Frage von susanel, 100

Aok verklagen, weil sie nie zahlen wollten?

Ich konnte im Jugend/Kindesalter keine Zahnspange tragen, da die Krankenkasse meinte, dass meine Zähne nicht schief genug sind. Meine Zähne sind echt total schräg und vorne steht ein Zahn raus(er hat keinen Platz). Die Leute damals die echt gerade Zähne hatten, bekamen immer eine Zahnspange über die Versicherung, bei mir aber sei es nicht "schief" genug. Meine Zähne sind wirklich, ohne dass ich übertreibe, sehr schief. Nun frage ich mich, ob ich da rechte habe irgendwas noch einzuleiten. Ich möchte mir wenigstens den einen Zahn der ganz vorne total raussteht entfernen lassen und ein Implantat einsetzen lassen. Ich traue mich kaum zu lachen, weil es mir unangenehm ist. Kann ich darauf verlangen, dass die wenigstens einen Teil davon bezahlen sollen?

Antwort
von einfachichseinn, 14

Die Krankenkassen zahlen nur bei medizinisch notwendigen Behandlungen, nicht jene, die aus ästhetischen Gründen eingeleitet werden.

Ich hatte auch immer schön recht grade Zähne, aber einen zu kleinen Kiefer für meine Zähne oder so etwas ähnliches.

Deswegen wurde meine Behandlung bezahlt. Ich hatte übrigens trotz Header Zähne fast 4 Jahre eine Spange.

Du kannst die AOK also nicht verklagen.

Antwort
von jajajaich, 52

Hallo,

die AOK ist eine gesetzliche Krankenkasse, d.h. sie hat Richtlinien, welche sie grundsätzlich verfolgen.

Zu dem zahlt die AOK nur, sobald es nachweislich dringend notwendig ist.

Falls Du also Deinen Willen gegenüber der AOK durchsetzen möchtest, wird wohl ein Attest des behandelnden Arztes benötigt werden.

Indem sollte hervorgehen, dass sich Dein gesundheitlicher Zustand in absehbarer Zeit deutlich schlechter wird.

Zudem wäre auch noch eine Bescheinigung, dass Dich dieses Problem physisch belastet von einem entsprechenden Arzt sinnvoll.

Ansonsten sehe ich keine Möglichkeit auf einen positiven Ausgang deinerseits im Falle eines Rechtstreits.

Antwort
von Deichgoettin, 35

Die AOK und andere Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten für eine KFO- Behandlung, wenn die Korrektur medizinisch notwendig ist. Wenn die Behandlung aus  rein kosmetischen Gründen erfolgen soll, übernehmen die Krankenkassen keine Behandlungskosten.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist immer der Antrag des behandelnden Kieferorthopäden.
Eventuell hätten Deine Eltern damals Einspruch gegen den Entscheid der AOK erheben müssen. Ob das dann Erfolg gebracht hätte, kann man heute nicht mehr sagen.
Mit anderen Worten - eine Klage gegen die AOK ist völlig aussichtslos.

Was die Entfernung des Zahnes und den Ersatz durch ein Implantat angeht: Dazu habe ich in Deiner anderen Frage eine Antwort gegeben.

Antwort
von putzfee1, 55

Nein, aber du kannst die Krankenkasse wechseln. Vielleicht bezahlt ja eine andere die Zahnkorrektur.

Antwort
von Teodd, 50

Du muss zum Zahnarzt gehen, die werden dort schreiben, dass du eine Zahnspange brauchst. Du zahlst aus eigene Tasche, kannst monatlich 40 Euro zahlen. AOK zahlt sein Teil. Über 18 J wird schwierig... du muss Geld haben.

Antwort
von anaandmia, 50

Versuchen kannst du es aber ich denke nicht das du Erfolg haben wirst....

Antwort
von Maikiboy29, 19

Warum haben sich deine Eltern damals nicht darum gekümmert?

Antwort
von Oliverano, 26

Am Ende gewinnt derjenige mit dem höheren Kapital... Wenn du über ein hoches Kapital verfügst ist es ein Versuch Wert , ansonsten empfehle ich dir gar nicht erst die Zeit zu verschwenden.

Kommentar von Maikiboy29 ,

Das ist Unsinn. 

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