Frage von Theresa35, 46

Anwaltprobleme?

In einer sehr wichtigen Angelegenheit ist leider Anwaltszwang, Doch der Anwalt speziell für Baurecht und ist nur teuer. Er bezieht sich nur auf des bestehende Gutachten und macht sich nicht ansatzweise Gedanken über das Fehlurteil. Leider kann ich mir als Rentnerin keinen 2. Gutachter leisten und bin dazu verdammt zu verlieren. 7 Bauingenieure halten das Gutachten vollkommen für wertlos. Doch mein Anwalt der die Std. 240,00 € kostet. reagiert nicht dazu. Was soll ich nur machen, es sieht aus, als würde ich mit 68 Jahren mein ganzes Hab und Gut verlieren, was ich mir in Jahrzehnterlanger Arbeit mühevoll erarbeitet habe.

Antwort
von valvaris, 26

Das ist natürlich bitter. Du könntest den unfähigen Anwalt bei der Anwaltskammer melden, das Honorar einbehalten,bzw. nicht weiter zahlen und ihm das Mandat kündigen. Anschließend bei der Kammer Hilfe erfragen, schnell nen neuen Anwalt zu finden und dem Evtl auch Raten anbieten. Oder er bleibt ersrmal niedrig im Preis und kriegt eine Erfolgsprämie.

Antwort
von ArminSchmitz, 27

mein Anwalt der die Std. 240,00 € kostet

Das verstehe ich aber nun absolut nicht: Wieso hast Du Dich auf eine Gebührenvereinbarung eingelassen?

Wenn Du so unzufrieden mit dem Anwalt bist, dann kündige doch das Mandat und nimm Dir einen anderen.

Zur Sache selber kann man natürlich nichts sagen. Allerdings finde ich es schon bemerkenswert, daß Du einerseits eine Gebührenvereinbarung abschließt, andererseits aber den Vorschuß für eine Zweitbegutachtung scheust.

Kommentar von Filter123 ,

Sie hat höflich und Nett nach ein Rat gefragt.Vllt wusste das auch nicht,mit der Gebührenvereinbarung.Keine Grund sie so anzugreifen.

Kommentar von ArminSchmitz ,

Wer greift wen an? Ich habe darauf hingewiesen, daß es teuer und nicht ratsam ist, sich auf eine Gebührenvereinbarung einzulassen. Da es über 160.000 Anwälte in Deutschland gibt, kann man ohne Probleme jemand finden, der seinen Mandanten nicht so ausnimmt.

Kommentar von vikodin ,

sind die kosten nicht geregelt nach anzahl der klagenden personen und streitwert etc?? 

Kommentar von ArminSchmitz ,

Das ist ein kompliziertes Baukastensystem. Im Prinzip ist es in Zivilsachen so, daß sich die Höhe der Gebühren nach dem Streitwert bestimmt und dann für jede im Gesetz genannte Handlung eine Gebühr anfällt. Da es sich hier um eine Berufungssache zu handeln scheint, gilt dann auch noch ein Steigerungssatz. Allerdings weiß man dann vorher (!) in etwa schon, was auf einen zukommen kann. Bei Abrechnung nach Stundensätzen kann man oft eine sehr teure Überraschung erleben.

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