Frage von BuTTerfly3110 26.04.2012

Anwalt Stockelsdorf Problem

  • Antwort von Vollstreckerin 27.04.2012

    Hallo, Sie sind abgelinkt worden! Um die Zahlung werden Sie wohl nicht ganz umhin kommen. Ich nehme an, dass der Vermittler des Abo´s entweder in Eigeninitiative die Täuschung bzgl. der Testperson verübt hat oder dass er zumindest so gemacht hat, dass das nicht gegenüber dem Verlag oder Vertrieb der Zeitschrift belegbar ist. Wenn es belegbar wäre, wäre auch der Abo-Vertrag sittenwidrig und somit unwirksam gem. § 826 BGB, da es ein "verbundenes" Geschäft gewesen zu sein scheint. Wenn aber der Vertrag unwirksam ist, braucen Sie auch nicht zu bezahlen, müßten sich aber darauf einstellen, sich um diese ganze - mit Verlaub - Scheiße vor Gericht herumschlagen zu müssen! Wenn Sie den Trick bzgl. der Testperson nicht beweisen können, können Sie auch nicht beweisen, dass der Vertrag unwirksam ist und müssen ihn so hinnehmen, als wäre er wirksam und dann werden Sie zahlen müssen ... Aller Voraussicht nach sind die geltend gemachten Nebenansprüche deutlich überhöht, wie man schon an den EMA-Gebühren erkennt. Ich empfehle, zu versuchen, einen für Sie deutlich günstigen aussergerichtlichen Vergleich abzuschließen, gegen Komplettzahlung der Vergleichssumme. Strafanzeige zu erheben, bringt wahrscheinlich nichts, wenn Sie den Trick nicht beweisen können.Ich weiß ja nicht, um wieviel es insgesamt geht bei ddem Abo, dem aber zumindest auch eine - scheinbare - Leistung gegenüber steht, ich könnte mir aber vorstellen, dass der Schaden zu gering ist, als dass hier "eine Lampe angebrannt" wird. Das Ermittlungsverfahren wird eingestellt, bevor der Täter ermittelt wurde ... Gestatten Sie mir eine deutliche Bemerkung; Sie haben sich auf eine ziemlich dümmliche Art austricksen lassen. Verbuchen Sie es als Lehrgeld und passen Sie in Zukunft auf, was Sie so tun und lassen!!! Viele Grüße

  • Antwort von Helmi123 26.04.2012

    Ist das die P V Z (wird zusammengeschrieben, aber anders kann ich hier nicht schreiben) aus Stockelsdorf? Wenn ja, diese Firma treibt Zeitschriftenabos mit unlauteren Mitteln ein. In der Fußsgängerzone und am Bahnhof werden Leute angesprochen, ob sie nicht Jugendlichen (Vorbestraften, Drogensüchtigen usw.) helfen wollen. Sie könnten eine Zeitschrift für drei Monate kostenlos testen und nur, wenn man danach zustimmt, ein Abo abschließen kann. Das stimmt natürlich nicht. Wenn dieses Dreimonats-Abo nicht gekündigt wird, geht es in ein reguläres Abo über.

    Also googel doch mal nach DENEN, vielleicht findest Du Tipps.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!