Auch ich kann hier nur sagen "auf zum Jugendamt" und den Damen und Herren dort einfach mal erklären weshalb und warum du dir gedanken machst, da die den Grund immer gerne wissen möchten.
Ich habe eine Freundin die total überfordert ist mit Kind und Haushalt und ich habe nicht weg gesehen, aber bei ihr habe ich wenigstens erreicht das sie selbst begriffen hat das es ohne Hilfe nicht geht und wir sind gemeinsam zum Jugendamt gegangen. Sie hat die Situation aus ihrer eigenen Sicht geschildert und ich habe ihr bei gestanden und hier und da mal eingegriffen.
Jetzt läuft es so, das die Dame vom Jugendamt zur Wohnungsbesichtigung erscheint und um den kleinen kennen zu lernen und der nächste Schritt ist eine Familienhelferin die ihr hilft Struktur in den Haushalt zu bekommen so wie in die Kindeserziehung. Des weiteren wurde ihr zu einer Mutter-Kind-Kur geraten, sowie zu psychiatrischer Hilfe.
Warum ich dies hier erzähle?
Ganz einfach: Ich möchte mal allen die Angst nehmen zum Jugendamt zu gehen und um Hilfe zu bitten. Der Ruf des Jugendamtes ist bei weitem schlechter als das Jugendamt wirklich ist!
Klar gibt es auch beim Jugendamt schwarze Scharfe, aber mal ganz ehrlich: In welchem Beruf gibt es die nicht?
Zumal es ist KEINE schwäche um Hilfe zu bitten, ganz im Gegenteil:
Wer um Hilfe bittet zeigt wahre Stärke!
Ok ihr wart ja alle einer Meinung, leider nach einem Anruf beim Jugendamt musste ich feststellen das diese meine Sorgen wohl nicht teilen und mir sogar sagen sie dürfen ohne Einwilligung der Eltern nicht tätig werden :( Habe ich noch andere Möglichkeiten?
Schau mal rufe die Nummer an (0800/1110550) , Elternschutzbund , die hören dir zu und geben dir Ratschläge, die Nummer ist kostenlos und du kannst annonym bleiben,