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Anzeige wegen gefälschter Kündigung. Wie vorgehen?

Frage von Reimer2 Reimer2

Im Titel habe ich die Frage leider nicht vollständig ausformulieren können. Also mein Mitbewohner will angeblich vom Vermieter mitgeteilt bekommen haben, dass ich angeblich die Wohnung gekündigt habe. Da ich nie eine Kündigung geschrieben habe, hat er das vielleicht einfach so daher gesagt, um mir eine reinzuhauen (weil ich einen Betrug aufgedeckt habe) oder er hat tatsächlich einen Ausdruck, der dann gefälscht ist.

Ich will morgen wieder zu ihm hin, aber vermutlich ist das Büro erneut unbesetzt.

Wenn er mir was Schriftliches vorlegt, er mir aber weder das "Original" noch eine Kopie davon mitgibt, hab ich ja nichts, womit ich die Fälschung beweisen kann.

Kann ich trotzdem ne Anzeige erstatten oder lachen mich die netten Herren dann aus? Falls ich auch ohne Beweis eine erstatten kann, wie soll die dann formuliert werden? Der Vermieter wird sicherlich alles abstreiten, aber meinen Mitbewohner werde ich als Zeuge nennen müssen.

Bzgl. Anzeigen habe ich keine Anhung, ich war bisher noch nie in solch einer Situation und habe entsprechend noch nie eine machen müssen.

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Antworten (3)

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    Antwort von guterwolf guterwolf

    da geht man hin oder ruft an und lässt sich die Kündigung im Original zeigen.

    Wegen was willst du denn wen anzeigen?

    Du kannst höchstens den anzeigen, der eine Kündigung in deinem Namen geschrieben und deine Unterschrift gefälscht hat. Und dazu brauchst du diese Kündigung.

    Und wenn du mit deinem Vermieter über Kreuz bist, dann schreib ihm, dass du keine Kündigung, zu welchem zeitpunkt auch immer, geschickt hast und bittest um Vorlage des Schreibens. Reagiert er nicht würde ich mir keinen Kopp machen.

    Kommentar von Reimer2 Reimer2

    Das mit dem Schreiben werde ich sowieso machen, damit ich belegen kann, dass er Kenntnis darüber hat, dass die Kündigung nicht von mir stammt.

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    Antwort von thomat thomat

    Für eine Anzeige brauchst du zunächst keine beweise...später währen sie aber schon ganz hilfreich.

    Kommentar von Reimer2 Reimer2

    Wenn er mir was Schriftliches zeigt, er mir aber das Original oder keine Kopie davon gibt, kann ich auch nichts beweisen. Aber in dem Fall liegt trotzdem Dokumentenfälschung vor, die ich nicht einfach so hinnehmen werde.

    Wenn der Vermieter ein Problem damit, dass ich von ihm nicht belegbare Nebenkosten nicht bezahle bzw. ich mit dem von ihm unterstellten (utopischen!!) Wasserverbrauch nicht einverstanden bin, dann soll er sich einfach damit abfinden.

    Im Laufe der letzten Monate hab ich auch von anderen gehört, dass bei deren Nebenkostenabrechnung was nicht in Ordnung ist. Er ist wohl stinkig, dass nicht jeder die unberechtigt hohen Nachzahlungen einfach so hinnimmt.

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    Antwort von shalom shalom

    Rufe Deinen Vermieter an und frage ihn.

    Das ist doch das Einfachste der Welt.

    Sollte eine Kündigung vorliegen, wird der Vermieter Dir sicher gern eine Kopie geben.

    Kommentar von Reimer2 Reimer2

    Das soll man denken, dass es so am einfachsten ist, aber es gibt auch Leute, dazu gehören leider auch Vermieter, die korrupt sind.

    Entweder es gibt kein Schreiben, dann ist für mich die Sache gegessen oder es gibt was gefälschtes, das wird er mir dann aber nicht vorlegen.

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