Frage von konGrom, 90

AOK Versicherung / Rechnung?

Hallo ich habe zwei Kollegen, die ein Problem mit der AOK haben. Einer bekam eine Rechnung 5.500 Euro, weil er 3 1/2 Jahre nichts gezahlt hatte... Er hat jetzt eine Behinderten Rente... Während seiner Ausbildung als Gerüstbauer stürzte er von 12 Metern Höhe und wurde Querschnitt gelähmt.

Der andere war für ein Jahr aus Familiären Hintergrund im Ausland und in diesem Zeitraum auch nicht die Versicherung bezahlt. Aber die AOK verlangt von ihm für diesen Zeitraum genau die selbe Summe von 5.500euro...

Da stimmt doch was nicht.... Oder?

Antwort
von kevin1905, 40

Alles korrekt.

Niemand hat das Recht keine Krankenversicherung zu haben. Wenn keine Pflichtversicherung vorliegt und man nicht familienversichert werden kann, dann wird man freiwilliges Mitglied und damit Beitragsschuldner.

Wer im Ausland lebt und seinen Wohnsitz hier nicht abmeldet und dies der Kasse anzeigt, hat das gleiche Problem.

Der Betrag ist echt human, scheint ohne Säumniszuschläge und Zinsen gerechnet worden zu sein. Auch ist nicht von Einkommen nach Beitragsbemessungsgrenze ausgegangen worden, sonst wäre die Summe ungleich höher.

Antwort
von newcomer, 40

Wurde die AOK von Anfang an z.B. der Auslandsreise in Kenntniss gesetzt oder gehofft dass die das nicht merken ?

Kommentar von konGrom ,

So viel ich weiß musste er für die Reise eine weitere Versicherung abschließen

Kommentar von newcomer ,

wenn er eine weitere Versicherung z.B. Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hatte und da die Beiträge beglichen sollte er die AOK darüber informieren

Kommentar von konGrom ,

Mich interessiert nur die Frage : wie es sein kann das der andere nach 3 1/2 Jahren 5.500 Euro bezahlen muss und der andere nach einem Jahr genau die selbe Summe...

Antwort
von Jewiberg, 43

Deine Freunde sollten schnell handeln und sich mit der KK in Verbindung setzen. Die KK vollstrecken offene Forderungen sehr schnell. Dagegen sind Finanzämter lahm. Auch kommen die sehr schnell mit der Aufforderung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung. Wenn keine gütliche Einigung möglich ist, sollte ein Fachanwalt für Sozialrecht herrangezogen werden.

Antwort
von Apolon, 31

 Hallo ich habe zwei Kollegen, die ein Problem mit der AOK haben. Einer bekam eine Rechnung 5.500 Euro, weil er 3 1/2 Jahre nichts gezahlt hatte... Er hat jetzt eine Behinderten Rente... Während seiner Ausbildung als Gerüstbauer stürzte er von 12 Metern Höhe und wurde Querschnitt gelähmt.

Ein viel größeres Problem hätte er doch gehabt, wenn die AOK die Leistung für seine Behandlung verweigert hätte, bzw. für die Zukunft verweigern würde.

Man kann nicht auf der einen Seite erwarten, dass eine Krankenkasse alle Behandlungskosten zahlt und auf der anderen Seite die Krankenversicherungsbeiträge nicht zahlt.

Wobei man allerdings auch beachten muss, dass jeder der in Deutschland mit Hauptwohnsitz gemeldet ist, verpflichtet ist eine Krankenversicherung zu haben und dafür auch die Beiträge zahlen muss.

 Da stimmt doch was nicht.... Oder?

Du hast völlig recht - dein Kollege hat die Krankenversicherungsbeiträge nicht gezahlt - und dies ist nicht in Ordnung.

Kommentar von konGrom ,

Wie kann man die Beiträge bezahlen, wenn man zum krüppel geworden ist und man nicht arbeiten kann?? Und warum muss der eine 5.500 Euro nach 3 1/2 Jahren bezahlen und der andere nach nur einem Jahr genau den selben Betrag...?

Kommentar von Apolon ,

Und wieso wurden die Beiträge nach dem Unfall nicht mehr bezahlt ???

Die Beiträge richten sich in der gesetzlichen Krankenversicherung nach den Einkünften und in der privaten Krankenversicherung nach dem entsprechenden Eintrittsalter, dem Tarifumfang und dem Gesundheitszustand bei Eintritt.

Und diese können unterschiedlich sein.

Und zu deinem 2 Fall - wenn er seine Wohnung in Deutschland aufgelöst hätte und sich beim Einwohnermeldeamt abgemeldet hätte. Dies dann auch noch der Krankenkasse mitgeteilt hätte, müsste er für die Zeit im Ausland in Deutschland keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

Dummheit bzw. Unwissen - schützt vor Strafe nicht !

Antwort
von Feuerhexe2015, 33

das sind doch sehr pauschale Aussagen von dir.....

Wovon hat er den zb. die 3,5 Jahre gelebt? Wieso wurde keine Lohnfortzahlung geleistet, wieso anscheinend kein Krankengeld, wieso wurde nichts von der Unfallversicherung übernommen. Wenn das so gewesen wäre, wäre er ja auch versichert gewesen.

Bei dem anderen - war der Wohnsitz in Deutschland abgebmeldet?

etc. etc.

Kommentar von konGrom ,

Ob der eine was abgemeldet hat und  von was der andere gelebt hat, geht mich nichts an... Mich interessiert nur die Frage: wie es sein kann das der eine nach 3 1/2 Jahren 5.500euro zahlen muss und der andere nach einem Jahr genau den selben Betrag....

Kommentar von NochWasFrei ,

Der Beitrag zur Krankenversicherung berechnet sich prozentual aus dem Einkommen. Wenn bei beiden unterschiedliche Einkommen zu Grunde gelegt sind ergeben sich auch unterschiedliche Beiträge und damit unterschiedliche "Schulden". Dass der Betrag bei beiden nun der selbe ist, ist sicherlich nur Zufall.

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