkerne (oder Mistelzweige oder was weiß ich) essen und dann ist der Krebs weg: Das funktioniert nicht.

Für gute und wissenschaftlich korrekte Informationen zu Krebs kann ich dir die Seite des Deutschen Krebsforschungszentrums empfehlen: www.krebsinformationsdienst.de

Du kannst auch dort anrufen. Die Mitarbeiter sind immer auf dem neuesten Stand.

Antwort
von Blogger78, 46

Da zu diesem Thema viel zu wenig (nicht von der Pharmaindustrie finanzierte) Aufklärung besteht, beweifle ich, dass du hier eine Antwort finden wirst.

Fakt ist, dass das entgegenwirken der über süßsten Lebensmittel zum Beispiel auch der gekünstelt süßen Früchte, die eigentlich bitte sein sollten, ein längerer Prozess ist.

Da die Chemotherapie zellzerstörung wirkt, ist es für derartige Sachen zu spät.

Antwort
von NadimFalastin, 47

Zu Aprikosenkernen selber kann ich dir nix sagen. Aber wenn du alternative Methoden zur Krebsbehandlung suchst, dann kann ich dir eine sehr gute Seite empfehlen. Allerdings sag ich dazu, wenn du darüber mit andern sprichst, dann erntest du oft vorurteile. Die meisten Leute vertrauen der schulmedizin und in dem fall der Chemotherapie zu 100%. Die sollte man aber nicht tun.

Die Seite ist leider auf englisch. Ich hoffe du kommst damit klar. Gib mal cancer in die suchfunktion ein... und dann lies ein bißchen, wirklich ernsthaft mal lesen. Vll findest du ja ein paar hilfreiche Dinge LG

http://www.naturalnews.com/

Kommentar von hannibaLecter ,

was die anderen denken ist mir in dem egal, ich will nur das die person gesund wird. danke für den link, deine zeit und deine hilfe ich hoffe ich finde was...:)

Kommentar von NadimFalastin ,

gerne!

Antwort
von kami1a, 33

Das ist an der Schulmedizin vorbei da ist Chemo wenn nötig immer noch besser

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von grisu2101, 34

Ach wenn es nur so einfach wäre.... Ich glaube da nicht so dran.

Antwort
von grubenschmalz, 39

Gefährlicher Unfug!

Sie macht zur zeit auch eine chemo, obwohl ich es nur geldmacherei für die pharmaidustrie, da nur lebende Patienten eine teure chemo zahlen

Wo hast du den Unfug her?

Kommentar von NadimFalastin ,

Chemo ist nicht alles. Die Pharmaindustrie hat da mächtig ihre dreckigen hände im Spiel, das stimmt schon.

Kommentar von grubenschmalz ,

Schwachsinn

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