Anzeige zurückziehen möglich oder nicht?

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6 Antworten

Aus deinen Kommentaren könnte ich nun herauslesen, dass du einer 15 jährigen auf den Hintern gehauen hast. Dies stellt rechtlich eine Beleidigung dar. Da sie 15 ist, mussten ihre Eltern einen Strafantrag stellen da es sich bei dem Delikt um ein Antragsdelikt handelt. Folglich können nur die Eltern den Strafantrag auch wieder zurückziehen.

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Kommentar von dickboy1
15.05.2016, 21:34

Danke danke

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Anzeigen lassen sich grundsätzlich nicht zuruckziehen, maximal Strafanträge, was auch nicht immer das ganze aus der Welt schafft, bzw. vom Schreibtisch der Behörde.
Um was für ein Delikt geht es, ohne dieser Info ist es schwer dir Möglichkeiten aufzuzeigen.

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Ob man die Anzeige zurückziehen kann, hängt vom Delikt ab. Bei Offizialdelikten beispielsweise ist sowas nicht möglich.

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Kommentar von Szwab
15.05.2016, 17:46

Auch bei Antragsdelikten kann man die Anzeige nicht zurückziehen.

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Kommentar von dickboy1
15.05.2016, 18:03

Ja sie hat mich angezeigt weil ich ihr auf den Po gehauen hab , jetzt mag sie mich weil ich mich entschuldigt habe und so

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Ist es eine Anzeige, die lediglich auf Antrag verfolgt wird, kann sie auch zurück gezogen werden.

Bei Anzeigen, welche von Amts wegen verfolgt werden, ist das nicht möglich.

Entscheidend ist also der Grund, weshalb Anzeige gestellt wurde.

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das kann man versuchen. allerdings kann die staatsanaltschaft auch dann weiter die anzeige aufrecht erhalten und weiter ermitteln und den täter dann vor gericht bringen und verurteilen.

nach der schilderung ist eine rücknahme der anzeige nicht möglich, bzw. bringt dir nichts.

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Anzeigen können zurückgezogen werden. Aber: 

die Anzeige wurde aufgenommen und wird vor Gericht betrachtet werden! Es liegt also im Ermessen des Richters zu entscheiden inwiefern er dies in sein Urteil einfließen lässt.

Man könnte sagen es hat nur einen Sybolischen Wert.

Es wird sich aber wahrscheinlich nicht negativ auf das Urteil auswirken. Eher im Gegenteil...

Das Betatschen eines Hinterns stellt übrigens KEINE Beleidigung dar. Die Rechtsprechung zeigt hierfür deutlich etwas anderes auf! Es ist im Gegenteil als ein Kompliment zu betrachten (überspitzt dargestellt).

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