Frage von heilpraktikhypnBusiness Profil - Light, 27

Anzeigeerstatter zahlt plötzlich selbst den entstanden Schaden nach angeblichem Wohnungseinbruch! Wer hat das schon mal erlebt?

Zur Vorgeschichte: Ein Tag vor dem Einbruch: Ex erscheint vor meiner Tür und verlangt überfallartig die sofortige Herausgabe seines Handys, das er mir geliehen hatte. Habe vor Angst auch sofort alles aus der Hand gegeben, ohne daran zu denken mich abzumelden und die Sim herauszunehmen. 5 Minuten später habe ich ihn angerufen und gebeten, die Sim mir auszuhändigen. Angeblich auf einer 2-tägigen Geschäftsreise, wurde ich auf den folgenden Abend vertröstet. Außerdem hatte er noch wichtiges Arbeitsmaterial, welches ich herausforderte. Als ich ihn anrief, sollte die Übergabe auf der Polizeistation stattfinden. Mit meiner Mutter bin ich dort erschienen und habe nur die Sim in Empfang genommen. Von dort sind wir dann zu seiner Wohnung, um die anderen Sachen abzuholen. Einlass durch Nachbarn, an seiner Tür entdeckte ich Aufbruchspuren, sofort runter zum Nachbarn, der sogleich mit mir wieder hoch ging um sich den Schaden anzusehen. Plötzlich stand unten mein Ex (im Auto). Ich lief zu ihm und sagte ihm, dass seine Wohnung aufgebrochen worden ist. Er ist nicht drauf eingegangen, fuhr wie irre los ohne zu bemerken, dass ich von außen eingeklemmt war, irgendwann erreichte der Wagen eine hohe Geschwindigkeit und ich verlor den Halt unter den Füßen. Dadurch kam ich frei, fiel auf die Straße und mein Ex kam kurz darauf zum Stehen. Es gab eine heftige Auseinandersetzung zwischen allen 3 Beteiligten. Er rief die Polizei wegen Belästigung usw.. Als die Personalien aufgenommen worden waren, sagte ich noch vor den Beamten zu meinem Ex er solle nach oben gehen, seine Wohnung sei aufgebrochen worden. Er setzte sich ins Auto und fuhr davon. Wochen später, wir hatten wieder normalen Kontakt wurden meine Mutter und ich wegen versuchten Einbruchdiebstahl vernommen. Ich habe im Gegensatz zu meiner Mutter nicht ausgesagt, hatte jedoch ein "privates" Gespräch mit dem Beamten zwischen Vernehmungsraum und Warteraum. Er fragte mich, was ich davon halte, dass plötzlich mein Ex selbst für den Schaden aufkommen wolle. Aus der Akte weiß ich heute, dass seine Nachbarn ausgesagt haben, er wäre an beiden Tagen im Haus gewesen, sie hätten lautes Krachen und Fluchen gehört. Die Aussage aller Vernommen ergab, dass sie auch annähmen, er hätte selbst die Tür aufgebrochen. Der Beamte vermerkte unter jeder einzelnen Aussage "diese Aussage kann nicht widerlegt werden". Jetzt hat er mich angezeigt, weil ich dem Gericht gegenüber ausgesagt habe, dass er nicht nur aus Rache, sondern auch aus betrügerischer Absicht gehandelt hat durch die Anzeige.

Antwort
von grubenschmalz, 12

Was ist jetzt dein Problem? Die Polizei nimmt das nur auf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Fertig. Normalerweise hätte auch die Kripo da sein müssen. 

Antwort
von Negiz, 15

Kindergarten.

1. Hat die Polizei überhaupt nichts zu entscheiden, die können da gerne hinschreiben "Diese aussage kann nicht widerlegt werden"

Am Ende entscheidet die StA und da diese aus (studierten) Juristen besteht, wird das ganze seinen Weg zur Mülltonne nehmen und eingestellt werden.

Bitte hört auf die StA mit so einem Müll zu belasten. Genau deshalb sind die so überlastet und können sich nicht mit wichtigen fällen auseinandersetzen. Vielen dank.

Übrigens:
Was du da als "privates gespräch zwischen den beamten" bezeichnest ist meist ein Versuch etwas aus dir rauszubekommen. Besonders als beschuldigter sollte man sich niemals da drauf einlassen. Denn die können den Polizisten einfach als zeugen holen und dann brauchts auch keine belehrung damit dein "privates gespräch" als beweis gegen dich genutzt werden kann.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten