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Apotheker überflüssig?

Frage von ultro ultro

Wofür werden heute noch Apotheker benötigt? Alles was sie tun entspricht einer Tätigkeit eines Verkäufers im Einzelhandel.

Rezept entgegennehmen, Schublade auf, Schublande zu, "Danke und auf Wiedersehen"

Was die Beratung angeht, machen die bei Fragen zu rezeptpflichtigen Medikamenten auch nichts anderes, als in der Packungsbeilage nachzuschauen. Selbst, wenn es nur um Fragen, der richtigen Einnahme geht - mit Wasser, ohne Wasser? Bei der Fülle an Medikamenten heutzutage, ist auch garnichts anderes möglich.

Der Arzt ist derjenige, der das Medikament verschreibt, der weiss warum es indiziert ist und der die Verantwortung trägt.

Ich habe mal in der Bahn die Unterhaltung eines Pharmaziestudenten mitangehörte, der meinte, dass die größte Verantwortung sei, nicht das falsche Medikament herauszugeben.

Dies sind alles Tätigkeiten, die eine angelernte Fachkraft genauso erledigen kann.

Und um in Sachen Aspirin oder Imdium Akkut zu beraten muss man ich studiert haben.

Hinzu kommt, dass gefühlt Apotheken der am häufigst vertretende Einzelhandelszweig in den Fußgängerzonen sind. Bei meinen Eltern waren es eine Zeitlang 6 auf 600 Metern.

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Antworten (8)

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    Antwort von TomRichter TomRichter

     

    Schön für Dich, wenn Dein Arzt sich die Zeit nimmt, Dich über die Risiken aufzuklären.

    Aber die Mehrzahl der Patienten, sowohl nach Anzahl als auch nach Umsatz, ist nicht privat versichert und wird vom Arzt nicht aufgeklärt, sondern mit einem Rezept zur Apotheke geschickt. Deshalb hat der Gesetzgeber auch dem Apotheker aufgetragen, zu prüfen, ob sich die diversen verordneten Medikamente miteinander vertragen.

    Wusstest Du eigentlich, das der Apotheker bei Kassenpatienten *nicht* das vom Arzt verordnete Medikament abgeben darf, wenn es auch ein billigeres mit ähnlicher Wirkung gibt?

    Denkst Du auch an die Patienten, die nicht stundenlang im Wartezimmer sitzen wollen wegen einer in ihren Augen banalen Erkrankung, und die deshalb direkt zum Apotheker gehen? Spätestens hier hilft auch eine PTA-Ausbildung samt gutem Computerprogramm nicht mehr weiter, sondern nur ein studierter Apotheker.

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    Antwort von Undsonstso Undsonstso

    bei einer solcher argumentation kannst du auch das wort apotheker gegen ein beliebiges anderes ersetzen...

    im übrigen misst die apotheke auch blutzucker, blutdruck o.ä. , will sagen, da bräuchten wir so machen arzt oder seine sprechstundenhilfe dann eigentlich auch nicht mehr....

    Kommentar von ultro ultro

    Wenn du mal genau liest, wirst du sehen, dass die Fragen lautet, wofür Aptheker benötigt werden, und nicht Apotheken.

    Außerdem sind die genannten Tätigkeiten auch von PTA durchführbar, werden sie wahrscheinlich auch.

    Kommentar von Undsonstso UndsonstsoUndsonstso

    vermutlich kommt es auf die grösse der apotheke an / auf die zusammensetzung des personals, ob auch der chef selber mal werte misst.

    der apotheker hat den sinn, dass nicht jeder wurstfachverkäufer sich befleissigt fühlt, eine apotheke unter seinen gesichtspunkten zu eröffnen und zu führen...

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    Antwort von jens79 jens79

    Das Fachwissen und die Erfahrung sind aber für eine ordentliche Beratung nicht zu ersetzten und auf Wechselwirkungen hinzuweisen.

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    Antwort von jimbo82 jimbo82

    Um in einer APotheke arbeiten zu müssem muss man nicht studieren sondern eine Ausbildung abschießen. PTA Es gibt noch weitere Medis als Aspirin usw. Die Inhaltsstoffe müssen auch bekannt sein. Du siehst es alles viel zu einfach

    Kommentar von ultro ultro

    In der Frage steht angelernte FACHKRAFT und nicht ungelernte Hilfskraft.

    Kommentar von jimbo82 jimbo82jimbo82

    eine gelernte Fachkraft ist doch PTA. Wo liegt das Problem? Beschäftige dich mit anderen Sachen..

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    PTA's dürfen nur unter der Fachaufsicht eines Apothekers arbeiten.

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    Antwort von Sumselbiene Sumselbiene

    Rat suchst du ja mit deiner Frage nicht, oder?

    Ich weiß ja nicht, in welchen Apotheken du so warst, aber in meiner wurde ich immer gut beraten und die haben auch ein enormes Fachwissen und müssen nicht erst in die Packungsbeilage schauen.

    Lass ihnen doch ihren Job!

     

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    Antwort von Odysseus247 Odysseus247

    So einfach ist das nicht. Lass dich nicht von Sprüchen von Studenten beeindrucken - das sind Sprüche von Fachleuten für Fachleute.

    Nebenbei: Darf ich dir ein paar Valiums verkaufen? Machen auch garantiert nicht so schnell abhängig^^

    Kommentar von ultro ultro

    Valium ist ein rezeptpflichtiges Medikament. Ich verstehe nicht worauf du damit hinaus willst. Über die Notwendigkeit entscheidet der Behandelnde Arzt und dieser hat auch über Risiken aufzuklären.

    Kommentar von Odysseus247 Odysseus247Odysseus247

    Hör mal: Wenn ich hier verkaufen darf, was ich will: Welche Pillchen hättest du gerne? Die Roten? Die Blauen? Die Grünen? Naturheilkunde?^^

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    Antwort von djdeela djdeela

    Und wo ist das Problem an der Sache? Es gibt sie halt und das ist auch ok so.

    Ich würde keine Medikamente einer Hartz-4-hallo-ich-bin-jetzt-Verkäuferin annehmen.

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    Antwort von baecker89 baecker89

    Ich weiß zwar nicht, was du nun genau wissen möchtest, aber ich gebe dir vollkommen recht =).

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