Frage von wolkenfrei2015, 69

Kann ich Anzeige erstatten, wegen Beleidigung in einem Gutachten vom Jobcenter?

Hatte ja schon ein paar Antworten bezüglich meiner heutigen Sache beim zuständigen Jobcenter (hier psychologischer Dienst gehabt - danke dafür) und hatte darüber schon in meinen Freundeskreis diskutiert. Donnerstag Termin bei meinen Anwalt, der sich bis jetzt um alle Hartz IV Angelegenheiten (angefangen von falschen Bescheiden, Nachzahlungen folgten schon etc.) kümmert und sehr eifrig ist.

Nun fühle ich mich in meiner Person gekränkt und möchte das ehrlich gesagt, was in diesem Gutachten so steht nicht so hinnehmen. Natürlich steht hier auch Aussage gegen Aussage (war ja alleine da), aber in dem Gutachten steht es ja auch wortwörtlich drin, das man mir unterstellt, ich sei psychologisch behindert und das andere noch dazu. Das sehe ich als einen massiven Eingriff in meine Persönlichkeit und in meiner Person. Kann man hier rein rechtlich was machen (Anwalt frag ich ja danach auch noch), das man dagegen noch strafrechtlich gegen vorgehen kann oder muss ich diese Sache so akzeptieren? Momentan arbeite ich an Plan B und suche mir erst mal selber eine Teilzeitstelle (ist mir mittlerweile egal wo), will ja hier auch wegziehen aus meiner Stadt und mich weiter fortbilden. Auf eigene Kosten können die das ja nun nicht verbieten. Hab ich dem Berater auch so gesagt. Bin immer noch sehr sauer über diese Äußerung da im Gutachten, was ich so noch nicht gewusst hatte und mir man damals auch verschwiegen hat. Notfalls gehe ich noch ein Schritt weiter an die Öffentlichkeit. Als "Kunde" kann ich mich da keineswegs bezeichnen und versuche auch selber tatkräftig aus meiner Lage heraus zu kommen, nebenbei arbeite ich auch noch ehrenamtlich und darauf hin hat der Berater gemeint, das wäre Sch....das sollte ich nicht mehr machen. Das fand ich auch etwas daneben, denn mir macht das sehr viel Spaß und ich habe, wenn auch unentgeltich eine Aufgabe und helfe damit auch anderen.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo wolkenfrei2015,

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Antwort
von andie61, 69

Hast Du das Gutachten selber gelesen,und steht da wörtlich psychologisch behindert?Ich habe Deine andere Frage dazu gelesen,wurden Tests mit Dir gemacht,und wenn ja welche?

Kommentar von wolkenfrei2015 ,

gelesen bislang noch nicht, wird ja eh die Hand drauf gehalten, aber er hat es so zitert aus diesen Gutachten, welches von 2011 gewesen ist. Ja diese sogenannten wie nennt sich das richtig "Berufsfindungstests" Hat das Ding eigentlich einen richtigen Namen? Er hat sich ja noch drauf beruft, das die mit bestem Gewissen über die Nürnberger Hauptstelle geprüft werden und dann kommt so ein absoluter Müll dabei heraus, das find ich keineswegs in Ordnung muss ich sagen. Nur heute hat sich der gute Herr Psychologe an mir die Zähne ausgebissen und das Gespräch vorzeitig beendet, weil ich gut argumentieren konnte. Vermutlich passte dem da einiges auch nicht, aber ich will ja auch noch als normale Person behandelt werden und nicht beleidigt oder diskriminierend werden. Das ist denke ich mein gutes Recht.  

Kommentar von andie61 ,

Das Problem bei diesen Gutachten ist das die allgemeinverständlich formuliert werden müssen,da kann es dann schon zu solchen Formulierungen wie psyschich behindert kommen,aber das darf es eigentlich nicht,das kann auch anders ausgedrückt werden,und ein Gutachten von 2011 hat da gar keine Aussagekraft mehr was Deine momentane Situation betrifft.Das die Begutachtung vorzeitig abgebrochen wurde kann Dir noch richtig um die Ohren fliegen,da Du einen Anwalt hast kann dieser die Gutachten auch das aktuelle anfordern.Strafrechtlich kannst Du was die Gutachten betrifft nichts machen,auch wenn die Formulierungen,wenn sie so auch im Gutachten stehen,wenig professionell sind.

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