Frage von Matthias2012, 112

Anzeichen einer Sucht, oder nur Einbildung?

Ich konsumiere ca. eimal im Monat Cannabis. Immer wenn ich mir Cannabis-Dokus anschaue werde ich unruhig. Ich fang z.B. an mit dem Bein zu wippen. Auch immer wenn mir Cannabis angeboten wird, lehne ich nicht ab. Ich selber habe noch nie Cannabis gekauft. Hab auch ehrlich gesagt kaum Zugang zu der Droge.

Sind es also Anzeichen einer Sucht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NeonxSchwarz, 62

Cannabis macht genauso wie Nikotin (also Zigaretten) Psychisch abhängig. eine körperliche sucht gibt es kaum. Zumindest habe ich in den letzen 5 Jahren bei mir nichts davon gemerkt. Eine Psychische abhängigkeit kann ich allerdings nicht ausschließen, da ich aber sowieso Zigaretten rauche und alle 2-3 Tage Joints, kann ich dir dementsprechend nicht weiterhelfen. Der "Entzug" sollte dementsprechend wohl der selbe wie von Zigaretten sein. Gereiztheit, verlangen, nervösität, erhöhtes hungergefühl et cetera. Mach dich nichtso Kirre wegen n bisschen gras :)

Kommentar von Matthias2012 ,

Danke! Dann werde ich mein Konsumverhalten so weiter fortführen

Antwort
von brentano83, 36

Einmal im Monat ist noch lange keine sucht... Evtl solltest du dich mal mit Cannabis auseinander setzen - weis ja nicht was du da für Fokus schaust, aber scheinbar die falschen. Der DHV bietet da auch sehr viele infos... 

Je nach alter solltest du aber auf den Konsum verzichten , da es in der Entwicklung zu Störungen kommen kann... Fehlentwicklungen usw...

Antwort
von john201050, 15

nö, du hast dann bloß lust einen zu rauchen.

wäre das dauernd so, dann würde ich mir gedanken machen. aber doch nicht wenn du nur selten lust hast was zu rauchen. schon gar nicht wenn du nur 1x im monat kiffst.

Antwort
von Psylinchen23, 22

Nein ein Zeichen einer Sucht ist es erst wenn du zwanghaft danach suchst oder Fragst und schon fast durch drehst weil du es brauchst.

Das was du beschreibst zeigt das dich das Thema sehr Interessiert und du ganz nervös davon wirst weil halt in Internet viel steht was einen beunruhigen kann. Geht mir selber auch oft so wenn ich gewisse Fakten über Drogen lese.

Antwort
von G0ldjunge, 42

Ob es sich nun um eine Sucht handelt oder nicht ist schwer zu beurteilen. Wie lange konsumierst du denn schon? Bei einem Konsum von ca. einmal im Monat, wie du beschreibst, würde ich jetzt tendenziell nicht von einer Sucht ausgehen. Falls doch eine Abhängigkeit bestehen würde, würde mich das doch sehr Wundern. Je nach Zeitraum, seit dem du Cannabis konsumierst, würde ich jetzt eigentlich eher auf simple Gewohnheit typen.

Tendenziell rate ich dir jedoch vom Konsum ab, da dieser langfristig starke Schäden am Gehirn verursacht und auch der Tabak, den du mitrauchst (es sei denn du rauchst ihn pur) ist alles andere als gesund.

Kommentar von brentano83 ,

Es entstehen keine "Schäden" am Gehirn.... Oder meintest du das anders, auf die Entwicklung bezogen?! Ansonsten wüste ich nicht wo es dies bezüglich Probleme geben sollte.... 

Kommentar von unicorn30082015 ,

in der Jugend passiert: gehirnschäden, Wachstum schaden, auch wenn man pur raucht, wird ja tzd verbrannt und Giftstoffe freigesetzt. nur als dub oder in einem Vaporizer ist es nicht schädlich

Kommentar von john201050 ,

es gibt nicht einen beweis für hirnschäden. es gibt nicht einmal wissenschaftlich ernst zu nehmende hinweise.

aber hauptsache mal irgend was behaupten. von wem hast du diese info? einem versoffenen CSUler aus der dorfkneipe?

Kommentar von G0ldjunge ,

Da sie Herr John201050, wie mir scheint ein Chemiker oder Pharmazeut sind, können sie hier sicher mal die genauen Wirkungen und Eigenschaften von Cannabinoiden und deren Reaktionen im menschlichen Körper erklären. Oder kommt ihr gesammtes Wissen aus "Selbstversuchen"?

Gruss eines Chemiestudenten

Kommentar von brentano83 ,

Dann erkläre doch als Chemiestudent mal was für "Schäden am Gehirn" entstehen?! Würde mich doch stark interessieren, vor allem, da Cannabis bzw deren Wirkstoffe nicht neurotoxisch sind. Also was genau meinst du?! Das Kurzzeitgedächtnis leidet bspw nur bei exzessiven täglichen Konsum, und selbst das ist regenerativ sobald der Konsum eingestellt wird. Bei einem gesunden erwachsenen Menschen (der gelegentlich konsumiert) hat Cannabis keinen negativen Einfluss auf das Gehirn. Beschäftige dich vielleicht mal mit dem Körper eigenem cannabinoidsystem und so...... 

Grüße, ein Krankenpfleger ....... -.- 

Antwort
von aXXLJ, 10

Wie ist das mit Essen? Sucht?

Wie mit Sex (falls Du schon welchen hast)? Sucht?

Wie mit Schlafen? Sucht?


Die Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um medizinisch als "süchtig" ("abhängig") zu gelten findet man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4ngigkeitssyndrom\_durch\_psychotrope\_Sub...

Du bist (natürlich) nicht süchtig.

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